Apple, Autolock-Funktion

iOS 26.6: Apple testet Autolock-Funktion gegen Smartphone-Diebstahl

16.06.2026 - 19:37:21 | boerse-global.de

Apple veröffentlicht Sicherheitsdaten: Gerätediebstahlschutz bei 77% aktiv. Neue Autolock-Funktion in iOS 26.6 Beta erkennt Diebstahl durch Sensoren.

Apple: 77 Prozent nutzen Diebstahlschutz – neue Autolock-Funktion
Apple - Ein iPhone-Bildschirm zeigt ein Schlosssymbol und Sicherheitseinstellungen, im Hintergrund verschwommene Polizisten und London. 16.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Rund 77 Prozent der iPhones nutzen den Gerätediebstahlschutz – bei knapp jedem vierten Gerät bleibt die Funktion aber deaktiviert.

Die Sicherheitsfunktion kam 2024 auf den Markt. Sie verhindert den Zugriff auf sensible Daten und Kontoeinstellungen, selbst wenn jemand den Passcode kennt. Bei neuen iPhones aktiviert Apple den Schutz mittlerweile automatisch. Wer die Funktion früher bewusst ausgeschaltet hat, muss sie manuell unter „Datenschutz & Sicherheit“ wieder einschalten – eine automatische Reaktivierung gibt es nicht.

Polizei und Apple gegen Hehlerbanden

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Die Veröffentlichung der Zahlen fällt mit einer engeren Zusammenarbeit zwischen Apple und britischen Ermittlern zusammen. Das Unternehmen teilt Informationen über gestohlene Geräte mit der Londoner Metropolitan Police.

Erste Ergebnisse der Kooperation: Die meisten in London geklauten iPhones ließen sich nicht erfolgreich zurücksetzen. Sir Mark Rowley, Police Commissioner der Metropolitan Police, sagte, das Ziel sei, gestohlene Smartphones für Diebe wertlos zu machen.

Illegale Tools für den sogenannten Factory-Reset waren lange ein Problem. Apple kontert nun mit einer Aktivierungssperre auf Komponentenebene. Die soll verhindern, dass Einzelteile ausgeschlachtet und weiterverkauft werden.

Neue Beta-Funktion: „Autolock“ erkennt Diebstahl

Apple testet derzeit eine Erweiterung der Sicherheitsmechanismen. In der zweiten Beta von iOS 26.6, veröffentlicht am 15. Juni 2026, steckt die Funktion „Autolock“. Sie nutzt die verbauten Sensoren, um untypische Bewegungsmuster zu erkennen. Erkennt das System einen möglichen Diebstahl, verriegelt es den Bildschirm präventiv.

CEO Tim Cook betonte zudem die Widerstandsfähigkeit des Lockdown-Modus. Dieser spezielle Schutz für Personen, die Ziel von Spionage-Software werden könnten, sei bislang nicht geknackt worden. Trotzdem schloss Apple mit Notfall-Updates Sicherheitslücken wie CVE-2026-20700 in der dyld-Komponente – betroffen waren iOS, macOS und visionOS.

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iOS 27: CPU-Scheduler soll Tempo bringen

Neben der Diebstahlprävention arbeitet Apple an Leistungsoptimierungen. Die für Herbst 2026 erwartete Systemversion iOS 27 soll einen überarbeiteten CPU-Scheduler enthalten. Erste Tests zeigen: Davon profitieren auch ältere Modelle ab dem iPhone 11. App-Starts könnten sich um bis zu 30 Prozent beschleunigen.

Für das kommende iPhone 18 Pro deutet sich zudem ein Fokus auf Materialbeständigkeit an. Apple entwickelt eine neue Veredelungstechnik für Aluminiumgehäuse, um Oxidationsprobleme früherer Modelle zu beheben. Titan als Gehäusematerial ist offenbar vom Tisch.

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