Apple, Spam-Anrufe

iOS 26.6: Apple sperrt Spam-Anrufe und schützt vor Handy-Diebstahl

31.05.2026 - 21:03:13 | boerse-global.de

Apple bringt mit iOS 26.6 Beta wichtige Neuerungen: Warnung bei vollen Sperrlisten, RCS-Verschlüsselung und automatische Gerätesperre bei Diebstahl.

iOS 26.6: Apple sperrt Spam-Anrufe und schützt vor Handy-Diebstahl - Foto: über boerse-global.de
iOS 26.6: Apple sperrt Spam-Anrufe und schützt vor Handy-Diebstahl - Foto: über boerse-global.de

Apple erweitert sein iPhone-Betriebssystem um wichtige Sicherheits- und Komfortfunktionen. Die neueste Beta-Version von iOS 26.6 adressiert gleich mehrere Nutzerprobleme – von nervigen Spam-Anrufen bis hin zum Schutz vor Handy-Diebstahl.

Mit der Veröffentlichung der Developer Beta 1 am 29. Mai und der Public Beta am 30. Mai reagiert der iPhone-Hersteller auf langjährige Kritik. Die Updates kommen pünktlich vor der Worldwide Developers Conference (WWDC) am 8. Juni, auf der Apple voraussichtlich das nächste große Betriebssystem vorstellen wird.

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Schluss mit vollen Sperrlisten

Bislang war es für iPhone-Nutzer ein Ärgernis: Das System erlaubt zwar zwischen 8.000 und 20.000 gesperrte Nummern, zeigte aber nie an, wann diese Grenze erreicht war. Die neue Funktion „Blocked Contacts Limit Reached“ (Sperrlisten-Limit erreicht) warnt nun rechtzeitig – auch wenn Apple die tatsächliche Obergrenze nicht erhöht hat.

Ergänzend stehen bereits bekannte Werkzeuge wie „Ask Reason for Calling“ (Grund für den Anruf erfragen) und „Silence Unknown Callers“ (Unbekannte Anrufer stumm schalten) zur Verfügung. Die erste Funktion erlaubt es, unbekannte Nummern vor dem Annehmen nach dem Anrufgrund zu fragen. Die zweite schaltet Anrufe von nicht in den Kontakten gespeicherten Nummern automatisch stumm.

Verschlüsselung für alle: RCS-Sicherheit kommt

Bereits mit iOS 26.5 hatte Apple am 11. Mai einen Meilenstein gesetzt: Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS (Rich Communication Services) ist nun im Beta-Stadium verfügbar. Das ermöglicht erstmals wirklich sichere Nachrichten zwischen iPhone- und Android-Nutzern – vorausgesetzt, die Mobilfunkanbieter unterstützen den Standard.

Die aktuelle Beta deutet zudem auf einen neuen Diebstahlschutz hin: Erkennt das iPhone ein gewaltsames Entreißen aus der Hand, soll es sich automatisch verriegeln. Ein bekanntes Problem mit korrupten Sticker-Daten in der Nachrichten-App soll bis zur finalen Version behoben sein.

Stabilität im Fokus: iOS 26.5.1 in den Startlöchern

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Nach Berichten über Akku-Probleme, Verzögerungen in der Bedienoberfläche und Systemabstürze nach dem Mai-Update arbeitet Apple an einem reinen Stabilitäts-Update. iOS 26.5.1 wird sich internen Tests zufolge ausschließlich auf Leistungsverbesserungen und Sicherheits-Patches konzentrieren – neue Funktionen sind nicht zu erwarten. Branchenbeobachter rechnen mit einer Veröffentlichung noch im Laufe dieser Woche.

Die Konkurrenz schläft nicht: Samsungs One UI 9, derzeit für das Galaxy S26 Ultra in der Beta-Phase, integriert Anrufprotokolle von Drittanbieter-Apps wie WhatsApp und Google Meet direkt in die Telefon-App – eine Funktion, die im iOS-Ökosystem bereits genutzt wird.

Künstliche Intelligenz: Apples Milliarden-Investition

iOS 26 markiert die erste Phase einer grundlegenden Siri-Überholung. Bereits im Frühjahr hatte iOS 26.4 mit „On-Screen Awareness“ den ersten Schritt einer hybriden KI-Architektur eingeführt. Apple investiert Berichten zufolge rund eine Milliarde Euro pro Jahr in die Nutzung von Googles Gemini-Modellen mit 1,2 Billionen Parametern.

Die Architektur arbeitet zweistufig: Einfache Aufgaben erledigt das Gerät lokal mit komprimierten Modellen. Komplexe Anfragen werden über Private Cloud Compute oder die Google Cloud abgewickelt. Die vollständigen KI-Funktionen sind für iOS 27 im September 2026 geplant – und benötigen dann Hardware mit dem A17 Pro Neural Engine oder neuer.

Übrigens: Anders als in sozialen Medien kursierte, plant Apple keine monatliche Gebühr für die Telefonie-Funktion. Experten wiesen darauf hin, dass die Gerüchte auf einem längst aufgegebenen Hardware-Abonnement-Modell beruhten.

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