Apple, Zero-Day-Lücke

iOS 26.6: Apple schließt kritische Zero-Day-Lücke CVE-2026-20700

17.06.2026 - 12:06:55 | boerse-global.de

Apple zeigt, wie sich vergessene Bildschirmzeit-Codes ohne Datenverlust zurücksetzen lassen. iOS-Updates bringen Sicherheit und Tempo für ältere iPhones.

Apple: Bildschirmzeit-Code ohne Datenverlust zurücksetzen
Apple - Nahaufnahme eines Apple iPhones mit Bildschirmzeit-Einstellungen und einer Hand, die einen vergessenen Code eingibt. 17.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Der iPhone-Hersteller reagiert auf ein häufiges Support-Problem: Vergessene Codes für die Bildschirmzeit lassen sich jetzt ohne Datenverlust zurücksetzen.

So klappt der Zugriff wieder

Wer den vierstelligen Code für die Bildschirmzeit vergessen hat, braucht vor allem eines: die Apple-ID mit dem dazugehörigen Passwort. Das Zurücksetzen erfolgt dann direkt auf dem eigenen Gerät über die hinterlegten Kontoinformationen.

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Noch einfacher ist es für Familien. Wenn ein Kind den Code für die Kindersicherung vergessen hat, kann der sogenannte Familienorganisator die Sperre über sein eigenes Gerät aufheben. Apple adressiert damit ein typisches Szenario, bei dem Eltern den Zugriff auf die Regulierungsfunktionen verlieren.

Sicherheits-Updates in Serie

Die neue Anleitung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Apple ohnehin intensiv an der Software-Pflege arbeitet. Erst am 15. Juni 2026 erschien die zweite Beta von iOS 26.6 – mit erweitertem Diebstahlschutz und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für die Kommunikation mit Android.

Zuvor hatte das Unternehmen mit iOS 26.3 eine kritische Zero-Day-Lücke geschlossen. Die Sicherheitslücke in der Systemkomponente „dyld“ (CVE-2026-20700) wurde bereits aktiv ausgenutzt. Apple-CEO Tim Cook betonte, der Lockdown-Modus für besonders gefährdete Nutzer gelte weiterhin als ungeknackt. Sicherheitsforscher von Google bestätigten: Hochentwickelte Spionage-Software bricht Angriffe häufig ab, sobald sie diesen Modus erkennt.

Ältere iPhones werden schneller

Neben der Sicherheit rückt die Leistung älterer Hardware in den Fokus. Die Beta von iOS 27, die im September 2026 erscheinen soll, bringt einen überarbeiteten CPU-Scheduler mit. Die Folgen sind beeindruckend: App-Starts auf dem iPhone 11 Pro Max laufen bis zu 30 Prozent schneller. Beim iPhone 15 reagiert die Fotobibliothek rund 70 Prozent flotter, die AirDrop-Übertragung beim iPhone 16 Plus sogar 80 Prozent.

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Analysten der IDC sehen darin einen entscheidenden Vorteil: Die lange Software-Unterstützung und die damit verbundene Leistungsoptimierung halten den Wiederverkaufswert von iOS-Geräten stabil – im Gegensatz zur Konkurrenz.

Ärger mit Europa

Während Apple seine Software optimiert, steht das Cloud-Geschäft unter Beschuss. Die italienische Wettbewerbsbehörde hat am 16. Juni 2026 Ermittlungen eingeleitet. Der Vorwurf: Apple benachteiligt Drittanbieter von Cloud-Diensten systematisch. iCloud soll exklusiven Zugriff auf Systemfunktionen wie die vollständige Gerätesicherung erhalten – Konkurrenzprodukten bleibt das verwehrt. Die Untersuchung läuft in Abstimmung mit der EU-Kommission im Rahmen des Digital Markets Act.

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