Apple, Anruf-Sicherung

iOS 26.6: Apple bringt Anruf-Sicherung und Diebstahlschutz

30.05.2026 - 10:48:20 | boerse-global.de

Apple veröffentlicht öffentliche Betas von iOS 26.6 und macOS Tahoe. Neue Funktionen wie Anrufer-Grundangabe und Blockier-Limit sollen die Sicherheit erhöhen.

iOS 26.6: Apple bringt Anruf-Sicherung und Diebstahlschutz - Foto: über boerse-global.de
iOS 26.6: Apple bringt Anruf-Sicherung und Diebstahlschutz - Foto: über boerse-global.de

Der iPhone-Konzern läutet die heiße Phase vor der WWDC ein und bringt neue Sicherheitsfunktionen.

Apple hat seine neueste Software-Generation für öffentliche Tester freigegeben. Seit dem 29. und 30. Mai können Anwender die ersten öffentlichen Betas von iOS 26.6, iPadOS 26.6 und macOS Tahoe 26.6 testen. Die Veröffentlichung kommt pünktlich vor der Worldwide Developers Conference (WWDC) am 8. Juni – und bringt einige überraschende Neuerungen mit sich.

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Neue Sicherheitsfunktionen und ein Kontakt-Limit

Die Beta von iOS 26.6 enthält mehrere sicherheitsrelevante Anpassungen. Besonders auffällig: Ein neues Warnsystem schlägt Alarm, wenn Nutzer eine hohe Zahl von Kontakten blockiert haben. Technische Logs deuten auf eine Obergrenze von rund 20.000 Einträgen hin. Wer hätte gedacht, dass man so viele Nummern sperren kann?

Zudem führt Apple eine neue Regel für Anrufe ein: Unbekannte Anrufer müssen künftig den Grund ihres Anrufs nennen, bevor die Verbindung zustande kommt. Ein Schritt gegen die zunehmende Spam-Flut – dürfte viele Nutzer freuen.

Für die Apple-TV-Plattform gibt es ebenfalls Neues: Die eigenständige iTunes-App wurde entfernt. Gekaufte Filme und Serien landen nun direkt in der Mediathek der Apple-TV-App. Dazu kommen ein überarbeiteter Homescreen, verbesserte Animationen und eine „Genius Browse"-Funktion.

Bekannte Bugs und kommende Features

Frühe Tester berichten von einem Fehler: Sticker-Daten in der Nachrichten-App können beschädigt werden. Wer viel mit Aufklebern arbeitet, sollte vorsichtig sein. Spannender ist ein Hinweis auf eine automatische Diebstahlsicherung – das System soll das Gerät sofort sperren, sobald es einen Diebstahl erkennt.

Stille Neuerungen der Vormonate

Bereits in den Versionen iOS 26.3 bis 26.5 hatte Apple Funktionen eingeführt, die kaum Beachtung fanden. Dazu gehören ein Standort-Begrenzer für Mobilfunkanbieter und ein Tool für den Umstieg auf Android.

Mit iOS 26.4 kamen KI-Funktionen für Drittanbieter-Apps: Apple Intelligence unterstützt nun Schreibhilfen für Slack und E-Mail. iOS 26.5 brachte über 50 Sicherheitsupdates und die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS zwischen iPhone und Android. Branchenbeobachter erwarten auf der WWDC eine grundlegende Überarbeitung von Siri – möglicherweise mit Integration von Google Gemini.

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iCloud-Synchronisation: Die häufigsten Fallstricke

Viele Nutzer kämpfen mit stockenden iCloud-Backups. Experten nennen drei Hauptursachen: schwache Internetverbindung, niedriger Akkustand und der Stromsparmodus. Auch der Speicherplatz spielt eine Rolle – wer über 16.000 Fotos in der Mediathek hat, erreicht schnell das Limit.

Wer iCloud-Fotos deaktivieren möchte, sollte wissen: Die Bilder bleiben 30 Tage erhalten, bevor sie endgültig gelöscht werden. Eine Alternative: Über das Portal privacy.apple.com lässt sich eine vollständige Kopie der Bibliothek herunterladen – ganz ohne Kabel.

Höhere Ankaufpreise für die iPhone-16-Serie

Pünktlich zur Beta-Phase hat Apple die Trade-In-Werte angehoben. Das Standard-iPhone 16 steigt um 25 auf 460 Euro. Für das iPhone 16 Plus gibt es 465 Euro, für das Pro-Modell 560 Euro und für das Pro Max 695 Euro – jeweils zehn Euro mehr.

Zum Vergleich: Ein iPhone 15 Pro bringt über den offiziellen Weg bis zu 410 Euro. Auf dem Zweitmarkt schwanken die Preise zwischen 267 und 544 Euro, je nach Zustand und Händler.

Wer sein Gerät verkaufen oder eintauschen möchte, sollte vorher ein vollständiges Backup über iCloud oder den Mac erstellen, die „Mein iPhone suchen"-Funktion deaktivieren und sich aus iMessage und iCloud abmelden.

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