iOS 26.5 kurz vor Release: Apple kämpft mit Chip-Krise und Führungswechsel
09.05.2026 - 09:56:37 | boerse-global.de
Während das Update iOS 26.5 in den Startlöchern steht, zeichnen sich massive Probleme bei der Hardware-Versorgung ab – mit Folgen für die gesamte iPhone-18-Reihe.
Verschlüsselte Nachrichten und Werbung in Apple Maps
Das Update iOS 26.5 bringt gleich mehrere Neuerungen. Die wohl wichtigste: Ende-zu-Ende-verschlüsselte RCS-Nachrichten zwischen iPhone und Android. Ein Schlosssymbol zeigt künftig an, wenn die Unterhaltung wirklich sicher ist. Allerdings: Die Funktion hängt vom jeweiligen Mobilfunkanbieter ab.
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Apple Maps erhält eine „Vorschlagsorte“-Funktion, die auf dem Suchverlauf basiert. Ab Sommer werden Nutzer in den USA und Kanada zudem erstmals Werbeanzeigen in der Karten-App sehen. Für EU-Kunden gibt es dagegen eine tiefere Integration von Drittanbieter-Zubehör – eine direkte Folge der neuen Digitalmarktregulierung.
Der App Store führt ein neues Abo-Modell ein: Entwickler können monatliche Zahlungen für Jahresverträge anbieten. Ausgenommen sind zunächst die USA und Singapur.
iPhone 18: Teure Chips zwingen Apple zu radikaler Strategie
Die eigentliche Sprengkraft liegt jedoch in der Hardware. Analysten von JPMorgan warnen: Speicherchips könnten bis 2027 satte 45 Prozent der gesamten Komponentenkosten eines iPhones ausmachen. Die Folgen sind bereits absehbar.
Apple plant offenbar eine gestaffelte Markteinführung der iPhone-18-Serie. Die Pro-Modelle mit dem neuen A20-Chip – erstmals in 2-Nanometer-Technologie von TSMC gefertigt – sollen wie gewohnt im September 2026 erscheinen. Die „Dynamic Island“-Aussparung könnte um bis zu 35 Prozent schrumpfen, die Akkus auf bis zu 5.200 mAh wachsen.
Ganz anders die Standardmodelle: iPhone 18 und eine neue „iPhone 18e“-Variante sollen erst im März 2027 kommen. Branchenkenner rechnen mit abgespeckter Technik bei Display und Prozessor – ein klarer Bruch mit Apples bisheriger Strategie.
Sicherheitslücke geschlossen, aber Akku-Probleme gemeldet
Bereits Anfang Mai schloss Apple mit iOS 26.4.2 eine kritische Sicherheitslücke. Ermittler konnten offenbar auf gelöschte Benachrichtigungen zugreifen. Der Patch bereinigt nun die Daten vollständig. Allerdings klagen Besitzer von iPhone 12 und 13 über erhöhten Akkuverbrauch seit dem Update.
In den USA einigte sich Apple zudem auf einen Vergleich von 250 Millionen Dollar (etwa 230 Millionen Euro) in einer Sammelklage. Betroffen sind Käufer des iPhone 15 Pro und der iPhone-16-Serie, die zwischen Juni 2024 und März 2025 zugeschlagen haben. Pro Gerät sollen zwischen 25 und 95 Dollar (23 bis 87 Euro) fließen.
iOS 27: KI-Marktplatz und Satelliten-Internet
Der Blick geht bereits zur WWDC am 8. Juni 2026. Dort wird Apple iOS 27 und macOS 27 vorstellen. Im Zentrum: ein „AI Marketplace“, auf dem Nutzer zwischen verschiedenen KI-Modellen wie ChatGPT, Google Gemini oder Claude wählen können. Apples Provision: 15 bis 30 Prozent auf KI-Abonnements.
Weitere Neuerungen: eine eigene Siri-App mit Text- und Sprachmodus sowie 5G-Satelliten-Internet für High-End-Geräte.
Während Apple KI-Marktplätze plant, nutzen viele Deutsche ChatGPT bereits im Alltag – wissen aber oft nicht, wie sie die KI richtig anwenden. Dieser kostenlose Ratgeber zeigt Ihnen mit fertigen Anleitungen, wie Sie die Technologie sofort für sich nutzen. Gratis-Report: ChatGPT als Alltagshelfer herunterladen
Kritik an aktueller Software: „Liquid Glass“ frisst Akku
Seit dem Start von iOS 26 im September 2025 häuft sich die Kritik. Die „Liquid Glass“-Oberfläche verlangt der GPU offenbar einiges ab: Spitzenlasten von 15 Watt – vergleichbar mit anspruchsvollen 3D-Spielen. Besonders ältere Geräte leiden unter der Belastung.
Der Führungswechsel kommt zu einer heiklen Zeit. John Ternus wird Tim Cook als CEO ablösen und muss gleich mehrere Baustellen managen: explodierende Komponentenkosten, den KI-Wettlauf und die Erwartungen an ein stabiles iOS 27, das intern bereits als „Snow Leopard“-Update – mit Fokus auf Fehlerbereinigung – gehandelt wird.
Ob die Strategie aufgeht, entscheidet sich im Herbst. Die Pro-Modelle mit 2-Nanometer-Chip setzen neue Maßstäbe. Doch ob Kunden ein verspätetes, abgespecktes Standard-iPhone im Frühjahr 2027 noch zum Premiumpreis akzeptieren, ist mehr als fraglich.
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