Apple, Jahresabos

iOS 26.5: Apple erlaubt Jahresabos in monatlichen Raten

03.07.2026 - 15:57:37 | boerse-global.de

Kalifornisches Gesetz erzwingt einfache Kündigungen, iOS 26.5 erlaubt Ratenzahlung für Jahresabos. Russland droht mit Millionenstrafe.

Apple-Abos: Neue Gesetze und iOS-Updates verändern die Regeln
Apple - Nahaufnahme von Händen, die ein iPhone halten und digitale Abonnements auf dem Bildschirm mit sichtbaren App-Symbolen verwalten. 03.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Im Zentrum steht dabei ein neues Verbraucherschutzgesetz aus Kalifornien, das weitreichende Folgen für die gesamte Branche haben könnte.

Kalifornien setzt neue Maßstäbe

Seit Juli 2025 gilt in Kalifornien das Gesetz AB-2863 – und es hat es in sich. Die Regelung schreibt vor, dass die Kündigung eines Abonnements genauso einfach sein muss wie der Abschluss. Konkret bedeutet das: Unternehmen müssen einen deutlich sichtbaren „Click to Cancel"-Button bereitstellen, selbst wenn sie parallel noch mit Lockangeboten um den Kunden kämpfen.

Besonders knifflig: Die Kündigungsmethode muss exakt der Anmeldemethode entsprechen. Wer sich also per Smartphone-App angemeldet hat, muss auch dort kündigen können – nicht etwa nur per E-Mail oder Telefon. Zwar scheiterte eine vergleichbare Bundesregelung der US-Handelsbehörde FTC zuvor, doch Kalifornien fungiert nun als schärfstes Schwert für Verbraucherrechte in den USA.

iOS-Updates: Mehr Flexibilität bei Zahlungen

Anfang Juli 2026 sorgte Apple mit einem Update für Aufsehen: Mit iOS 26.5 können Entwickler ihren Kunden erstmals anbieten, Jahresabos in monatlichen Raten zu bezahlen. Die Option ist freiwillig, doch sie dürfte vor allem bei teuren Diensten gut ankommen – etwa bei professionellen Kreativ-Tools oder Cloud-Speicher.

Die Verwaltung aller Abos läuft weiterhin zentral über die Apple-ID-Einstellungen. Wer dort ein Abo kündigt, behält in der Regel bis zum Ende des aktuellen Abrechnungszeitraums Zugriff. Das gilt auch für die Familienfreigabe, bei der sich bis zu fünf Nutzer ein Abo teilen können.

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Mit dem kommenden iOS 27 plant Apple zudem, den Mehrwert bestehender Abos zu steigern. Besonders iCloud+-Kunden mit Speicherplänen ab 200 Gigabyte sollen profitieren: Sie erhalten voraussichtlich erweiterten Zugriff auf Apple-Intelligence-Funktionen wie Bildgenerierung. Auch die HomeKit Secure Video-Funktionen werden aufgewertet – mit automatischer Erkennung besonderer Momente und verbesserter Videosuche.

Profi-Tools und Wearables: Abo-Modelle dominieren

Im Profi-Bereich setzt Apple weiter auf Abos. Seit Ende Juni 2026 gibt es das Apple Creator Studio-Update, das künstliche Intelligenz in Final Cut Pro und Logic Pro bringt. Die monatliche Gebühr liegt bei umgerechnet rund 13 Euro, das Jahresabo bei etwa 129 Euro.

Ein Blick auf den Wearable-Markt zeigt unterschiedliche Strategien: Die Apple Watch bleibt mit rund 400 Euro Anschaffungspreis ein klassisches Hardware-Produkt. Konkurrent Whoop setzt dagegen komplett auf Abos – 240 Euro pro Jahr, kein Gerätekauf nötig. Der Oura Ring kombiniert beides: rund 400 Euro für den Ring plus sechs Euro monatliche Servicegebühr.

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Russland droht mit Milliarden-Strafe

Während Apple seine globalen Dienste ausbaut, gibt es in Russland neue Konflikte. Anfang Juli 2026 drohten die Behörden dem Konzern eine Kartellstrafe von umgerechnet rund 51,6 Millionen Euro an. Der Vorwurf: Apple weigere sich, russische Suchmaschinen und Messenger-Apps vorzuinstallieren. Die Frist läuft bis zum 15. Juli – und das, obwohl Apple den Direktvertrieb in Russland bereits im März 2022 eingestellt hat.

Ausblick: Wird das nächste iPhone teurer?

Blickt man in die Zukunft, deuten Lieferketten-Informationen auf eine mögliche Preiserhöhung beim iPhone 18 Pro hin. Das neue Modell könnte bis zu 200 Euro teurer werden als sein Vorgänger. Dafür verspricht Apple ein Titan-Gehäuse, den neuen A20-Chip und ein verbessertes Kühlsystem – nötig, um die gestiegene Rechenleistung zu bändigen.

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