Apple, RCS-Verschlüsselung

iOS 26.5: Apple bringt RCS-Verschlüsselung für Android-Nutzer

18.06.2026 - 00:24:37 | boerse-global.de

Apple bringt Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Chats zwischen iOS und Android. Neue Abo-Modelle und Sicherheitsupdates in der Beta.

iOS 26.5 Beta: Neue RCS-Verschlüsselung und Abo-Änderungen
Apple - A close-up of a modern smartphone with a glowing, abstract interface showing app icons and data streams, against a blurred city background. 18.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Der iPhone-Hersteller bringt Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Nachrichten und erweitert die App-Store-Regeln für Abonnements.

Apple hat am Mittwoch die erste Beta-Version von iOS 26.5 an Entwickler ausgeliefert. Das Update bringt vor allem Verbesserungen bei der Nachrichtensicherheit und den Kartendiensten. Parallel arbeitet der Konzern an weiteren Wartungsupdates für aktuelle Geräte.

Verschlüsselung für plattformübergreifende Chats

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Ein zentrales neues Feature ist die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Nachrichten. Bislang war diese Sicherheitsstufe Apples eigenem iMessage-Dienst vorbehalten. Mit iOS 26.5 können nun auch Nutzer von Android-Geräten verschlüsselt mit iPhone-Besitzern kommunizieren – ein wichtiger Schritt für die plattformübergreifende Sicherheit.

Apple Maps erhält eine neue Funktion namens „Suggested Places". Sie schlägt Nutzern Orte in ihrer Umgebung vor. Branchenbeobachter vermuten, dass Apple damit die Grundlage für künftige Werbeanzeigen im Kartendienst legt.

Für regionale Nutzer hat Apple zudem ein Inuktitut-Tastaturlayout integriert. Die Apple-Books-App bekommt eine „Jahresrückblick"-Funktion, die Lesegewohnheiten zusammenfasst.

Neue Abo-Modelle im App Store

Entwickler können künftig monatliche Abonnements mit einer 12-monatigen Bindung anbieten. Diese Änderung folgt auf frühere Anpassungen der App-Store-Geschäftsbedingungen im Frühjahr.

Auf Druck der EU-Kommission öffnet Apple zudem die Live-Activities-Funktion für Drittanbieter-Zubehör. Das erweitert die Interoperabilität des iOS-Ökosystems in Europa deutlich. Allerdings fehlt in dieser Beta noch die erwartete Gemini-basierte KI-Integration für Siri.

Mehrere Updates parallel

Apple arbeitet gleich an mehreren Software-Versionen. Die interne Entwicklung von iOS 26.5.2 hat bereits begonnen – ein reines Fehlerbehebungs-Update. Erst kürzlich hatte Apple iOS 26.5.1 veröffentlicht, das ein Lade-Problem bei iPhone 17 und iPhone Air behob.

Am 16. und 17. Juni verteilte Apple zudem die zweiten öffentlichen Betas für iOS 26.6, macOS Tahoe 26.6 und watchOS 26.6. Diese Versionen konzentrieren sich auf Sicherheit:

  • Diebstahlschutz: Ein automatischer Sperrmechanismus bei Gerätediebstahl
  • Kontaktverwaltung: Ein Warnsystem bei Annäherung an die Grenze gesperrter Kontakte (zwischen 8.000 und 20.000 Einträgen)
  • Kartensicherheit: Strengere Verarbeitung von Standortdaten durch das BlastDoor-Framework

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Ausblick auf iOS 27

Für den Sommer 2026 plant Apple die Vereinheitlichung von E-Mail-Domains für „Anmelden mit Apple" und „iCloud+ E-Mail-Adresse verbergen" unter einer gemeinsamen „private.icloud.com"-Adresse.

Im Herbst 2026 steht der Start von iOS 27, iPadOS 27 und macOS Golden Gate an. Das große Betriebssystem-Update soll flexible „Zeitkontingente" für die Bildschirmzeitverwaltung einführen. Gleichzeitig stellt Apple die ImageCreator-Klasse in allen neuen Systemen ein, einschließlich visionOS 27. Eine öffentliche Beta von iOS 27 wird für Juli erwartet.

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