Apple, Sicherheitslücken

iOS 26.5.2: Apple schließt 25 Sicherheitslücken gegen KI-Angriffe

02.07.2026 - 20:33:07 | boerse-global.de

Apple schließt mit iOS 26.5.2 über 25 Sicherheitslücken und bereitet iOS 27 mit neuen Funktionen vor. Dynamic Island bleibt bestehen.

Apple iOS 26.5.2: 25 Sicherheitslücken geschlossen und neue Funktionen
Apple - Ein Gesicht wird per iPhone für Face ID gescannt, mit digitalen Elementen zur biometrischen Authentifizierung. 02.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Der iPhone-Hersteller reagiert mit einem schnelleren Update-Tempo auf die wachsende Bedrohung durch KI-gestützte Cyberangriffe. Am 1. Juli veröffentlichte Apple das Update iOS 26.5.2, das mehr als 25 Sicherheitslücken in WebKit, dem Kernel und den Grafiksystemen schließt. Der Patch folgt auf eine Ankündigung vom 29. Juni, in der Apple ein beschleunigtes Tempo bei Sicherheitsupdates versprach.

Neue Hürden bei Face ID und Geräteschutz

Die jüngsten Software-Updates haben die Sicherheitseinstellungen auf dem iPhone deutlich verändert. Bereits Anfang des Jahres berichteten Nutzer, dass die Funktion „Gestohlener Geräteschutz“ nach dem Update auf iOS 26.4 automatisch aktiviert wurde. Apple Support bestätigte später, dass bestimmte Einstellungen während der Installation von Software-Updates angepasst werden können, um die Gerätesicherheit zu erhöhen.

In den aktuellen Entwickler-Builds von iOS 27 wurde die Verwaltung von Face ID verfeinert. Wer die Gesichtserkennung zurücksetzen oder löschen möchte, muss zunächst das Menü „Face ID & Code“ aufrufen – dieser Vorgang erfordert jedoch, dass der Gestohlene Geräteschutz zuvor deaktiviert wird. Parallel dazu expandiert das Authentifizierungssystem in professionelle Umgebungen: Seit Ende Juni bietet die Stanford University IT Anleitungen für Apple-Passkeys, die Face ID oder Touch ID für Microsoft-Konto-Logins auf dem Mac nutzen.

Beta-Tests: Neue Gesten und Funktionen

Mit den fortlaufenden Tests für iOS 27 zeichnen sich mehrere Anpassungen der Benutzeroberfläche ab. Wenn Siri AI aktiviert ist, ruft die traditionelle Wischgeste von der oberen Bildschirmmitte nun den Assistenten auf – nicht mehr das Benachrichtigungscenter. Benachrichtigungen erreicht man stattdessen durch eine Wischbewegung von der oberen linken Ecke.

Die Beta-Versionen enthalten zudem mehrere neue Funktionen, die voraussichtlich im September 2026 für alle Nutzer erscheinen:

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  • Produktivitäts-Tools: Ein neues „Einfügen aus [App]“-Kürzel erscheint über der Tastatur, wenn Inhalte zwischen Anwendungen verschoben werden.
  • Datenschutz-Kontrollen: Die „Wo ist?“-App bietet nun eine Option „Standort ausblenden“. Damit können Nutzer ihren Standort für bestimmte Kontakte vorübergehend verbergen – für Zeiträume zwischen 15 Minuten und 30 Tagen, ohne dass eine Benachrichtigung an den Kontakt gesendet wird.
  • Wallet und Kamera: Die Wallet-App erhält Ausgaben-Einblicke und eine Verfolgung wiederkehrender Transaktionen. Die Kamera-App nutzt gelbe Markierungen, um auf versteckte Funktionen hinzuweisen.

Hardware-Rückschlag: Dynamic Island bleibt

Trotz der Fortschritte bei der Software gibt es aus Branchenkreisen vom 1. Juli Hinweise, dass Apples Ziel eines randlosen iPhones mit unter dem Display integriertem Face ID auf technische Hürden gestoßen ist. Probleme mit der Bildqualität und der Sensorzuverlässigkeit bedeuten, dass das aktuelle Dynamic Island-Design voraussichtlich auch für kommende Modelle erhalten bleibt.

Sicherheitsforschung: Lücken bei AirDrop und Quick Share

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Forscher des CISPA und unabhängige Experten haben kürzlich Schwachstellen in AirDrop und Quick Share aufgedeckt. Diese Fehler könnten es einem Angreifer aus bis zu 30 Metern Entfernung ermöglichen, Hintergrunddienste wie AirPlay, Handoff und die universelle Zwischenablage zum Absturz zu bringen. Apple hat eine der gemeldeten Lücken bereits geschlossen. Die Forscher empfehlen, die AirDrop-Sichtbarkeit auf „Nur Kontakte“ zu stellen – eine notwendige Absicherung, solange weitere Schwachstellen noch nicht behoben sind.

Weitere Updates werden noch in diesem Monat erwartet: iOS 26.6 soll Ende Juli erscheinen und zusätzliche Fehlerbehebungen bringen, bevor im Herbst der große Sprung zu iOS 27 ansteht.

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