Apple, Ladefehler

iOS 26.5.1: Apple behebt kritischen Ladefehler bei iPhone 17

04.06.2026 - 03:33:07 | boerse-global.de

Apple schließt kritischen Ladefehler auf aktuellen iPhones. Parallel erscheint macOS 26.5.1 für stabile M5-Macs in Unternehmen.

iOS 26.5.1: Apple behebt kritischen Ladefehler bei iPhone 17 - Bild: über boerse-global.de
iOS 26.5.1: Apple behebt kritischen Ladefehler bei iPhone 17 - Bild: über boerse-global.de

Apple hat ein dringendes Update für seine aktuellen Top-Modelle veröffentlicht. iOS 26.5.1 behebt einen hartnäckigen Fehler, der das Aufladen per Kabel blockierte – genau dann, wenn der Akku am dringendsten Strom brauchte.

Der Software-Patch, der seit Anfang der Woche ausgerollt wird, richtet sich exklusiv an die iPhone-17-Serie und das iPhone Air. Das Problem: Sobald der Akku dieser Modelle fast oder ganz leer war, verweigerte der USB-C-Anschluss den Dienst. Ein kabelgebundenes Aufladen war dann schlicht nicht mehr möglich.

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Notlösung per Funk

Betroffene Nutzer mussten bisher zu einem Umweg greifen. Wer sein Smartphone nicht laden konnte, legte es für zehn bis 15 Minuten auf ein MagSafe- oder anderes kabelloses Ladegerät. Erst danach war genug Saft im Akku, um die kabelgebundene Verbindung wieder zu erkennen. Apple empfiehlt nun allen Besitzern der betroffenen Modelle, das Update umgehend über die Systemeinstellungen zu installieren.

Die Größe des Updates variiert stark – je nach Gerät und Vorgängerversion liegen die Download-Volumen zwischen zwei und über 20 Gigabyte. Neue Funktionen oder Sicherheitspatches bringt der Patch nicht mit. Dennoch gilt er als kritische Stabilitätsverbesserung für die aktuelle Flaggschiff-Generation.

Auch die Macs bekommen Zuwendung

Parallel zum mobilen Update veröffentlichte Apple am Dienstag macOS 26.5.1. Die Aktualisierung richtet sich primär an Unternehmen, die auf die neuen M5-Macs setzen. Der Patch behebt einen spezifischen Fehler, der zu unerwarteten Systemabstürzen führte – ausgelöst durch bestimmte Inhaltsfilter-Erweiterungen im Netzwerk. Damit laufen Unternehmens-Sicherheitslösungen auf der neuesten Mac-Hardware nun stabil.

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Rückblick: Was iOS 26.5 brachte

Die Version 26.5.1 folgt auf das größere iOS-26.5-Update, das Mitte bis Ende Mai erschien. Jenes brachte mehrere Neuerungen für Endverbraucher und umfangreiche Sicherheitsverbesserungen:

  • Verschlüsselte RCS-Nachrichten: Erste Beta einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für den plattformübergreifenden Nachrichtenstandard
  • Apple Maps: Neue Funktion „Vorgeschlagene Orte"
  • Design: Frische „Pride Luminance"-Hintergründe und überarbeitete Abrechnungsoptionen für In-App-Abos
  • Sicherheit: Mehr als 60 geschlossene Sicherheitslücken, die bis zum iPhone 11 zurückreichen

In der EU führte iOS 26.5 zudem Anpassungen ein, die das Koppeln von Drittanbieter-Wearables mit dem iPhone sowie die Verbindung von Magic Keyboards und Mäusen per USB-C verbessern.

WWDC steht vor der Tür

Die Wartungs-Updates kommen nur Tage vor der Worldwide Developers Conference (WWDC), die am 8. Juni beginnt. Branchenbeobachter erwarten, dass Apple auf der Entwicklerkonferenz iOS 27 vorstellt – mit starkem Fokus auf künstliche Intelligenz.

Gerüchten zufolge könnte der nächste große OS-Sprung eine grundlegend überarbeitete Siri bringen. Angetrieben werden soll der Sprachassistent von einem großen Sprachmodell aus dem Hause Google – einem Gemini-Modell mit 1,2 Billionen Parametern. Die Entwicklung folgt auf ein Jahr, in dem Apple massiv auf Plattformsicherheit setzte: Allein 2025 verhinderte der Konzern nach eigenen Angaben betrügerische Transaktionen im App Store im Wert von umgerechnet rund zwei Milliarden Euro.

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