Intervallfasten: Milch unterbricht die Fastenpause, ungesüßter Tee nicht
Veröffentlicht am: 18.10.2026 um 23:42 Uhr | Redaktion boerse-global.deBeim Intervallfasten sowie bei bewussten Essenspausen zwischen den Hauptmahlzeiten entscheidet oft die Wahl der Getränke über den physiologischen Erfolg. Wie Alexej Moskaljow, korrespondierendes Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften, laut einem Bericht vom 17. Oktober 2026 darlegte, unterbricht Milch aufgrund ihres Kaloriengehalts die Fastenperiode zwischen den Mahlzeiten. Ungesüßter Tee hingegen beeinträchtigt diesen Zustand nicht.
Kalorienhaltige Zusätze beenden das Fastenfenster
Für die biologische Wirkung von Fastenphasen ist eine strikte Trennung von Nahrungsaufnahme und Ruhephasen des Verdauungssystems zentral. Nach Angaben Moskaljows, über die am 18. Oktober 2026 berichtet wurde, beenden neben Milch auch Zucker, Sahne, Fruchtsäfte und generell gesüßte Getränke die Fastenperiode zwischen den Mahlzeiten vorzeitig. In dieser Phase sei grundsätzlich nur Wasser uneingeschränkt zulässig.
Gleichzeitig verwies der Wissenschaftler laut einem Bericht vom 17. Oktober 2026 darauf, dass eine regelmäßige und ausreichend lange Fastenperiode für den Organismus wichtiger sei als das akribische Zählen kleinster Kalorienmengen.
Stoffwechselvorteile und Reduktion von Gesundheitsrisiken
Die Effekte zeitlich begrenzter Nahrungsverzichte sind Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen. Moskaljow betonte gemäß einem Bericht vom 18. Oktober 2026, dass klinische Studien eine Verbesserung der Stoffwechselindikatoren belegen, wenn tagsüber ein Nahrungsverzicht von 8 bis 10 Stunden eingehalten wird.
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Darüber hinaus gebe es belastbare Belege dafür, dass das Zusammenspiel aus gezielten Fastenperioden, ausreichendem Schlaf und regelmäßiger Bewegung das Risiko eines frühen Todes senken könne.
Unbelegte Ernährungsregeln und Risiken durch Süßstoffe
Häufig verbreitete Alltagsempfehlungen halten einer wissenschaftlichen Überprüfung oft nicht stand. Moskaljow erläuterte in einem Bericht vom 17. Oktober 2026, dass die populäre Vorgabe, nach 18 Uhr keine Nahrung mehr zu sich zu nehmen, wissenschaftlich nicht belegt sei.
Als praxistaugliches Beispiel nannte er stattdessen ein zehnstündiges Zeitfenster für die Nahrungsaufnahme, etwa im Zeitraum von 10 bis 20 Uhr. Auch eine starre Dreistundenregel vor dem Schlafengehen existiere nach seinen Ausführungen nicht, wie am 18. Oktober 2026 berichtet wurde.
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Vorsicht sei zudem bei kalorienfreien Alternativen geboten. Bezüglich künstlicher Süßstoffe ordnete der Wissenschaftler die Datenlage als begrenzt ein. Allerdings sei der regelmäßige Konsum von fast allen Süßstoffen mit gesundheitlichen Schäden verbunden, weshalb diese keinen unbedenklichen Ersatz während der Fastenzeit darstellen.
