Intervallfasten, Studie

Intervallfasten 16:8: Studie zeigt 3–4 Kilo mehr Gewichtsverlust

Veröffentlicht: 08.07.2026 um 05:10 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Gojibeeren-Smoothies und Protein-Shakes boomen. Eine Studie zeigt: Intervallfasten kann den Gewichtsverlust um bis zu vier Kilo steigern.

Smoothie-Trends und Intervallfasten: Neue Ernährungsstudien
Intervallfasten - Ein Glas gesunder Smoothie, umgeben von frischen Beeren, Spinat und Nüssen auf einem Holztisch, mit weichem Licht. 08.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Sie sollen sättigen und gleichzeitig gesund sein. Hersteller und Wissenschaft liefern neue Ansätze.

Gojibeere trifft Erdbeere: Neuer Smoothie-Trend

Ein veganes Rezept für einen Gojibeeren-Erdbeer-Smoothie sorgt derzeit für Aufsehen. Die Kombination zielt auf eine Verbesserung des Blutzuckerspiegels und des Herz-Kreislauf-Systems ab. Die Gojibeere wird dabei wegen ihres Nährstoffprofils geschätzt – in der traditionellen Medizin ist sie seit über 2.000 Jahren bekannt.

Proteinbasierte Shakes gewinnen parallel an Bedeutung. Ein Beispiel: der Schokoladen-Erdnussbutter-Shake. Er kombiniert ungesüßte Mandelmilch, Proteinpulver und Glucomannan. Das Ergebnis soll ein langanhaltendes Sättigungsgefühl sein. Die Idee: Mahlzeiten einfach zubereiten und gleichzeitig eine hohe biologische Wertigkeit durch Eiweiß liefern.

Intervallfasten: Drei bis vier Kilo mehr verloren

Die Universität Granada untersuchte die Effekte des 16:8-Intervallfastens. 99 Erwachsene mit Übergewicht oder Adipositas nahmen teil. Die Ergebnisse im Fachjournal Clinical Nutrition zeigen: Ein achtstündiges Essfenster führte nach zwölf Monaten zu einem um drei bis vier Kilogramm höheren Gewichtsverlust. Frühe und späte Zeitfenster waren dabei gleich wirksam.

Experten empfehlen zusätzlich die 4-S-Regel für nachhaltige Gewichtsreduktion. Eine Mahlzeit sollte demnach schmecken, sättigen, simpel in der Zubereitung und sozialverträglich sein. Zentrale Säulen: proteinreiche Ernährung – etwa mit Fisch, Eiern oder Bohnen – und tägliche Bewegung.

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Alpro und Starbucks: Neue Protein-Lattes

Die Industrie reagiert auf den Bedarf an proteinreichen Optionen für unterwegs. Alpro und Starbucks bringen in Deutschland pflanzliche Protein-Lattes auf den Markt. Die Varianten „Protein Vanilla“ und „Protein Matcha“ basieren auf Sojadrinks. Laut Hersteller enthalten sie fünf Gramm pflanzliches Protein pro 100 Milliliter.

Ein Matcha-Kokos-Drink ist bereits seit Mai im Handel. Diese Getränke sind häufig mit Vitaminen wie B2, B9 und D2 sowie Calcium und Jod angereichert. Die Produktion erfolgt vermehrt unter zertifizierten Nachhaltigkeitsstandards.

Zucker reduzieren: Was Experten raten

Ein entscheidender Faktor für Diäterfolge ist die Reduktion des Zuckerkonsums. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt: maximal zehn Prozent der täglichen Energiezufuhr aus Zucker – etwa 50 Gramm. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät sogar zu fünf Prozent (rund 25 Gramm).

Zuckerhaltige Getränke gelten als Hauptquelle für übermäßigen Zuckerkonsum. Ernährungsfachleute raten daher zu Wasser oder ungesüßten Tees. Natürliche Aromen wie Minze oder Limette verfeinern Getränke ohne Zucker. Gefrorene Wassermelone lässt sich ohne Eismaschine zu einer cremigen, eisähnlichen Konsistenz verarbeiten. Und: Zutatenlisten gründlich prüfen, um versteckte Zuckerquellen zu meiden.

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