HomePod 2: Apple arbeitet an Surround-Sound mit vier Lautsprechern
Veröffentlicht am: 07.09.2026 um 14:30 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die Website bikmantech.com hat professionelle Leitfäden veröffentlicht, die Nutzern detaillierte Anweisungen zur Einbindung des Apple HomePod 2 in bestehende Apple-Hardware-Umgebungen sowie zur Optimierung seiner Leistung geben. Die Anleitungen richten sich an Besitzer, die den smarten Lautsprecher möglichst reibungslos mit anderen Apple-Geräten verknüpfen und dessen Klangqualität ausschöpfen möchten.
Technische Voraussetzungen und Ausstattung
Laut den Leitfäden benötigt die Einrichtung des HomePod 2 (2. Generation) mindestens iOS 16.3 oder neuer. Das Gerät verfügt über ein abnehmbares Netzkabel sowie eine Touch-Steuerung an der Oberseite. Klanglich setzt der HomePod 2 auf räumliches Audio mit Dolby Atmos, zudem lässt er sich mit einem zweiten Gerät zu einem Stereopaar koppeln. Mit einem Gewicht von 2,3 Kilogramm bringt der Lautsprecher spürbar Substanz auf die Waage.
Auch Umweltaspekte werden in den Leitfäden thematisiert: Der CO2-Fußabdruck des HomePod 2 liege demnach 30 Prozent unter dem des Vorgängermodells, zudem kämen zu 100 Prozent recycelte Seltenerdelemente zum Einsatz.
Ausblick auf kommende Software-Funktionen
Die Integrationsleitfäden fallen in eine Phase, in der Apple offenbar an einer Erweiterung der Mehrgeräte-Funktionalität arbeitet. Wie appleosophy.com berichtete, verweist die Beta-Version von audioOS 27 auf ein echtes Surround-Sound-System, das vier HomePod-2-Lautsprecher einbindet – zwei davon vorne links und rechts positioniert, zwei omnidirektionale Einheiten hinten im Raum.
Wer sein Apple-Ökosystem optimal nutzen möchte, sollte die passenden Fachbegriffe rund um iOS und Co. sicher beherrschen. Dieses kostenlose Lexikon erklärt die 53 wichtigsten Begriffe verständlich und hilft Ihnen, bei der Einrichtung Ihrer Geräte alles richtig zu machen. 53 iPhone-Begriffe jetzt kostenlos sichern
Auch theapplepost.com bestätigte in Beta 8 entsprechende Konfigurationen samt automatischer Kalibrierung für Position, Timing, Bass, Equalizer und Dialogverarbeitung.
Ergänzend dazu soll ein sogenannter "Party Mode" raumfüllenden Klang ermöglichen, indem er Ton gleichmäßig im gesamten Raum verteilt. Berichten von zoombangla.com und appletechnikblog.com zufolge lässt sich dieser Modus auch mit zwei HomePods 2 in Kombination mit zwei bislang unveröffentlichten Lautsprechermodellen nutzen.
Im Beta-Code taucht zudem ein Tuning-System mit dem internen Namen "Forklift" auf, verknüpft mit der unbestätigten Hardware-Kennung AID12007 – möglicherweise ein Hinweis auf einen künftigen HomePod mini oder eine dritte Generation des HomePod. Ein Veröffentlichungsdatum für diese Funktionen nennen die Berichte nicht.
Größerer Kontext: Erwartungen an neue Hardware
Parallel dazu berichtete appleosophy.com unter Berufung auf Bloomberg, dass ein neuer HomePod mini in den kommenden Monaten erscheinen könnte. Der aktuell erhältliche HomePod mini stammt demnach noch aus dem Februar 2023, was die Erwartung an ein Update nährt.
Damit das Zusammenspiel zwischen Lautsprechern und Smartphone reibungslos funktioniert, ist ein aktuelles Betriebssystem entscheidend. Dieser Gratis-Ratgeber zeigt Ihnen, wie Sie Ihre iOS-Updates sicher installieren und dabei stets die volle Kontrolle über Ihre Einstellungen behalten. Kostenlosen Update-Ratgeber hier herunterladen
Für Besitzer des HomePod 2 bedeuten diese Entwicklungen, dass sich das Ökosystem rund um das Gerät weiter ausdifferenziert – sowohl auf Software- als auch auf Hardware-Ebene.
Die jetzt veröffentlichten Integrationsleitfäden von bikmantech.com liefern dabei die praktische Grundlage für den laufenden Betrieb, während die in den Beta-Versionen von audioOS 27 entdeckten Funktionen zeigen, in welche Richtung sich die Mehrgeräte-Nutzung des HomePod-Systems perspektivisch entwickeln könnte. Konkrete Termine für die finale Einführung der Surround- und Party-Modus-Funktionen liegen bislang nicht vor.
