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Framework Laptop 13 Pro: Kostenlos auf 1 TB SSD upgraden

26.06.2026 - 05:43:54 | boerse-global.de

Framework stattet Vorbesteller günstiger mit mehr SSD-Speicher aus, kündigt aber steigende CPU-Preise für Neukunden an.

Framework reagiert auf volatile Märkte mit Speicher-Upgrade und Preiserhöhung
Framework - Framework Laptop 13 Pro geöffnet auf einer Werkbank, modulare SSD und CPU sichtbar, symbolisiert Upgrades und Komponentenwechsel. 26.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Der modulare Notebook-Hersteller Framework reagiert auf volatile Komponentenmärkte mit gemischten Signalen: Bestandskunden profitieren von günstigerem Speicher, Neukunden müssen bald tiefer in die Tasche greifen.

Am 25. Juni 2026 kündigte das Unternehmen eine Reihe von Konfigurationsänderungen für sein Laptop 13 Pro an. Wer bereits vorbestellt hat, bekommt automatisch mehr Speicher zum niedrigeren Preis – doch die Freude währt nur kurz. Denn gleichzeitig warnt Framework vor steigenden Prozessorkosten, die in den kommenden Wochen zu höheren Systempreisen für Neubestellungen führen werden.

Günstigere SSDs durch Lieferantenwechsel

Der Hardware-Hersteller setzt künftig auf ADATA XPG MARS 970 PCIe Gen 5 SSDs für das Laptop 13 Pro. Kunden, die ursprünglich eine 500-GB-Konfiguration vorbestellt hatten, erhalten nun automatisch ein 1-TB-Laufwerk – und das zu einem günstigeren Preis als ursprünglich vereinbart. Framework bietet die ADATA-Laufwerke in den Kapazitäten 1 TB und 2 TB an.

Das modulare Design der Geräte erweise sich dabei als entscheidender Vorteil, so das Unternehmen. Es ermögliche Flexibilität in der Lieferkette, selbst wenn Komponentenpreise stark schwanken. Wer andere Spezifikationen bevorzugt, kann weiterhin auf alternative Sandisk PCIe 4.0 SSDs zurückgreifen.

Trotz der günstigen Preise für Speicherkomponenten betont Framework, dass die allgemeine Knappheit bei Bauteilen in der Branche anhalte.

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CPU-Preise steigen – Jetzt noch bestellen?

Die erfreuliche Nachricht zum Speicher wurde von einer deutlichen Warnung begleitet. CEO Nirav Patel kündigte an, dass die Kosten für Prozessoren in Kürze steigen werden. Framework werde daher die Systempreise für Neubestellungen in den nächsten Wochen anpassen.

Das Unternehmen rät Kunden, die sich die aktuellen Preise sichern möchten, ihre Vorbestellungen vor den Änderungen abzuschließen. Ein wichtiger Hinweis: Diese Vorbestellungen bleiben widerrufbar.

Die Preise für Intel-Mainboard-Kits beginnen derzeit bei 449 Euro für das Core Ultra 5 325 und reichen bis zu 799 Euro für das Core Ultra X7 358H. Neue Arbeitsspeicher-Optionen mit LPCAMM2-Technologie sind ebenfalls verfügbar: 16-GB-Module kosten 239 Euro, 32 GB 439 Euro und 64 GB 849 Euro.

Lieferverzögerungen und Markt im Ausnahmezustand

Framework hat seinen Lieferplan für das Laptop 13 Pro überarbeitet. Statt wie ursprünglich erwartet, verschieben sich die Auslieferungen nun auf Juli 2026, teilweise sogar bis Anfang August. Grund seien technische Probleme mit Touchpad und Display. Die Auslieferung von Batch 15 des Laptop 13 Pro wird für Oktober erwartet.

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Die Preis- und Lieferprobleme sind Teil einer außergewöhnlichen Marktvolatilität. Branchenberichte aus dem zweiten Quartal 2026 zeigen: Die Preise für DRAM sind um bis zu 89 Prozent gestiegen, SSDs verteuerten sich um bis zu 107 Prozent. Analysten führen diese Sprünge darauf zurück, dass Hersteller ihre Produktion zunehmend auf High Bandwidth Memory (HBM) umstellen – ein Speichertyp, der für KI-Anwendungen benötigt wird. Dadurch fehlen Kapazitäten für Verbraucherprodukte.

Auch andere große Hardware-Hersteller wie Apple und Microsofts Xbox-Sparte haben bereits Preiserhöhungen angekündigt. Framework steht mit seinen Anpassungen also nicht allein da – doch das Timing des Speicher-Upgrades verschafft treuen Kunden zumindest einen kleinen Vorteil in schwierigen Zeiten.

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