Faltbares, Apple

Faltbares iPhone: Apple startet im September mit 2.000-Euro-Modell

22.06.2026 - 06:43:21 | boerse-global.de

Apples faltbares iPhone rückt näher: Erste Komponenten werden ausgeliefert, ein Launch im September 2026 gilt als wahrscheinlich.

Apple Falt-iPhone: Zulieferer startet Auslieferung für Herbst 2026
Faltbares - A sleek, thin foldable smartphone, partially open, displaying a vibrant screen. The device has a metallic finish and a visible hinge. 22.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Der Einstieg von Apple in den Markt der faltbaren Smartphones rückt näher. Ein Zulieferer hat bereits mit der Auslieferung von Komponenten begonnen – ein klares Signal für einen Launch im Herbst.

Der Technologieriese aus Cupertino hält offenbar an seinem traditionellen Veröffentlichungszyklus fest. Am 21. Juni 2026 meldete ein Partner aus der Lieferkette, dass Kleinserien von Bauteilen für das neue Gerät auf den Weg gebracht wurden. Ziel ist eine kommerzielle Markteinführung im September 2026. Damit will Apple den etablierten Herbst-Rhythmus beibehalten – trotz anhaltender technischer Hürden.

Widersprüchliche Signale aus der Produktion

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Der Zeitplan für das als „iPhone Ultra" oder „iPhone Fold" gehandelte Gerät sorgt weiterhin für Diskussionen in der Branche. Während einige Zulieferer die Auslieferungen Ende Juni bestätigen, deuten andere auf Verzögerungen hin. Lin En-ping, CEO des Zulieferers Largan Precision, erklärte in einer Telefonkonferenz, dass bestimmte Projekte, die ursprünglich für Ende dieses Jahres geplant waren, auf Anfang 2027 verschoben wurden.

Die Analysten sind sich uneins. Einige gehen davon aus, dass eine offizielle Vorstellung parallel zum iPhone 18 Pro im September erfolgen könnte – die Massenproduktion jedoch erst 2027 richtig anläuft. Andere Quellen berichten, dass die Haltbarkeit des Scharniers zwar noch verfeinert werde, die Fertigung aber für eine gestaffelte Auslieferung im vierten Quartal 2026 auf Kurs sei.

Technische Details: Dünn, leicht, leistungsstark

Aus der Lieferkette dringen konkrete Spezifikationen. Das Gerät soll im aufgeschlagenen Zustand ein 7,7 bis 7,8 Zoll großes Innen-Display bieten. Die Bauweise ist extrem flach: etwa 4,5 mm im geöffneten Zustand, zusammengeklappt rund 9 bis 9,5 mm. Um dieses Profil zu erreichen, setzt Apple auf einen Titan-Rahmen und einen neu entwickelten Scharniermechanismus. Ziel ist es, die sichtbare Knickfalte auf dem LTPO-OLED-Bildschirm zu minimieren.

Im Inneren soll ein A20 Pro-Chip im 2-Nanometer-Verfahren arbeiten, unterstützt von 12 GB RAM. Eine Überraschung: Apple verzichtet offenbar auf Face ID und integriert stattdessen einen Touch-ID-Sensor in den Einschaltknopf – das spart wertvollen Bauraum. Die Kamera besteht aus einer Dual-48-Megapixel-Einheit, ein Teleobjektiv fehlt in der ersten Generation jedoch.

Preisstrategie: Zwischen 2.000 und 2.500 Euro

Das faltbare iPhone wird voraussichtlich in der Premium-Preisklasse zwischen 2.000 und 2.500 Euro starten. Verantwortlich dafür sind nicht nur die komplexe Hardware, sondern auch steigende Kosten für Speicherchips. Apple-CEO Tim Cook hatte zuletzt auf den zunehmenden Preisdruck durch höhere Komponentenpreise hingewiesen.

Marktforscher von Counterpoint prognostizieren, dass Apples Einstieg den Markt für Falt-Smartphones massiv verändern wird. Das Unternehmen könnte kurz nach dem Launch rund 28 Prozent des globalen Marktes erobern. Besonders betroffen wäre Samsung: Der südkoreanische Konkurrent, derzeit noch dominierend, müsste sich mit einem Anteil von etwa 31 Prozent begnügen.

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Wettbewerb und Software: Samsung schlägt zurück

Die Entwicklung bei Apple fällt zeitlich mit großen Ankündigungen der Konkurrenz zusammen. Samsung hat für den 22. Juli 2026 ein „Galaxy Unpacked"-Event in London angekündigt. Erwartet werden das Galaxy Z Fold 8 und Flip 8 – mit breiterem Seitenverhältnis und, beim Ultra-Modell, S-Pen-Unterstützung. Ein direkter Vergleich mit Apples Hardware zeichnet sich ab.

Parallel bereitet Apple die Software vor. In den aktuellen Entwicklerversionen von iOS 27 fanden sich Hinweise auf faltbare Parameter wie „foldState" und „angleDegrees". Funktionen wie „Device Hub" und erweiterbare Widgets, die bereits Anfang des Jahres vorgestellt wurden, gelten als Vorbereitung für Split-Screen-Multitasking und Mehrbildschirm-Layouts – essenziell für ein faltbares Gerät.

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