USA, Computer

Investoren wollen Spielefirma Electronic Arts übernehmen

29.09.2025 - 14:25:07 | dpa.de

Electronic Arts gehört zu den bekanntesten Anbietern von Videospielen. Investoren wollen das Unternehmen nun kaufen und von der Börse nehmen.

Mit Titeln wie «Battlefield» gehört Electronic Arts zu den bekanntesten Spieleanbietern. (Archivbild) - Foto: Oliver Berg/dpa
Mit Titeln wie «Battlefield» gehört Electronic Arts zu den bekanntesten Spieleanbietern. (Archivbild) - Foto: Oliver Berg/dpa

Die Firma hinter bekannten Videospielen wie «Battlefield» und «Madden NFL» wird für rund 55 Milliarden Dollar von Investoren übernommen. Danach soll das Unternehmen Electronic Arts die Börse verlassen. Unter den Käufern sind der staatliche Investmentfonds von Saudi Arabien und die Investmentfirma des Schwiegersohns von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner. Mit einem Unternehmenswert von 55 Milliarden Dollar (rund 47 Milliarden Euro) dürfte es einer der größten Deals dieser Art werden.

Von Electronic Arts kommt auch das Fußball-Spiel «FC», zuvor bekannt unter dem Namen «Fifa». Der Aktienkurs des kalifornischen Unternehmens war bereits am Freitag nach ersten Medienberichten um rund 15 Prozent gestiegen. Die Investoren bieten Anteilseignern nun 210 Dollar pro Aktie. Das sei ein Aufschlag von 25 Prozent auf den Preis vor den Medienberichten.

Branche läuft nach Corona-Boom schwächer

Die Videospielebranche hat nach einem zwischenzeitlichen Höhenflug in der Corona-Pandemie mit Rückgängen zu kämpfen. So baute Electronic Arts in mehreren Runden Arbeitsplätze ab. Klassischen Anbietern großer Videospiele, die für 60 Euro und mehr verkauft werden, machen zudem in der Basisversion kostenlos spielbare Plattformen wie Roblox und Fortnite Konkurrenz. Die Entwicklung der Blockbuster-Spiele kann derweil - wie bei einem Hollywood-Film - mehrere hundert Millionen Dollar verschlingen. Zugleich wird erwartet, dass die Kosten in Zukunft durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz gedrückt werden können.

Der saudi-arabische Investmentfonds PIF gehörte bereits zu den größten Anteilseignern von Electronic Arts mit einem Anteil von rund zehn Prozent und verstärkte sich im Spielegeschäft in diesem Jahr mit der Übernahme der Entwicklerfirma hinter dem Smartphone-Spiel «Pokemon Go». Neben Kushners Affinity Partners gehört zu den Investoren auch die Finanzfirma Silver Lake.

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | wissenschaft | 68232425 |

Weitere Meldungen

Bundesregierung alarmiert über US-KI Mythos Die Bundesregierung fürchtet, dass eine neue Künstliche Intelligenz (KI) aus den USA die Risiken für folgenschwere Cyberattacken drastisch erhöht. (Ausland, 01.05.2026 - 09:10) weiterlesen...

Netflix bringt Hochkant-Clips in Smartphone-App. Jetzt schafft Netflix einen Bereich dafür in der eigenen App. Viele Netflix-Nutzer bekommen auf Plattformen wie TikTok Videoclips von Filmen und Serien des Streamingriesen im Hochkant-Format zu sehen. (Wissenschaft, 01.05.2026 - 05:20) weiterlesen...

Musks KI-Firma nutzte beim Training Modelle von OpenAI. Elon Musk musste unter Eid sagen, ob er so KI des Rivalen OpenAI benutzte. Beim KI-Training gibt es die Methode, ein Modell als Lehrer einzusetzen, das neue Software wie einen Schüler anlernt. (Wissenschaft, 01.05.2026 - 02:02) weiterlesen...

Apple: Deutlich höhere Kosten für Speicherchips. Doch wegen des KI-Booms dringen Chip-Engpässe auch zum iPhone-Konzern durch. Zudem unterschätzte Apple die Mac-Nachfrage. Apple hat dank Konzernchef Cook eine der robustesten Lieferketten der Welt. (Wissenschaft, 01.05.2026 - 01:29) weiterlesen...

Apple mit über 29 Milliarden Dollar Quartalsgewinn. Frische Quartalszahlen zeigen: Das Geschäft des iPhone-Konzerns läuft weiter auf Hochtouren. Apple-Chef Tim Cook kündigte jüngst seinen Abgang von der Firmenspitze an. (Wissenschaft, 30.04.2026 - 23:03) weiterlesen...

KI-Wettrüsten: Tech-Riesen investieren hunderte Milliarden. Die Folge sind beispiellose Investitionen in Rechenzentren. Tech-Konzerne sehen in Künstlicher Intelligenz eine einmalige Chance - und wollen einander nicht das Feld überlassen. (Wissenschaft, 30.04.2026 - 04:55) weiterlesen...