Drei Marathons in 24 Stunden: Schiller und Salander laufen rund 126 Kilometer
Veröffentlicht am: 27.09.2026 um 20:48 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der 52. Berlin-Marathon hat erneut zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens angezogen, die teils beachtliche sportliche Ergebnisse erzielten. Im Mittelpunkt der Berichterstattung standen dabei sowohl erfahrene Ausdauersportler als auch prominente Quereinsteiger, die sich der Herausforderung über 42,195 Kilometer stellten.
Sportliche Ergebnisse im Fokus von Fernsehen und Politik
Unter den Teilnehmern befand sich der Moderator Kai Pflaume (59), der die Ziellinie nach einer Zeit von 3:32:33 Stunden überquerte. Bemerkenswert war hierbei die Kurzfristigkeit seiner Teilnahme, die als spontaner Start charakterisiert wurde.
Ein Vergleich mit früheren Leistungen zeigt eine Varianz in der Formkurve: Im April 2026 war Pflaume beim London-Marathon mit einer persönlichen Bestzeit von 3:18:32 Stunden noch etwa 14 Minuten schneller gewesen als bei seinem aktuellen Lauf in der deutschen Hauptstadt.
Auch aus dem Bereich des gesellschaftspolitischen Aktivismus gab es prominente Beteiligung. Die 30-jährige Luisa Neubauer absolvierte ihren ersten Berlin-Marathon und erreichte das Ziel nach 4:03:18 Stunden. Damit ordnete sie sich zeitlich vor dem ehemaligen Radprofi Rick Zabel (4:05:38 Std.) ein.
Um die Leistungen historisch einzuordnen: Im Jahr 2025 hatte beispielsweise der Musiker Harry Styles die Strecke in einer Zeit von 2:59:13 Stunden bewältigt.
Herausragende sportliche Werte lieferte Jan Frodeno. Der 45-jährige Triathlon-Olympiasieger, der seine Profikarriere vor drei Jahren beendet hatte, erreichte eine Zeit von 2:23:33 Stunden. Mit diesem Ergebnis sicherte er sich den dritten Platz in seiner jeweiligen Altersklasse.
Außergewöhnliche Ausdauerleistungen und soziale Projekte
Neben den klassischen Marathon-Teilnahmen wurden im Rahmen der Veranstaltung auch extreme Ausdauerprojekte umgesetzt. Die Sport-Influencerinnen Maren Schiller (31) und Imke Salander (32) verfolgten das Ziel, innerhalb von 24 Stunden drei komplette Marathons zu absolvieren, was einer Gesamtdistanz von rund 126 Kilometern entspricht.
Drei komplette Marathons in 24 Stunden — rund 126 Kilometer, gestartet um 20:45 Uhr am Vorabend. Was bei solchen Extremprojekten über Aufbau, Pacing und Regeneration entscheidet, lässt sich auf jede ambitionierte Langstrecke übertragen. Kostenlosen Lauf-Guide anfordern
Ihr Vorhaben startete bereits um 20:45 Uhr am Vorabend des offiziellen Rennens. Während der erste Marathon in der Nacht beendet wurde und der zweite gegen 3 Uhr morgens folgte, bestritten sie den dritten Marathon ab 8:45 Uhr gemeinsam mit dem offiziellen Starterfeld.
Salander, die bereits 2019 die Hyrox-Weltmeisterschaft gewonnen hatte, brachte für dieses Projekt entsprechende Vorerfahrung aus dem Leistungssport mit.
Zusätzlich diente die Veranstaltung karitativen Zwecken. Eine VIP-Staffel für die „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern“ sammelte Spenden. Das Team, dem unter anderem Jan Köppen, Katja Burkard, die Olympiasieger Julius Brink und Ole Bischof sowie die ehemalige Marathonläuferin Uta Pippig angehörten, generierte über 113.000 Euro durch SCC Events.
Ein weiteres Zeichen für Inklusion setzten Thomas Eller und ein als „Papa Wutz“ kostümierter Teilnehmer, die im Kontext des Weltgehörlosentags an den Start gingen.
Zukünftige mediale Verknüpfung von Sport und Unterhaltung
Die Verbindung zwischen dem Laufsport und medialer Inszenierung soll sich laut aktuellen Programmplanungen im weiteren Verlauf des Jahres fortsetzen. Für den 2. November 2026 ist der Start der 13. Staffel der ARD-Show „Wer weiß denn sowas?“ mit einer Doppelfolge geplant. In diesem Zusammenhang wird berichtet, dass Kai Pflaume einen Weltrekordversuch unternehmen möchte.
Der dritte Marathon startete um 8:45 Uhr im offiziellen Starterfeld — nach zwei Nächten auf den Beinen. Wer lange Distanzen plant, braucht vor allem eine klare Regenerationsstrategie, um Übertraining und Verletzungen zu vermeiden. Regenerations-Checkliste jetzt sichern
Das Ziel besteht darin, die längste gelaufene Strecke während einer Showmoderation zu absolvieren. Geplant ist dabei die volle Marathondistanz von 42,195 Kilometern, wobei der Lauf live im Fernsehen und in der Mediathek übertragen sowie von einer Vertreterin der Guinness World Records zertifiziert werden soll.
Aufgrund dieser Sonderprogrammierung verschiebt sich die Ausstrahlung anderer Formate wie „Großstadtrevier“ an diesem Tag geringfügig auf 18:50 Uhr. Die Sendung soll durch zusätzliche Live-Quizrunden in der Mediathek ergänzt werden, bis der sportliche Teil der Moderation abgeschlossen ist.
