Digitales Lernen für 60plus: Workshops zu ePA und Smartphones
18.06.2026 - 08:41:24 | boerse-global.de
Der Sommer 2026 bringt einen deutlichen Schwerpunkt auf digitale Kompetenzen und körperliche Gesundheit.
Die elektronische Patientenakte als zentrales Thema
Ein wichtiger Baustein der Bildungsangebote ist die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA). In Herrenberg findet am 23. Juni eine Informationsveranstaltung statt. Sie befasst sich mit Datensicherheit und der künftigen Nutzungspflicht.
Anzeige: Wer die elektronische Patientenakte sicher nutzen möchte, findet in diesem kostenlosen Leitfaden eine Schritt-für-Schritt-Anleitung – von der Einrichtung bis zur Datensicherheit. Jetzt kostenlosen Leitfaden anfordern
Parallel dazu widmet sich der Digitaltag in Bremerhaven am 26. Juni ebenfalls der ePA und der elektronischen Identität (eID). Auszubildende unterstützen dort Senioren bei technischen Fragen.
Ergänzend etablieren sich kontinuierliche Beratungsangebote. In Dresden öffnet seit März wöchentlich ein Digitalcafé. Es hilft bei der Bedienung von Smartphones und Tablets – und läuft noch bis Ende des Jahres.
Bewegung und Ernährung für die Gesundheit
Neben der digitalen Bildung bleibt die körperliche Gesundheit ein Kernaspekt. In Stadtroda startet am 23. Juni ein Rückenpilates-Kurs. Er ist speziell für Personen zugeschnitten, die nicht am Boden trainieren können.
In Bernau bei Berlin beginnt am 19. Juni eine Kursreihe. Sie kombiniert Bewegung und Entspannung im Pflegealltag.
Auch in der onkologischen Nachsorge spielen Bewegung und Ernährung eine wachsende Rolle. Eine Informationsveranstaltung in Lübeck am 24. Juni thematisiert Kraft und Energie bei Krebserkrankungen. Sie stellt begleitende Sportprojekte vor.
In Chemnitz geht es am 23. Juni um die soziale Komponente der Ernährung. Ein Koch-Workshop zur regionalen Küche findet im Rahmen einer Aktionswoche gegen Einsamkeit statt.
Neue Finanzierung für Palliativpflege
Auf politischer Ebene werden derzeit Weichen gestellt. Der Schweizer Bundesrat plant eine Verbesserung der Finanzierung für spezialisierte Palliative Care.
Ab dem 1. Januar 2027 sollen die Beiträge der Krankenpflegeversicherung steigen. Pflegeheime können dann bei hohem Personalbedarf mit einem Zuschlag von 37 Franken pro Tag rechnen. Auch mobile Palliativdienste sollen künftig stärker von den Krankenversicherungen übernommen werden.
Unterstützung für pflegende Angehörige
In Bielefeld steht die ambulante Pflege im Fokus. Rund 17.000 der insgesamt 20.000 Pflegebedürftigen werden dort ambulant versorgt.
Vom 17. bis 24. September ist die 12. Woche für pflegende Angehörige geplant. Unter neuer Schirmherrschaft sollen kulturelle und soziale Angebote die Situation privater Pflegepersonen würdigen.
Radio und Klimaschutz: Neue Wege für Senioren
Innovative Projekte fördern den sozialen Austausch. Seit Mai sendet „Radio ü65“ live aus Schweizer Alterszentren. Das Projekt bietet Senioren eine eigene mediale Plattform.
In Zürich wird die ältere Generation in ein großflächiges Stadt-Experiment einbezogen. Der Gemeinderat bewilligte 7,7 Millionen Franken für ein Netto-Null-Quartier. Bis 2030 werden dort Klimaschutzmaßnahmen getestet – darunter Linux-Workshops und Reparatur-Initiativen.
Anzeige: Gerade für Senioren ist der sichere Umgang mit Smartphone und Tablet entscheidend. Dieser Leitfaden liefert eine konkrete Sicherheits-Checkliste und einen Kursplan für digitale Grundlagen im Alltag. Sicherheits-Checkliste jetzt sichern
Lokale Vernetzung bleibt unverzichtbar
Traditionelle Formate unterstreichen weiterhin die Bedeutung lokaler Gemeinschaft. Das Sommerfest in Hurden Mitte Juni oder Platzkonzerte in Rorschach am 16. Juni sind feste Größen.
In Zug fördert ein regelmäßiger Spieltreff am 21. Juni die soziale Interaktion im öffentlichen Raum. Die Mischung aus digitaler Bildung, Bewegung und Gemeinschaft zeigt: Seniorenarbeit wird vielfältiger – und bleibt nah am Menschen.
