USA, International

Nasa will weiter einen Atomreaktor auf dem Mond bauen

14.01.2026 - 02:56:54 | dpa.de

Die US-Raumfahrtbehörde will zurück auf den Mond - mit Menschen und mit Infrastruktur.

  • Die USA wollen zurück auf den Mond: Mit dem «Artemis»-Programm sollen 2027 erstmals wieder Astronauten auf dem Erdtrabanten landen. (Archivbild) - Bild: Jens Büttner/dpa
    Die USA wollen zurück auf den Mond: Mit dem «Artemis»-Programm sollen 2027 erstmals wieder Astronauten auf dem Erdtrabanten landen. (Archivbild) - Bild: Jens Büttner/dpa
  • Nasa-Chef Isaacman hat sich zu weiteren Mond-Plänen geäußert. (Archivbild) - Bild: epa Aaron M. Sprecher/epa/dpa
    Nasa-Chef Isaacman hat sich zu weiteren Mond-Plänen geäußert. (Archivbild) - Bild: epa Aaron M. Sprecher/epa/dpa
Die USA wollen zurück auf den Mond: Mit dem «Artemis»-Programm sollen 2027 erstmals wieder Astronauten auf dem Erdtrabanten landen. (Archivbild) - Bild: Jens Büttner/dpa Nasa-Chef Isaacman hat sich zu weiteren Mond-Plänen geäußert. (Archivbild) - Bild: epa Aaron M. Sprecher/epa/dpa

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat ihre Pläne für den Bau eines Atomreaktors auf dem Mond bekräftigt. Der Reaktor solle bis 2030 in Betrieb gehen, teilten die Nasa und das US-Energieministerium mit.

«Amerika hat sich verpflichtet, zum Mond zurückzukehren, die Infrastruktur zu bauen, die man braucht, um zu bleiben, und die Investitionen vorzunehmen, die es für den nächsten großen Sprung zum Mars und darüber hinaus braucht», sagte Nasa-Chef Jared Isaacman. «Um diese Zukunft zu erreichen, muss Kernenergie gewonnen werden.»

Die Pläne der Nasa waren bereits im vergangenen Sommer bekanntgeworden. Genaue Details wurden bislang jedoch nicht mitgeteilt. Die Forschungen der Nasa dazu laufen schon länger. Mit dem «Artemis»-Programm will die Nasa bald erstmals seit mehr als 50 Jahren wieder Menschen auf den Mond bringen. 

Hintergrund der Pläne für den Atomreaktor auf dem Mond ist unter anderem der wachsende Wettbewerb mit China. Auch Russland hatte die Idee eines Atomreaktors auf dem Mond schon vor vielen Jahren ins Spiel gebracht. Derzeit planen beide Länder eine gemeinsame Anlage.

de | wissenschaft | 68484691 |

Weitere Meldungen

Neue Wege und Reserven: Ölmarkt trotzt der Krise. Was das für Verbraucher und die Wirtschaft bedeutet. Trotz Krisen und Sperrung der Straße von Hormus: Neue Pipelines, US-Fracking und Chinas Ölreserven halten den Ölpreis in Schach. (Wirtschaft, 11.06.2026 - 20:19) weiterlesen...

US-Wetterbehörde NOAA: El Niño ist da. Es drohen mehr Hitzewellen, Dürren und Überschwemmungen. Seit Monaten zeichnete es sich ab, jetzt verkündet die US-Wetterbehörde NOAA Gewissheit: Das Klimaphänomen El Niño ist wieder da. (Wissenschaft, 11.06.2026 - 16:47) weiterlesen...

Weltbank: 2026 schwächstes Weltwachstum seit Corona-Pandemie. Bestimmte Länder sind besonders stark von hoher Inflation und steigenden Energiepreisen betroffen. Die militärische Eskalation zwischen den USA und dem Iran bremst die Entwicklung der Weltwirtschaft. (Wirtschaft, 11.06.2026 - 15:32) weiterlesen...

Ölpreise erstaunlich stabil trotz Eskalation im Nahen Osten. Entspannung: Ölpreise runter. Warum dieser Mechanismus zunehmend nicht mehr greift. Eskalation im Iran-Konflikt: Ölpreise hoch. (Wirtschaft, 11.06.2026 - 13:52) weiterlesen...

Swift sieht NBA-Historie: Knicks vor erstem Titel seit 1973. Die Knicks vollbringen gegen San Antonio das größte Finals-Comeback in der Geschichte der NBA. Nur noch ein Sieg fehlt zur ultimativen Krönung. New York dreht durch. (Sport, 11.06.2026 - 07:19) weiterlesen...

Knicks drehen 29-Punkte-Rückstand: NBA-Titel ganz nah. Noch ein Sieg fehlt dem Traditionsclub gegen die San Antonio Spurs zum ersten Titel seit 1973. Den New York Knicks gelingt im vierten NBA-Finale ein historisches Comeback. (Sport, 11.06.2026 - 05:40) weiterlesen...