DDR5-RAM-Knappheit, Euro

DDR5-RAM-Knappheit: 32-GB-Kit kostet 375 Euro, PCs werden teurer

05.06.2026 - 10:14:15 | boerse-global.de

Hohe Komponentenpreise und DDR5-Knappheit belasten den PC-Markt. IDC prognostiziert einen Rückgang von 11,3 Prozent für das Gesamtjahr.

PC-Markt 2026: KI-Boom trifft auf explodierende Hardwarekosten
DDR5-RAM-Knappheit - Ein detailliertes Bild eines DDR5-RAM-Moduls mit leuchtenden Schaltkreisen, das die technologische Komplexität und den Wert unterstreicht. 05.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Während die Nachfrage nach KI-fähiger Hardware explodiert, treiben hohe Komponentenpreise die Kosten für Neubauten in die Höhe. Branchenexperten von IDC prognostizieren für das Gesamtjahr einen Marktrückgang von 11,3 Prozent.

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Speicherkosten explodieren – DDR5-RAM wird zum Luxusgut

Ein Haupttreiber der gestiegenen Baukosten ist die anhaltende Knappheit bei Arbeitsspeicher. Grund dafür ist die Priorisierung der KI-Hardware-Produktion. Die Folgen sind deutlich spürbar: Am 3. Juni 2026 erreichte ein 32-GB-Kit DDR5-RAM einen Mindestpreis von rund 375 Euro. Das erschwert den Zusammenbau sowohl für Enthusiasten als auch für preisbewusste Nutzer erheblich.

Trotz der hohen Kosten kommen neue Speichertechnologien auf den Markt, die die Spieleleistung verbessern sollen. AMDs EXPO Ultra Low Latency DDR5 soll noch im Juni 2026 verfügbar sein – mit Partnern wie G.Skill und Kingston. Die Technologie verspricht eine Leistungssteigerung von 13 Prozent gegenüber JEDEC-Standards auf AM5-Plattformen, und das zu regulären DDR5-Preisen.

Im Speichersektor sorgte Team Group auf der Computex 2026 für Aufsehen: Die Master AI Gen6 PCIe 6.0 SSD erreicht sequenzielle Lesegeschwindigkeiten von 28 GB/s und zielt auf KI-Training und Hochleistungsrechnen ab.

Strategien für Einsteiger und Mittelklasse

Wer einen günstigen Einstieg in die PC-Welt sucht, muss genau abwägen. Aktuelle Empfehlungen für Budget-Builds setzen auf 6-Kern-Prozessoren und 16 GB DDR4 oder DDR5 RAM. Die integrierten Grafikeinheiten haben sich für Einsteiger-Spiele deutlich verbessert. AMD arbeitet Berichten zufolge an einem neuen günstigen Prozessor, um dem Preisdruck entgegenzuwirken.

Im mobilen Segment bringt Dell das XPS 13 ab dem 3. Juni 2026 zu einem Startpreis von rund 699 Euro auf den Markt. Mit einem 13,4-Zoll-Display, 120-Hz-Bildwiederholrate und Intel Core Ultra Varianten positioniert sich das Gerät als Konkurrent zu High-End-Laptops – zu einem für Studenten erschwinglichen Preis.

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Auch Handheld-Gaming-PCs bleiben Mitte 2026 eine beliebte Option. Aktuelle Tests bevorzugen das Steam Deck für reine Steam-Nutzer, während Windows-basierte Handhelds für Multiplattform-Kompatibilität und höhere Leistung im angeschlossenen Betrieb die Nase vorn haben.

High-End-Hardware: Die RTX 5090 bleibt ein teurer Traum

In der Oberklasse sind Budgets von 3.500 bis 5.000 Euro keine Seltenheit. High-End-Builds setzen Anfang Juni 2026 auf Komponenten wie den Ryzen 9 9950X3D und 64 GB DDR5-6000 RAM. Die größte finanzielle Hürde bleibt jedoch die Nvidia RTX 5090 – mit Preisen ab etwa 3.500 Euro.

Für verschiedene Auflösungen empfehlen sich aus Mai 2026 folgende Grafikkarten:

  • 1080p: Die Asrock Arc B580 12GB als Budget-Option, die Asus RTX 5070 OC als stärkere Wahl
  • 1440p: Die XFX RX 9070 OC 16GB und Gigabyte RTX 5070 Ti bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • 2160p (4K): Die Palit RTX 5080 und Asus RTX 5090 sind die erste Wahl – allerdings zu hohen Preisen

Bei Fertigsystemen gab es am 4. Juni 2026 eine kleine Entspannung: Der Skytech Gaming O11 Vision mit Ryzen 7 9850X3D und RTX 5080 verbilligte sich um acht Prozent auf rund 3.500 Euro.

Peripherie und Software: Gothic Remake startet – Camelot Unchained enttäuscht

Die Software- und Peripherielandschaft zeigt sich ebenfalls aktiv. Das lang erwartete Gothic Remake von Alkimia Interactive erscheint am 5. Juni 2026 für PC und aktuelle Konsolen – basierend auf Unreal Engine 5. Ganz anders die Lage bei Camelot Unchained: Der Early-Access-Start am 3. Juni 2026 erntete massive Kritik wegen Server-Problemen und veralteter Grafik nach langer Entwicklungszeit.

Neue Hardware-Accessoires kommen im Sommer 2026 auf den Markt. Thermaltakes Capo X, ein Dual-System-Gehäuse für zwei separate micro-ATX-Builds, soll im Juni 2026 für rund 190 Euro erscheinen. Sharkoon erneuert seine Klassiker: Die PureWriter W100, eine kabellose Tastatur, kommt im Juni 2026 für etwa 70 Euro, gefolgt von der Drakonia III MMO-Maus mit 12.000-dpi-Sensor im August 2026.

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