Computex 2026: HP und Ferrari präsentieren 5.200-Euro-Luxus-Notebook
05.06.2026 - 22:19:31 | boerse-global.de
Die diesjährige Computex in Taipeh hat eine neue Generation von Computern präsentiert – und der Trend ist eindeutig: Künstliche Intelligenz wird zum Standard, während Hersteller gleichzeitig auf Luxus und Spezialisierung setzen.
Ferrari-Design trifft High-End-Technik
HP und das Ferrari Design Studio haben ein gemeinsames Projekt vorgestellt: ein Ultra-Luxus-Notebook für stolze 5.200 Euro. Die Präsentation fand passenderweise während des Monaco-Grand-Prix statt. Das Gerät kommt mit einem Intel Core Ultra X7 358H Panther-Lake-Prozessor, 64 Gigabyte RAM und einem 14-Zoll-3K-OLED-Display. Nur 4.999 Exemplare werden produziert – ab dem 12. Juni 2026 gibt es sie über die HP-Website.
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MSI feiert sein 40-jähriges Bestehen mit dem Titan 18 HX Dragon Edition Draco Epic. Dieses Gaming-Monster setzt auf den Intel Core Ultra 9 290HX Plus und die Nvidia RTX 5090 mit 24 Gigabyte GDDR7-Speicher. Das 18-Zoll-Display bietet 4K-Auflösung bei 240 Hertz und Mini-LED-Technik. Ab Juli soll es in Malaysia erhältlich sein. Ebenfalls von MSI: das Prestige 14 Flip AI+ Vincent van Gogh Edition, ein Convertible mit „Sternennacht“-Design, das im dritten Quartal 2026 erscheint.
Nvidia RTX Spark: Der neue Standard für KI-Workstations
Mehrere Hersteller setzen auf die neue Nvidia-RTX-Spark-Plattform. Asus bringt mit den ProArt P16 und P14 die ersten Windows-Notebooks dieser Art auf den Markt. Sie kombinieren einen 20-Kern-Grace-CPU mit einer Blackwell-basierten RTX-GPU. Das Ziel: anspruchsvolle Aufgaben wie das Verwalten von Sprachmodellen mit 120 Milliarden Parametern oder die Bearbeitung von 12K-Video. Die ProArt-Serie kommt im Herbst 2026 in den Handel.
HP zeigt ebenfalls neue RTX-Spark-Geräte: das OmniBook Ultra 16 und das OmniBook X 14. Für den Schreibtisch gibt es den OmniDesk Mini mit Intel Core Ultra Series 3, der bis zu vier 4K-Monitore ansteuert. Verfügbar ab August 2026.
Der chinesische Hersteller Emdoor Digital präsentiert mit dem CF14 ein 799 Gramm leichtes Carbonfaser-Notebook auf Intel-Panther-Lake-Basis. Dazu kommt die eigene KI-Plattform „Ailyn“ für die gesamte Produktpalette.
Dell, Lenovo und Framework: Für jeden etwas
Dell erneuert seine XPS-13-Reihe: Das Einstiegsmodell kostet 650 Euro (560 Euro für Studenten). Mit rund einem Kilo Gewicht und 12,7 Millimetern Dicke ist es extrem portabel. Das 13,4-Zoll-Display bietet 2,5K-Auflösung bei 120 Hertz, angetrieben von Intel Core Ultra Series 3.
Lenovo bringt für Europa die IdeaPad-Slim-3-Serie mit Intel Core Ultra 5 oder 7. Die 16-Zoll-Version bietet optional einen Akku für über 27 Stunden Videowiedergabe.
Framework setzt mit dem Laptop 13 Pro auf Linux-Fans. Das Gerät ist Ubuntu-zertifiziert und nutzt den Intel Core Ultra X7 358H Panther Lake sowie LPCAMM2-RAM. Ab 2.150 Euro bietet es eine modulare Alternative zu herkömmlichen High-End-Notebooks.
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Asus erweitert seine Profi-Reihe um das ExpertBook B5 Flip G2, ein 14-Zoll-Convertible mit Militärstandard-Robustheit und integriertem Stift – ebenfalls ab dem dritten Quartal 2026.
Schnäppchenjagd rund um den Globus
Die vielen Neuankündigungen kommen zur rechten Zeit. In Australien laufen die „End of Financial Year“-Sales mit Rabatten auf HP OmniBook 7 und Apple MacBook Air 15 M4 bei Amazon und JB Hi-Fi.
In Indien startete Amazon am 5. Juni die „Mega Days“-Aktion mit Angeboten von Acer, HP und Lenovo – inklusive Gaming-Modelle wie dem HP Omen und KI-Geräten wie dem HP OmniBook 3.
Wer nicht auf die neueste Technik warten will, findet aktuell zahlreiche Produktivitäts- und Gaming-Notebooks unter 900 Euro – ein guter Zeitpunkt für den Neukauf.
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