USA, Software

Cisco will 28 Milliarden Dollar für Splunk zahlen

21.09.2023 - 15:49:41 | dpa.de

Cisco möchte zu einem der größten Software-Unternehmen der Welt aufsteigen. Dazu übernimmt das Unternehmen den Datenspezialisten Splunk.

Der Netzwerk-Spezialist Cisco will per Übernahme zu einem der größten Software-Unternehmen weltweit aufsteigen. - Foto: Thiago Prudencio/DAX via ZUMA Press Wire/dpa
Der Netzwerk-Spezialist Cisco will per Übernahme zu einem der größten Software-Unternehmen weltweit aufsteigen. - Foto: Thiago Prudencio/DAX via ZUMA Press Wire/dpa

Der Netzwerk-Spezialist Cisco will per Übernahme zu einem der größten Software-Unternehmen weltweit aufsteigen. Konkret will sich Cisco für voraussichtlich 28 Milliarden US-Dollar (26,2 Mrd Euro) den Datenspezialisten Splunk einverleiben, wie beide Unternehmen am Donnerstag mitteilten. Eine entsprechende Vereinbarung sei bereits unterzeichnet.

Ciscos Aktien gaben im vorbörslichen US-Handel um rund viereinhalb Prozent nach. Die Anteilsscheine von Splunk legten hingegen um über ein Fünftel auf rund 144 Dollar zu. Cisco bietet den Splunk-Aktionären 157 Dollar je Anteilsschein.

Der Deal soll demnach bis Ende des dritten Quartals 2024 über die Bühne gehen. Der Daten-Spezialist Splunk unterstützt Unternehmen dabei, ihre digitalen Systeme zuverlässiger und sicherer zu gestalten. Mit der Übernahme will Cisco seine Umstellung auf mehr wiederkehrende Umsätze beschleunigen. Darüber hinaus erhoffen sich die Unternehmen Synergien im Bereich Künstlicher Intelligenz (KI).

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | wissenschaft | 64019619 |

Weitere Meldungen

KI fürs Wohnzimmer: Amazon bringt Alexa+ nach Deutschland Alexa+ versteht jetzt normale Sprache und kann sogar selbst Tische reservieren oder erkennen, ob der Hund schon gefüttert wurde. (Wissenschaft, 07.05.2026 - 10:00) weiterlesen...

KI-Firma Anthropic holt sich Rechenleistung vom Rivalen Musk. Doch jetzt gewährt er Anthropic – einem direkten Konkurrenten – Zugang zu einem riesigen Rechenzentrum. Elon Musk beschimpfte die KI-Firma Anthropic noch vor wenigen Monaten als «böse». (Wissenschaft, 06.05.2026 - 20:41) weiterlesen...

OpenAI: Kosten von 50 Milliarden Dollar für Rechenleistung. Jetzt bekommt man einen Einblick, wie viele Milliarden die KI-Rechenzentren den Entwickler OpenAI tatsächlich kosten. Dass der Betrieb von ChatGPT teuer ist, war bekannt. (Wissenschaft, 06.05.2026 - 03:08) weiterlesen...

Verzögerte KI-Siri: Apple will 250 Millionen Dollar zahlen. Nach einer Klage gibt es nun einen kostspieligen Vergleich. Apple kündigte bereits im Juni 2024 eine personalisierte KI-Version der Assistenzsoftware Siri an - und machte zeitweise auch Werbung dafür. (Wissenschaft, 06.05.2026 - 01:29) weiterlesen...

Daten-Firma Palantir erzielt 85 Prozent Umsatzplus. Nach Militär und Behörden wollen nun auch US-Unternehmen stärker davon profitieren. Palantir baute sich über Jahre den Ruf einer Firma auf, die Muster in großen Datenmengen finden kann. (Wissenschaft, 05.05.2026 - 03:07) weiterlesen...

Musk will Klage zu Twitter-Übernahme mit Vergleich beenden. Die Börsenaufsicht zog vor Gericht - und ist nun bereit, die Klage mit einem Vergleich enden zu lassen. Elon Musk meldete beim Twitter-Kauf zu spät das Überschreiten einer wichtigen Beteiligungsmarke. (Wissenschaft, 05.05.2026 - 01:08) weiterlesen...