Bayern, Handynutzung

Bayern schränkt Handynutzung in Schulen ein: Neue Regeln für Klasse 1-7

18.06.2026 - 03:40:19 | boerse-global.de

Bayern startet Agenda für digitale Balance und schränkt private Smartphone-Nutzung in Schulen ein. EU-Umfrage zeigt tiefe Kluft zwischen Jugend und Eltern bei sozialen Medien.

Bayern verbietet private Handynutzung in Schulen bis Klasse 7
Bayern - Eine stilisierte digitale Benutzeroberfläche mit schwebenden App-Fenstern und biometrischen Sicherheitssymbolen vor einer Stadtlandschaft bei Dämmerung. 18.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Die Agenda „Digitale Balance im Alltag von Schülerinnen und Schülern“ startete am gestrigen Mittwoch. Ein Chat-Kompass für Grundschulen soll zudem die Medienkompetenz fördern.

Die Maßnahmen sind Teil eines größeren Trends. Auch auf dem G7-Gipfel in Évian forderten die Staats- und Regierungschefs am Mittwoch wirksamere Alterskontrollen und stärkeren Schutz vor gefährlichen Internet-Inhalten. Plattformen sollen aktiver gegen rechtswidrige Bilder vorgehen.

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Am Dienstag stellte das Forum Mobilkommunikation einen Online-Leitfaden für Eltern bereit. Er vermittelt Kompetenzen im Umgang mit sozialen Medien und Algorithmen.

Android 17 bringt schwebende Fenster

Mitte Juni veröffentlichte Google Android 17. Die neue Version führt schwebende App-Fenster ein – ein Schritt, der Multitasking auf Smartphones deutlich verbessern soll. Hinzu kommen eine biometrische Fernsperre und ein selektiver Kontaktzugriff.

Parallel dazu erschien Wear OS 7. Die Akkulaufzeit steigt laut Hersteller um rund zehn Prozent. Live-Updates auf dem Display zeigen Echtzeit-Ereignisse an.

Auch in sozialen Netzwerken tut sich etwas: Ein neuer KI-Modus für die Suche priorisiert Antworten aus Community-Beiträgen.

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Mit den neuen Funktionen von Android 17 steigt auch der Bedarf an einer soliden Sicherheitsgrundlage für das eigene Gerät. Erfahren Sie in diesem gratis PDF-Ratgeber, welche 5 Maßnahmen IT-Experten empfehlen, um WhatsApp, PayPal und Co. endlich sicher zu nutzen. Kostenlosen Sicherheits-Ratgeber herunterladen

Generationen-Kluft bei sozialen Medien

Eine EU-Umfrage vom Mittwoch offenbart einen tiefen Riss: 48 Prozent der 13- bis 18-Jährigen sehen positive Effekte sozialer Medien auf ihre mentale Gesundheit. Nur 21 Prozent der Eltern teilen diese Einschätzung.

Die Zahlen unterstreichen das Ausmaß: Jugendliche verbringen an Schultagen durchschnittlich 4,5 Stunden vor Bildschirmen, an Wochenenden bis zu 6,1 Stunden. Eine Expertengruppe der EU will im Juli Empfehlungen zu Altersbeschränkungen vorlegen.

Kritik kommt auch von Datenschützern. Die französische CNIL warnte im Juni vor der Normalisierung der Überwachung durch intelligente Brillen. Der Europäische Datenschutzausschuss prüft, ob LED-Leuchten als technische Signale ausreichen, um die DSGVO-Anforderungen bei Aufnahmen im öffentlichen Raum zu erfüllen.

Widerrufsbutton wird Pflicht

Ab dem 19. Juni müssen Online-Shops einen elektronischen Widerrufsbutton bereitstellen. Die EU-Richtlinie 2023/2673 schreibt einen leicht auffindbaren, zweistufigen Prozess zur Vertragslösung vor – umgesetzt im Bürgerlichen Gesetzbuch.

In Deutschland haben sich zehntausende Personen Sammelklagen gegen Tech-Konzerne angeschlossen. Vorwurf: unerlaubte Datenerhebung auf Drittwebseiten. Erste Schadensersatzzahlungen wurden bereits zugesprochen – in dreistelliger bis niedriger fünfstelliger Höhe. Eine Grundsatzentscheidung des Bundesgerichtshofs wird für 2027 erwartet.

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