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Apple Watch Ultra 4: Gehäuse 15% dünner, 5G-Satellit an Bord

Veröffentlicht am: 04.06.2026 um 11:39 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Die Apple Watch Ultra 4 erhält ein dünneres Gehäuse, einen Acht-Sensor-Ring und Siri 2.0. Neue Gesundheitsfunktionen und Satellitenkommunikation sind ebenfalls an Bord.

Apple Watch Ultra 4: Gehäuse 15% dünner, 5G-Satellit an Bord Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de
Apple Watch Ultra 4: Gehäuse 15% dünner, 5G-Satellit an Bord Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Branchenberichten zufolge wird das neue Modell, das für Herbst 2026 erwartet wird, erstmals seit der Markteinführung der Ultra-Reihe eine deutlich veränderte Optik und Technik erhalten. Das Gehäuse soll rund 15 Prozent dünner und leichter ausfallen als bei den Vorgängern.

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Neue Sensorik und überarbeitete Optik

Herzstück des Redesigns ist eine neuartige Anordnung der Sensoren. Statt der bisherigen internen Aufteilung setzt Apple auf eine kreisförmige Anordnung von acht Sensoren. Diese ringförmige Konfiguration ermöglicht ein schlankeres Gehäuse, ohne die für die Ultra-Reihe typische Robustheit zu opfern.

Das Display bleibt voraussichtlich bei der bewährten LTPO-OLED-Technologie. Effizientere HMO-OLED-Panels, etwa von Zulieferern wie LG, werden wohl erst 2027 in Serie gehen. Ein ursprünglich für die Digital Crown erwarteter Touch-ID-Sensor – intern als „AppleMesa" bezeichnet – scheint aus den finalen Produktionsplänen gestrichen worden zu sein.

Neue Gesundheitsfunktionen und KI-Integration

Die Apple Watch Ultra 4 bringt mehrere neue Gesundheitsfunktionen mit. Dazu gehören die Blutdruck-Trendanalyse und verbesserte Schwangerschaftsüberwachung. Die seit Jahren erwartete nicht-invasive Blutzuckermessung bleibt für 2026 jedoch unbestätigt.

Besonders spannend: Die Integration von Siri 2.0, die auf Google-Gemini-Technologie basiert. Der Sprachassistent soll künftig den Bildschirminhalt verstehen und tiefergehende App-Steuerung ermöglichen. Ein neuer KI Health Coach wertet die Daten des Acht-Sensor-Arrays aus und liefert personalisierte Gesundheitsempfehlungen.

Begleitet wird die Hardware von einem watchOS-Update, das im Juni 2026 bekannt wurde. Es führt eine Hintergrund-Einfrierfunktion ein, die inaktive Drittanbieter-Apps stoppt und so die Akkulaufzeit verlängert.

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Leistung und Konnektivität

Angetrieben wird die Ultra 4 vom S12-Chip im 3-Nanometer-Verfahren. Hinzu kommen der W4- oder N1-Chip, die Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 unterstützen. Eine echte Neuerung ist die Integration von 5G-Satellitenkommunikation – ein entscheidender Vorteil für Notrufe und Nachrichten in abgelegenen Gebieten.

Die Akkulaufzeit soll dank des effizienten T8320-Prozessors auf über 72 Stunden steigen. Möglich macht das auch eine Hochleistungsbatterie mit erhöhter Energiedichte.

Marktstart und Wettbewerb

Die offizielle Vorstellung der Apple Watch Ultra 4 wird für September 2026 erwartet. Der Preis dürfte zwischen 799 und 899 Euro liegen. Damit positioniert sich Apple im oberen Segment des Wearable-Marktes – und bekommt Konkurrenz: Google arbeitet an einer Pixel Watch 5 mit Titan-Gehäuse für Herbst 2026, Samsung startet am 8. Juni 2026 neue KI-Gesundheitsfunktionen für seine Galaxy-Watch-Reihe.

Interessant ist auch Apples strategische Neuausrichtung: Interne Dokumente deuten darauf hin, dass das Unternehmen den Fokus von der Vision-Pro-Headset-Serie abzieht. Stattdessen sollen für 2027 KI-Smart-Brillen ohne Display und für 2029 fortschrittliche Augmented-Reality-Brillen kommen.

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