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Apple Watch Ultra 4: Dünneres Gehäuse und 3500-Nits-Display im September

29.06.2026 - 04:15:36 | boerse-global.de

Die Apple Watch Ultra 4 erhält ein dünneres Titan-Gehäuse, ein helleres Display und ein erweitertes Health-Array zur Blutdruck-Trend-Erkennung.

Apple Watch Ultra 4: Schlankeres Design und neue Gesundheits-Sensoren
Apple - Nahaufnahme einer High-Tech-Titan-Smartwatch mit Gesundheitsdaten, unscharfer futuristischer Hintergrund. 29.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Branchenkreisen zufolge soll die Apple Watch Ultra 4 im September 2026 erscheinen – und sie bringt grundlegende Veränderungen mit sich.

Schlankeres Gehäuse und brillanteres Display

Das auffälligste Merkmal der neuen Uhr wird wohl ihr Gehäuse sein. Die Apple Watch Ultra 4 soll ein dünneres und leichteres Titan-Chassis erhalten. Technische Einschätzungen deuten auf eine Reduzierung der Bauhöhe um zehn bis 15 Prozent hin. Gleichzeitig sollen die Display-Ränder schrumpfen, was mehr Platz für Inhalte schafft.

Ein besonderes Highlight dürfte das Display werden: Ein Tandem-OLED-Panel mit einer Spitzenhelligkeit von 3500 Nits soll die Ablesbarkeit selbst in grellem Sonnenlicht deutlich verbessern. Angetrieben wird die Uhr von einem neuen S11-Prozessor, der im 2-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Das verspricht nicht nur mehr Leistung, sondern vor allem eine bessere Energieeffizienz. Gerüchten zufolge könnte die Akkulaufzeit auf über 72 Stunden steigen.

Spannend bleibt die Frage nach der biometrischen Sicherheit. Einige Quellen berichten von einem „AppleMesa“-Touch-ID-Sensor, der in den Action-Button integriert werden soll. Allerdings gibt es widersprüchliche Signale: Offenbar wurde dieses Feature aufgrund von Platzmangel im Entwicklungsprozess wieder gestrichen. Der Preis dürfte weiterhin im Premium-Segment liegen – Schätzungen gehen von 799 bis 899 Euro aus.

Neue Sensoren für die Gesundheit

Der wohl wichtigste Fortschritt betrifft die Gesundheitsüberwachung. Die Apple Watch Ultra 4 soll ein acht Sensoren umfassendes Health-Array erhalten. Ein zentrales neues Feature ist die Erkennung von Blutdruck-Trends. Apple bemüht sich laut Branchenkreisen um die Zulassung durch die US-Arzneimittelbehörde FDA.

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Die lang erwartete nicht-invasive Blutzuckermessung bleibt dagegen weiterhin Zukunftsmusik. Aktuelle technische Einschätzungen gehen davon aus, dass diese Funktion noch mehrere Jahre von einer Markteinführung entfernt ist. Ein weiteres Plus: Die Satelliten-Konnektivität soll ausgebaut werden, sodass Notfall-Nachrichten per Satellit auch ohne Mobilfunknetz möglich sind.

Nicht alle Stimmen sind jedoch von einem radikalen Neudesign überzeugt. Einige Analysten gehen davon aus, dass sich die kommende Watch-Generation eher auf interne Verfeinerungen und Software-Optimierungen konzentriert, anstatt das äußere Erscheinungsbild grundlegend zu verändern.

watchOS 27: KI-Features und Abschied vom Ultra-Original

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Die neue Hardware wird mit watchOS 27 ausgeliefert, dessen stabile version ebenfalls im September erscheinen soll. Erst am 28. Juni wurde die zweite Beta für die aktuelle Apple Watch Ultra 3 veröffentlicht. Zu den Neuerungen gehören eine Siri-KI-Integration und ein überarbeitetes „Workout Buddy“ -Feature.

Ein harter Schnitt zeichnet sich bei der Gerätekompatibilität ab: Die erste Apple Watch Ultra aus dem Jahr 2022 wird watchOS 27 nicht mehr unterstützen. Grund ist das fehlende Neural Processing Core im damaligen chip. Die neuen KI-Funktionen benötigen den Neural Engine des S9-System-in-Package oder neuerer Prozessoren.

Das Betriebssystem bringt zudem ein vereinfachtes „Modular Ultra“-Zifferblatt und ein neues „Pride Luminance“-Zifferblatt mit. Einige ambitionierte Funktionen wie das KI-gestützte Gesundheits-Coaching-System „Project Mulberry“ wurde Berichten zufolge jedoch auf später im Software-Zyklus verschoben.

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