Apple Watch Series 12: Sensoren direkt im Armband geplant
Veröffentlicht am: 04.07.2026 um 22:58 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Apple arbeitet offenbar an einer Revolution für seine Smartwatch: Künftige Modelle könnten Gesundheits-Sensoren direkt in die Armbänder integrieren.
Branchenkreisen zufolge plant der iPhone-Konzern einen grundlegenden Wandel bei seiner Wearable-Reihe. Die Apple Watch Series 12, die für September 2026 erwartet wird, soll demnach spezielle Armbänder mit eingebauten Sensoren erhalten. Das berichten mit der Materie vertraute Quellen Anfang Juli.
Technische Umsetzung im Silikon
Die Integration sieht vor, dass medizinische Sensoren direkt in fluoroelastomere Silikonarmbänder eingespritzt werden. Derzeit konzentriert sich Apple auf Silikon als Trägermaterial, da sich elektronische Komponenten in anderen Bandmaterialien bislang nicht zuverlässig einbetten lassen.
Welche Gesundheitsfunktion genau gemessen werden soll, ist noch nicht bestätigt. Analysten verweisen jedoch auf bestehende Apple-Patente, die Technologien zur Überwachung von Blutdruck, Schweiß- und Hydrationswerten im Armband beschreiben.
Damit würde Apple technologisches Neuland betreten: Weder Samsung noch Google verbauen derartige aktive Sensoren in ihren Uhrenarmbändern. Allerdings warnen Experten vor überzogenen Erwartungen – die technischen Hürden sind hoch. Sensoren in einem flexiblen, abnehmbaren Accessoire müssen präzise messen und gleichzeitig langlebig sein.
Leistungssprung beim Prozessor
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Die Series 12 dürfte aber nicht nur bei den Armbändern Neues bieten. Nach drei Jahren vergleichsweise stagnierender Chip-Leistung soll das Modell einen S12-Prozessor auf Basis der A19-Architektur erhalten.
Die erwarteten Verbesserungen sind beachtlich:
- Zwei- bis dreimal schnellere Rechenleistung
- 20 bis 40 Prozent effizientere Akkulaufzeit
- Beibehaltung des Designs der Series 10
Der Einstiegspreis wird auf 399 bis 429 US-Dollar (umgerechnet rund 370 bis 400 Euro) geschätzt. Das aktuelle Befestigungssystem für Armbänder soll erhalten bleiben – zumindest vorerst.
Radikaler Umbau für 2027 geplant
Doch wer auf langfristige Kompatibilität setzt, könnte enttäuscht werden. Für 2027 zeichnet sich ein grundlegendes Redesign ab. Die mutmaßliche Series 13 soll einen völlig neuen Bandanschluss erhalten – bestehende Armbänder wären dann nicht mehr nutzbar.
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Der Grund: Apple will mehr Platz im Gehäuse schaffen – für größere Akkus oder zusätzliche Sensoren. Zudem könnten die Modelle ab 2027 auf stromsparende LG-HMO-OLED-Displays setzen.
Für Zubehörhersteller und Kunden bedeutet dies das mögliche Ende einer Ära: Seit der ersten Apple Watch 2015 war das Band-System kompatibel geblieben. Ein Wechsel würde den gesamten Zubehörmarkt auf den Kopf stellen.
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