Apple Watch SE 3: Budget-Modell erhält Always-On-Display und 5G
01.06.2026 - 12:05:29 | boerse-global.deErste Tester haben das Einsteiger-Modell nach der jüngsten Vorstellung von Apples 2026er-Produktpalette in den Händen halten können. Die Überraschung: Apple hat dem Budget-Wearable Hardware-Upgrades spendiert, die bisher den teureren Modellen vorbehalten waren.
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Immer eingeschaltet: Das Display-Upgrade
Das Herzstück der Neuerungen ist der S10-Chip, der nun auch in der SE-Serie arbeitet. Noch wichtiger: Die Apple Watch SE 3 verfügt erstmals über ein Always-On-Display. Bislang mussten Käufer der günstigeren Variante auf diese Funktion verzichten – ein häufiger Kritikpunkt. Auch beim Mobilfunk hat Apple nachgelegt: 5G-Unterstützung ist jetzt serienmäßig an Bord.
Die Akkulaufzeit bleibt mit rund 18 Stunden im Rahmen des Üblichen. Zum Vergleich: Die mittlere Apple Watch Series 11 hält etwa 24 Stunden durch und bietet spezielle Gesundheitsfunktionen wie optische Bluthochdruckerkennung und Schlafbewertungen. Ihr Einstiegspreis liegt bei umgerechnet rund 380 Euro.
Die Premium-Klasse: Ultra 3 mit Satelliten-Kommunikation
Deutlich weiter oben in der Preisklasse positioniert sich die Apple Watch Ultra 3. Sie liefert bis zu 42 Stunden Akkulaufzeit, im Energiesparmodus sogar bis zu 72 Stunden. Zu den besonderen Features zählen Satelliten-Kommunikation, Bluthochdruck-Alarme und die Erkennung von Schlafapnoe. Der Preis: rund 830 Euro.
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Bereits zeichnet sich die nächste Generation ab. Analysten rechnen für Herbst 2026 mit einer Ultra 4, die einen neu gestalteten Blutdrucksensor und ein schlankeres Gehäuse mit acht Spezialsensoren bieten soll. Die behördliche Zulassung läuft noch.
Neue AirPods und wachsende Konkurrenz
Apple hat auch sein Audio-Portfolio aufgefrischt. Die AirPods Max 2 kamen Ende Mai auf den Markt – mit H2-Chip, USB-C und 24-Bit Lossless Audio. Die Geräuschunterdrückung soll 1,5-mal effektiver sein als beim Vorgänger. Hinzu kommen Funktionen wie Adaptive Audio, Conversation Awareness und Live-Übersetzung. Auch die AirPods Pro 3 sind neu: mit deutlich verbesserter Geräuschunterdrückung und integrierter Herzfrequenzmessung.
Der Markt für Wearables wird indessen enger. Googles Fitbit brachte Ende Mai den Fitbit Air heraus – ein bildschirmloser Fitness-Tracker für umgerechnet rund 90 Euro, der mit einem optionalen KI-Gesundheitscoach punktet. Und von der Google Pixel Watch 5 tauchte Anfang Juni ein Prototyp auf, der vor der Karibikinsel St. Martin aus dem Meer gefischt wurde. Das beschädigte Gerät zeigte ein 1,4-Zoll-OLED-Display und einen Tensor G2-Prozessor – ein Hinweis auf Kontinuität im Design von Googles Flaggschiff-Smartwatch.
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