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Apple Wallet: Digital-ID für Alterscheck ab Ende Mai

29.05.2026 - 03:17:40 | boerse-global.de

Apple weitet Altersverifikation per Digital-ID aus, während Nutzer über massive Hürden bei der Kontoerstellung klagen.

Apple Wallet: Digital-ID für Alterscheck ab Ende Mai - Foto: über boerse-global.de
Apple Wallet: Digital-ID für Alterscheck ab Ende Mai - Foto: über boerse-global.de

Der iPhone-Konzern erweitert seine Altersverifikation per Digital-ID, während zeitgleich zahlreiche Kunden über massive Hürden bei der Kontoerstellung klagen.

Digitale Ausweise für mehr Apple-Dienste

Seit Ende Mai können Nutzer von Apple Wallet ihre digitalen Identitätsnachweise auf Basis von US-Pässen für die Altersverifikation in mehreren Apple-Diensten nutzen. Das System kommt nun bei der Erstellung neuer Apple-Accounts, bei Software-Updates und der Anpassung von Sicherheitseinstellungen zum Einsatz. Auch der Download von Apps, die erst ab 18 Jahren freigegeben sind, wird darüber gesteuert.

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Die Überprüfung erfolgt per Face ID oder Touch ID – ohne dass sensible Daten des digitalen Dokuments preisgegeben werden müssen. Der Schritt kommt nicht von ungefähr: Internationale Regulierungen wie der britische Online Safety Act drängen auf sichere und datenschutzfreundliche Alterskontrollen.

Arkansas als 14. Bundesstaat an Bord

Diese Woche hat Arkansas als 14. US-Bundesstaat digitale Führerscheine und Ausweise in Apple Wallet eingeführt. Seit dem 27. Mai können Einwohner ihre Dokumente in die Wallet-App laden – nutzbar an über 250 TSA-Kontrollpunkten landesweit sowie bei ausgewählten Geschäften.

Scott Hardin, Sprecher der Finanz- und Verwaltungsbehörde von Arkansas, betont den Vorteil der selektiven Datenweitergabe: „Bei einem Sportevent – etwa an der University of Arkansas – kann der Nutzer sein Alter nachweisen, ohne die vollständige Adresse oder das Geburtsdatum preiszugeben." Allerdings ersetzt der digitale Ausweis den physischen Führerschein nicht – etwa bei Polizeikontrollen oder auf internationalen Reisen.

Zu den unterstützten Regionen zählen unter anderem Arizona, Maryland, Colorado, Georgia, Ohio, Hawaii, Kalifornien, Iowa, New Mexico, Montana, North Dakota, West Virginia, Illinois und Puerto Rico. Weitere Bundesstaaten wie Connecticut und Virginia haben bereits ihre Integration angekündigt.

Ärger bei der Kontoerstellung

Während Apple die Premium-Identitätsfunktionen ausbaut, kämpfen viele Nutzer mit grundlegenden Account-Problemen. Seit Montag, dem 25. Mai, häufen sich Berichte über fehlgeschlagene Erstellungen von iCloud-Konten. Bestätigungscodes per SMS oder Anruf kommen nicht an. Stattdessen erscheinen Fehlermeldungen, der Dienst sei für die jeweilige Telefonnummer nicht verfügbar.

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In der Apple Support Community wird am 28. Mai weiter diskutiert: Nutzer berichten von endlosen Passwort-Zurücksetz-Schleifen, gesperrten Media- und Kaufkonten sowie der Unmöglichkeit, Konten ohne Zugriff auf ursprüngliche Sicherheitsfragen wiederherzustellen. Ein älterer Nutzer schildert, dass das System stets nach einem Apple-ID-Passwort fragt, es aber selbst bei korrekter Eingabe nicht akzeptiert – Face ID bleibt blockiert.

Neue Richtlinien für die Kontoverwaltung

Apple Support hat am 27. Mai seine Dokumentation zur Entfernung der Aktivierungssperre aktualisiert. Klarstellung: Ein Gerät lässt sich nur mit den ursprünglichen Apple-Zugangsdaten oder dem Gerätecode aus dem Account entfernen. Ist das Gerät offline, empfiehlt Apple das webbasierte „Mein iPhone suchen"-Tool. Wer die Sperre nicht umgehen kann, muss einen Support-Antrag mit gültigem Kaufbeleg stellen.

Sicherheitsexperten erinnerten am 28. Mai daran: Ein Zurücksetzen auf Werkseinstellungen entfernt das Gerät nicht aus dem Account des Vorbesitzers. Wer sein iPhone verkauft, muss es vorher manuell über iCloud oder die „Mein iPhone suchen"-App entfernen – sonst droht dem Käufer die Aktivierungssperre.

Für die Integration von Apple-Diensten mit Drittanbieter-Plattformen – etwa das Hinzufügen einer iCloud-E-Mail zur Gmail-App auf dem iPhone – bleibt das Verfahren gleich: Ein app-spezifisches Passwort muss im Bereich „E-Mail & Telefonnummern" des Apple-Account-Portals generiert werden.

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