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Apple Vision Products: 60 Mitarbeiter entlassen, KI-Fokus gestärkt

Veröffentlicht am: 21.08.2026 um 01:41 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple reduziert Personal in der Vision Products Group und priorisiert KI-Smart Glasses. Die Vision-Pro-Serie wird aus der Roadmap genommen.

Apple kürzt VR-Team: Fokus verschiebt sich auf KI-Smart Glasses
Ein minimalistischer, moderner Arbeitsplatz in einem hellen Bürogebäude mit natürlichem Lichteinfall. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Am 20. August 2026 wurde bekannt, dass der Technologiekonzern Apple Stellenstreichungen innerhalb seiner Vision Products Group vorgenommen hat. Berichten zufolge betrifft dieser Schritt mindestens 60 Mitarbeiter des Virtual-Reality-Teams.

Die Maßnahme deutet auf eine spürbare Abkühlung in der Kategorie der VR-Hardware hin, während das Unternehmen seine strategischen Prioritäten neu ordnet. Im Zentrum der künftigen Entwicklung stehen demnach KI-gestützte Smart Glasses sowie die Integration der Siri-KI.

Strategische Neuausrichtung unter neuer Führung

Obwohl die Apple Vision Pro weiterhin Teil des Portfolios bleibt, wurde das Team hinter dem Produkt verkleinert. Der künftige CEO John Ternus habe die Kategorie laut Branchenberichten vorerst zurückgestellt.

Ternus beschrieb den Bereich des Spatial Computing demnach als ein Projekt, das sich noch in einem frühen Stadium befinde. Diese Einschätzung korrespondiert mit Berichten über eine interne Aufspaltung der Vision Products Group, über die bereits im Vorfeld spekuliert worden war.

Apple selbst hat die Entlassungen bislang nicht offiziell bestätigt. Marktbeobachter werten die personellen Kürzungen jedoch als klares Signal für eine Verschiebung der Ressourcen weg von dedizierten Headsets und hin zu tragbarer KI-Hardware. Erste Modelle der neuen Smart Glasses werden im Rahmen der Entwicklerkonferenz WWDC im Jahr 2027 erwartet.

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Preisentwicklung und Hardware-Roadmap

Die Entwicklung der Vision-Pro-Serie verlief zuletzt unstetig. Im Oktober 2025 erhielt das Gerät eine Aktualisierung mit dem M5-Chip und wurde zu einem Preis von 3.499 US-Dollar geführt. Im Juni 2026 wurde der Preis der Vision Pro jedoch auf 3.699 US-Dollar angehoben. Trotz dieser Anpassungen scheint die langfristige Planung für die Produktlinie massiv beschnitten worden zu sein.

Laut Analysten wurde die Vision-Pro-Serie aus der ursprünglichen Produkt-Roadmap entfernt. Ein direkter Nachfolger für das aktuelle Headset soll frühestens in zwei Jahren erscheinen. Die Entwicklung einer kostengünstigeren Variante, die unter dem Namen Vision Air geplant war, wurde laut internen Informationen gänzlich abgesagt.

Auch komplexere AR- und XR-Brillen, die auf einer optischen Wellenleiter-Technologie basieren, wurden zeitlich nach hinten verschoben. Experten rechnen hier nicht vor dem Jahr 2029 mit einer Markteinführung. Diese weitreichenden Entscheidungen zur Roadmap sollen von John Ternus persönlich autorisiert worden sein.

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Technische Indikatoren und Inhalts-Offensive

Trotz der Reduzierung des Teams finden sich in der Softwareumgebung weiterhin Spuren für künftige Hardware-Iterationen. Im Code von macOS Tahoe 26.7 RC wurde ein Gerät mit dem Codenamen N109 entdeckt. Dabei könnte es sich um eine zweite Generation der Vision Pro oder ein alternatives Headset-Modell handeln. Den Funden zufolge nutzt dieses Gerät das LiDAR-System mit dem Namen Peridot, welches bereits im iPhone 15 Pro zum Einsatz kommt.

Parallel zur Hardware-Strategie investiert Apple weiter in die Erstellung immersiver Inhalte, um den Nutzen der bestehenden Plattform zu unterstreichen.

So plant das Unternehmen ab dem 28. August die Ausstrahlung von immersiven Baseball-Übertragungen, um die Möglichkeiten des Spatial Computing für Sportfans weiter auszuloten. Dennoch bleibt der Fokus für die kommenden Jahre primär auf KI-Smart Glasses ohne integriertes Display gerichtet, die als massentauglichere Alternative zu den hochpreisigen VR-Headsets gelten.

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