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Apple Vision Pro N224: Vier Designkonzepte sollen Gewicht und Komfort verbessern

Veröffentlicht am: 30.09.2026 um 04:04 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Der mögliche Vision-Pro-Nachfolger soll leichter werden; Design und Marktstart bleiben jedoch offen, während Apple Smart Glasses priorisiert.

Apple prüft vier Konzepte für den Vision-Pro-Nachfolger N224
Ein minimalistischer Arbeitsbereich mit technischem Material wie Titanplatten und Polymeren in einem hellen, klinischen Umfeld. Illustration mit AI erstellt.

Apple entwickelt einem Bericht von macrumors.com vom 28. September 2026 zufolge ein „komplett überarbeitetes" Vision Pro unter dem internen Codenamen N224. Ziel sei es, Gewicht, Volumen und Tragekomfort gegenüber dem aktuellen Modell spürbar zu verbessern. Ein Marktstart wird demnach frühestens Ende 2028 oder Anfang 2029 erwartet – sofern das Projekt überhaupt bis zur Marktreife gelangt.

Vier Designkonzepte in der Prüfung

Laut einem Bericht von heise.de vom 28. September 2026 prüft das Vision-Team rund vier Designkonzepte unter dem Codenamen N224. Entschieden sei bislang nichts, ein kommerzieller Launch nicht garantiert.

Applemagazine.com berichtete am selben Tag, eine der Optionen verlagere mehr Rechenhardware in ein externes Modul, einen sogenannten „Puck", ähnlich dem Ansatz der Meta VR Glasses, während eine andere Variante näher am bisherigen integrierten Design bleibe.

Smartwearables.io ergänzte, ein weiterer Prototyp setze auf einen schwächeren Chip, um einen niedrigeren Preis zu ermöglichen. Zur Gewichtsreduktion würden laut macrumors.com zudem Materialtests mit Kunststoff, Titan und weiteren Metallen vorangetrieben.

Innerhalb von Apple gibt es dabei offenbar unterschiedliche Auffassungen: Gizmodo.com berichtete, die Führung halte einen externen Compute-Puck für eine schlechte Nutzererfahrung und bevorzuge ein All-in-One-Design, während Teile des Unternehmens dagegen argumentierten.

Getrennt vom eingestellten Vision-Air-Projekt

N224 ist laut digitaltoday.co.kr von dem bereits gestoppten Vision-Air-Projekt mit dem Codenamen N100 zu unterscheiden. Geleitet wird N224 laut ifeng.com von Apples Special Projects Group, die für die frühe Entwicklung von Konzept bis Prototyp zuständig ist.

Stuff.tv berichtete unter Berufung auf Bloombergs Mark Gurman, das Projekt stehe intern auf „Life Support" – Beteiligte drängten die Unternehmensführung, die Produktkategorie am Leben zu halten.

Vorausgegangen waren laut ifeng.com bereits mehrere eingestellte Prototypen: N107 sah eine Auslagerung der Rechenleistung auf einen Mac vor, mit geringerer visueller Treue ähnlich Geräten von XReal.

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N100, bekannt als „Vision Air", integrierte das Rechenmodul in ein Akkupack bei geschlossenem VR-Design. N109 setzte auf einen leichteren, günstigeren Aufbau mit schwächerem Chip. Heise.de bestätigte, dass alle drei Nachfolgeprojekte eingestellt wurden.

Personalabbau und Kurswechsel

Im Zusammenhang mit dem Headset-Geschäft wurden laut techtimes.com mehr als 200 Stellen gestrichen, der Großteil im Gaming-Team, mindestens 60 Entlassungen betrafen die Vision Products Group. Heise.de berichtete zudem, das Werbebudget für den Vision Pro sei um über 95 Prozent gekürzt worden.

Gizmodo.com zufolge ist die Vision Products Group inzwischen nur noch eine Ebene vom CEO John Ternus entfernt, Johny Srouji fungiert als Chief Hardware Officer; ein früherer Verantwortlicher für die Vision-Hardware wechselte demnach zu OpenAI.

Ternus selbst äußerte sich öffentlich optimistisch und bezeichnete die Zukunft des Vision Pro laut Gizmodo.com als „bright", da etwa Chirurgen das Gerät nutzten.

Der strategische Fokus verschiebt sich laut macrumors.com zunehmend auf Smart Glasses, die mit Zielmarke Ende 2027 höhere Priorität genießen sollen. Bereits im Juni hatte Analyst Ming-Chi Kuo laut yam.com berichtet, Ternus habe eine Anpassung der Produkt-Roadmap genehmigt, sämtliche Vision-Pro-Nachfolgeprojekte gestrichen und den Kurs auf Smart Glasses umgeschwenkt.

Der frühere Verantwortliche für die Vision-Hardware, Fletcher Rothkopf, berichte demnach nicht mehr direkt an die Führung und konzentriere sich auf eine displaylose Smart-Glasses-Lösung mit Zielmarke Ende 2027.

Konkurrenzdruck durch Meta

Der Umbau bei Apple erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Konkurrenz: Laut mashable.com wiegen die Meta VR Glasses rund 100 Gramm, sollen im Frühjahr 2027 in den USA für 1.299 US-Dollar starten und werden per optischem Kabel mit einem externen Puck verbunden, der Prozessor, Akku und Speicher enthält und etwa so groß und schwer ist wie der aktuelle Vision-Pro-Akku. Yam.com ergänzte, die Brille nutze einen Snapdragon-Reality-Elite-Chip, der externe Puck wiege rund 300 Gramm.

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Apples aktuelles Vision Pro mit M5-Chip wiegt laut applemagazine.com je nach Konfiguration inklusive Light Seal und Dual Knit Band zwischen 750 und 800 Gramm, ohne den separaten 353-Gramm-Akku, bei einem Startpreis von 3.499 US-Dollar.

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