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Apple Upgrade startet 28. Juli: Leasing statt Kauf für iPhone und Mac

Veröffentlicht am: 23.07.2026 um 08:43 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple führt mit „Apple Upgrade“ ein monatliches Leasing-Modell für seine Hardware ein. Die Raten variieren je nach Gerät, AppleCare ist nicht inkludiert.

Apple startet Hardware-Abo: Leasing für iPhone, Mac & iPad
Smartphone, Laptop und Tablet auf einem minimalistischen Schreibtisch, die einen Hardware-Abonnementdienst darstellen. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Apple führt am 28. Juli 2026 ein neues Abomodell für seine Hardware ein. Kunden können künftig iPhones, Macs, iPads und Apple Watches leasen statt kaufen.

Das Programm mit dem Namen „Apple Upgrade“ markiert einen strategischen Wandel hin zu einem „Hardware-as-a-Service“-Modell. Statt hohe Einmalzahlungen zu leisten, zahlen Nutzer monatliche Raten und können ihre Geräte regelmäßig austauschen. Finanziert wird das Angebot in Zusammenarbeit mit dem Zahlungsdienstleister Klarna, der auch die Bonitätsprüfung übernimmt.

Laufzeiten und Upgrade-Optionen

Die Mietverträge unterscheiden sich je nach Gerätetyp: iPhones und Apple Watches werden über 24 Monate abgeschlossen, während iPads und Macs eine 36-monatige Laufzeit haben. Kunden haben jedoch die Möglichkeit, bereits nach zwölf geleisteten Zahlungen auf ein neueres Modell umzusteigen. Alternativ können sie das Gerät am Ende der Laufzeit behalten oder zurückgeben.

Je nach Rückgabebedingungen können allerdings zusätzliche Gebühren anfallen, wie Branchenbeobachter berichten. Das Modell soll vor allem den Zugang zu teurerer Hardware erleichtern – ein klarer Vorteil in Zeiten steigender Gerätepreise.

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Welche Geräte fehlen?

Nicht alle Produkte sind von Anfang an im Programm vertreten. Ausgeschlossen sind zunächst das günstigere Apple Watch SE sowie das Basismodell des iPad. Auch das aktuelle iPhone 16 und das MacBook Neo sind nicht Teil des Leasing-Angebots.

Ein wichtiger Unterschied zu früheren Finanzierungsmodellen: AppleCare ist nicht inkludiert. Der Versicherungsschutz muss separat abgeschlossen werden. Damit positioniert Apple „Apple Upgrade“ als reines Finanzierungsinstrument – nicht als Komplettpaket aus Gerät und Schutz.

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Reaktion auf steigende Preise

Das neue Abomodell ersetzt Apples bisheriges „iPhone Upgrade Program“ und reagiert auf eine veränderte Preispolitik. In den vergangenen Monaten waren mehrere Produktlinien teurer geworden: Das MacBook Air stieg von 1.099 auf 1.299 US-Dollar, das iPad Air von 599 auf 749 US-Dollar.

Analysten führen diese Preiserhöhungen auf Engpässe in den Lieferketten und Chip-Knappheit zurück. Mit den monatlichen Leasingraten will Apple die Einstiegshürde senken und trotz höherer Verkaufspreise das Umsatzwachstum ankurbeln. Ob das Modell auch nach Europa kommt, ist noch offen – ein Deutschland-Start wäre jedoch nur eine Frage der Zeit.

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