Apple Upgrade-Programm: Leasing statt Kauf ab 28. Juli
Veröffentlicht am: 21.07.2026 um 23:52 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Apple führt ein neues Leasing-Programm ein – monatliche Raten statt hoher Einmalzahlungen.
Der iPhone-Konzern plant für den 28. Juli 2026 die Einführung einer neuen Hardware-Leasing-Initiative. Das „Apple Upgrade“-Programm soll den klassischen Gerätekauf durch ein Abo-Modell ersetzen. Kunden zahlen dann monatliche Raten statt hoher Anschaffungskosten auf einen Schlag.
Das Programm löst das bisherige iPhone Upgrade Program und die Standard-Finanzierungsoptionen ab. Für Apple geht es um mehr als eine neue Zahlungsmethode: Das Unternehmen will die Kundenbindung stärken und planbare, wiederkehrende Einnahmen generieren.
Partnerschaft mit Klarna und flexible Laufzeiten
Für die Umsetzung kooperiert Apple mit dem Fintech-Unternehmen Klarna. Die Konditionen unterscheiden sich je nach Gerätekategorie:
- iPhones und Apple Watches: 24 Monate Laufzeit
- iPads und Mac-Computer: 36 Monate Laufzeit
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Die Teilnahme erfordert eine Bonitätsprüfung. Anders als bei früheren Finanzierungsmodellen ist AppleCare+ nicht im Basispreis enthalten – bleibt aber als optionale Zusatzleistung buchbar. Am Ende der Laufzeit haben Nutzer die Wahl: Upgrade auf ein neueres Modell, Kauf des aktuellen Geräts oder Rückgabe der Hardware.
Diese Geräte sind (vorerst) ausgeschlossen
Nicht alle Apple-Produkte sind teilnahmeberechtigt. Folgende Modelle fehlen zum Start:
- iPhone 16
- MacBook Neo
- Apple Watch SE
- Basismodell iPad
Das Programm startet zunächst ausschließlich in den USA. Apple konzentriert sich auf hochpreisige Konfigurationen und Flaggschiff-Modelle. Die Strategie: Die Einstiegshürde für die teuersten Geräte senken – von Laptops über Tablets bis zu Desktop-Rechnern.
Ende einer Ära: Mac Pro eingestellt
Der Start des Leasing-Angebots folgt auf einen tiefgreifenden Umbau bei Apples professionellen Desktop-Geräten. Bereits im März 2026 stellte der Konzern den Mac Pro ein – nach 20 Jahren Produktionsgeschichte.
Hinter den Kulissen hatte Apple mehrere ambitionierte Nachfolger entwickelt, die nie auf den Markt kamen. Dazu gehörten ein Intel-basiertes Modell (Codename J170) sowie eine Version mit M3 Ultra-Chip (J190). Auch Arbeiten an sogenannten „Extreme“-Chips wurden eingestellt – Prozessoren mit doppelter CPU- und GPU-Anzahl der Ultra-Varianten. Grund: hohe Fertigungskosten und zu geringe Nachfrage nach Workstations jenseits der 10.000-Euro-Marke.
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Mit dem Wegfall des Mac Pro rückt der Mac Studio ins Zentrum der Profi-Strategie. Ein überarbeitetes Modell mit M5 Ultra-Chip soll im Herbst 2026 erscheinen und die Position des modularen Desktop-Formats weiter stärken.
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