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Apple Upgrade: Neues Leasing-Modell mit Klarna ab 28. Juli

Veröffentlicht am: 24.07.2026 um 21:42 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple führt mit Partner Klarna das Leasing-Programm „Apple Upgrade“ ein. Es bietet flexible Laufzeiten, schließt aber bestimmte Geräte aus.

Apple Upgrade: Neues Leasing-Modell mit Klarna startet Ende Juli
Ein iPhone, ein iPad und ein MacBook auf einem minimalistischen Schreibtisch zur Illustration des Apple-Leasing-Programms. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Das US-Technologieunternehmen Apple plant für den 28. Juli 2026 den Start eines neuen Hardware-Leasing-Modells in den Vereinigten Staaten. Unter dem Namen „Apple Upgrade“ wird das Programm in Zusammenarbeit mit dem Zahlungsdienstleister Klarna eingeführt. Es löst das bisherige iPhone Upgrade Program ab und erweitert den Fokus auf ein breiteres Spektrum des Produktportfolios.

Differenzierte Laufzeiten und flexible Rückgabeoptionen

Das neue Programm sieht unterschiedliche Vertragslaufzeiten vor, die sich nach der jeweiligen Produktkategorie richten. Für die Apple Watch sowie das iPhone ist eine Laufzeit von 24 Monaten vorgesehen. Kunden, die ein iPad oder einen Mac über das Programm beziehen möchten, schließen Verträge mit einer Dauer von 36 Monaten ab.

Im Vergleich zum Vorgängermodell bietet Apple Upgrade den Teilnehmern verschiedene Optionen am Ende oder während der Laufzeit. Dazu gehören die vorzeitige Abzahlung des Geräts, ein Upgrade auf ein neueres Modell oder die Rückgabe der Hardware. Ein wesentlicher Unterschied zu früheren Finanzierungsmodellen besteht darin, dass der Versicherungsschutz AppleCare+ nicht automatisch im Leasing-Paket enthalten ist. Zudem sind bestimmte Hardware-Modelle von der Teilnahme ausgeschlossen. Dazu zählen nach aktuellem Stand das iPhone 16, das MacBook Neo, die Apple Watch SE sowie das Einstiegsmodell des iPads.

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Fokus auf Bonität und technische Sanktionen bei Zahlungsverzug

Die finanzielle Abwicklung des Programms erfolgt über den Partner Klarna. Voraussetzung für den Abschluss eines Leasing-Vertrags ist eine Bonitätsprüfung, die als sogenannter Soft Credit Check durchgeführt wird. Diese Form der Prüfung hat in der Regel keine Auswirkungen auf den Kredit-Score der Antragsteller.

Besonderes Augenmerk liegt auf den Mechanismen für den Fall eines Zahlungsverzugs. Informationen aus dem Beta-Code von iOS 27 deuten darauf hin, dass Apple technische Vorkehrungen trifft, um die Nutzung der Geräte bei ausbleibenden Raten einzuschränken. Ein sogenannter „Restricted Mode“ soll es dem Finanzierungspartner ermöglichen, das iPhone weitgehend zu sperren. In diesem Zustand bliebe der Zugriff auf lediglich wenige Anwendungen beschränkt, darunter Telefon, Nachrichten, Einstellungen, Wallet, Uhr, der App Store sowie die Apps Gesundheit und Passwörter.

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Strategischer Hintergrund und finanzielle Kennzahlen

Die Einführung des neuen Programms und die damit verbundenen strengeren Kontrollmechanismen folgen auf Berichte über erhebliche Außenstände im Finanzsektor des Unternehmens. Im Zusammenhang mit der Apple Card wurden unbezahlte Salden in einer Gesamthöhe von 17 Milliarden US-Dollar verzeichnet. Branchenbeobachter werten das neue Leasing-Modell daher auch als Versuch, die Risiken bei der Hardware-Finanzierung durch externe Partnerschaften und technische Barrieren besser zu steuern.

Die Ankündigung von Apple Upgrade erfolgt unmittelbar vor der Bekanntgabe wichtiger Geschäftszahlen. Apple wird seine Ergebnisse für das dritte Quartal am 30. Juli 2026 veröffentlichen. Es wird erwartet, dass das Unternehmen im Rahmen dieses Termins auch weitere Details zur strategischen Ausrichtung seiner Finanzdienstleistungen und der Partnerschaft mit Klarna bekannt geben könnte.

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