Apple, HomePod

Apple TV 4K & HomePod mini: Herbst-Launch mit neuem Siri

02.06.2026 - 07:32:08 | boerse-global.de

Apple bringt im Herbst 2026 neue TV-Box und HomePod mini mit leistungsstärkeren Chips und einer überarbeiteten Siri auf Basis eines Sprachmodells.

Apple TV 4K & HomePod mini: Herbst-Launch mit neuem Siri - Bild: über boerse-global.de
Apple TV 4K & HomePod mini: Herbst-Launch mit neuem Siri - Bild: über boerse-global.de

Sowohl der Apple TV 4K als auch der HomePod mini sollen im Herbst 2026 erscheinen – zeitgleich mit einer grundlegenden Siri-Überholung. Die Hardware beider Geräte ist Berichten zufolge bereits seit Monaten fertig und befindet sich in internen Tests. Der Launch wurde bewusst verzögert, um mit dem Debüt von „Apple Intelligence“ und iOS 27 zusammenzufallen.

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Leistungssprung für den Apple TV 4K

Der neue Apple TV 4K bekommt ein ordentliches Upgrade unter der Haube. Statt des bisherigen A15-Chips soll der A17 Pro zum Einsatz kommen – derselbe Prozessor, der auch in aktuellen iPhones steckt. Der Grund: Die neuen KI-Funktionen brauchen schlicht mehr Rechenleistung.

Dazu gesellt sich ein Apple N1-Chip, der moderne Funkstandards wie Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und das Thread-Protokoll für Smart-Home-Anwendungen ermöglicht. Äußerlich bleibt sich das Gerät treu – das Design hat sich seit 2010 kaum verändert. Auch die Siri-Fernbedienung könnte eine leichte Überarbeitung erhalten.

Die aktuelle Apple-TV-Generation stammt aus dem Jahr 2022. Stand Ende Mai 2026 war sie 1.304 Tage auf dem Markt – ein Rekordwert. Sollte der Nachfolger nicht bis zum 4. Juli erscheinen, übertrifft er sogar die 1.337 Tage des Modells von 2017.

HomePod mini: Endlich ein Update nach sechs Jahren

Auch der kleine smarte Lautsprecher bekommt sein erstes Update seit dem Start 2020. Der neue HomePod mini setzt voraussichtlich auf einen S9-Prozessor – ein deutlicher Sprung vom aktuellen S5-Chip. Eine neue rote Farbvariante steht Berichten zufolge ebenfalls in den Startlöchern.

Allerdings gibt es eine Einschränkung: Der HomePod mini wird anspruchsvolle KI-Modelle wohl nicht lokal ausführen können. Stattdessen soll er auf verbundene Geräte oder Cloud-Dienste zurückgreifen.

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Siri wird neu geboren – und das ist der Grund für die Verzögerung

Der eigentliche Grund für die Verschiebung auf den Herbst ist die Entwicklung einer völlig neuen Siri-Version auf Basis eines großen Sprachmodells (LLM). Diese soll erstmals auf der WWDC am 8. Juni 2026 vorgestellt werden. Die neue Siri kann sich persönliche Daten besser merken und synchronisiert sich über iCloud geräteübergreifend.

Apple plant, die neue Hardware zusammen mit der öffentlichen Version von iOS 27 im September oder Oktober auf den Markt zu bringen. Das Timing ist kein Zufall: Der Konzern will sicherstellen, dass die Geräte von Anfang an mit den neuen KI-Funktionen glänzen können.

Blick in die Zukunft: Smart Glasses und Software-Roadmap

Neben TV und Lautsprecher arbeitet Apple auch an einer Apple Glasses genannten Smart-Brille. Anders als oft spekuliert, soll sie keine integrierte Augmented-Reality-Anzeige haben, sondern sich mit dem iPhone verbinden. Vier verschiedene Rahmenmodelle sind geplant, der Preis soll zwischen 200 und 500 Euro liegen. Der Launch ist für Ende 2027 vorgesehen.

Im Software-Bereich hat Apple bereits die Entwicklung der Betriebssysteme für 2027 gestartet. iOS 28 und iPadOS 28 tragen intern den Codenamen „Bell“, macOS 28 wird unter „Poppy“ oder „Boppy“ entwickelt. Das Timing ist heikel: Erst kürzlich musste Apple eine Zahlung von 250 Millionen Pfund leisten – wegen Vorwürfen irreführender Werbung zu früheren KI-Fähigkeiten.

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