Apple plant 30-Zoll iMac Ultra mit M5-Chip für Sommer 2026
16.05.2026 - 18:29:19 | boerse-global.deIm Sommer 2026 soll ein neuer 30-Zoll iMac Ultra mit M5 Pro und M5 Max erscheinen – das bislang leistungsstärkste All-in-One-Gerät des Konzerns. Parallel dazu bekommt der bekannte 24-Zoll iMac ein Update auf den Standard-M5-Chip. Branchenbeobachter rechnen mit einem Einstiegspreis von rund 3.700 Euro für die Ultra-Variante.
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M5-Architektur: Leistungssprung mit Benchmarks jenseits der 30.000 Punkte
Die neue Chip-Generation setzt Maßstäbe. Erste Geekbench-Ergebnisse vom Mai 2026 zeigen für den M5 Max Single-Core-Werte von 4.345 und Multi-Core-Ergebnisse über 30.000 Punkte. Besonders beeindruckend: Die GPU-Leistung erreicht 123.000 Punkte und übertrifft damit dedizierte High-End-Grafikkarten wie die RTX 5070.
Die technischen Spezifikationen lassen keine Wünsche offen: Bis zu 128 GB RAM und SSD-Lesegeschwindigkeiten von 13.000 MB/s machen den iMac Ultra zur ernstzunehmenden Workstation für Profis. Das 30-Zoll-Display setzt auf LCD-Technologie mit ProMotion – eine Antwort auf die eingestellten Großbildschirm-iMacs der Vergangenheit.
Während die neuen Modelle auf sich warten lassen, senken Händler bereits die Preise für die aktuelle M4-Generation. Der 24-Zoll iMac mit 10-Kern-GPU ist ab etwa 1.579 Euro zu haben, refurbished Modelle mit 8 Kernen sogar für rund 1.326 Euro.
macOS Tahoe 26.5 schließt kritische M5-Sicherheitslücke
Die Einführung der M5-Hardware verlief nicht ohne Pannen. Mitte Mai veröffentlichte Apple das Update macOS Tahoe 26.5 (Codename Mojaja), das mehrere schwerwiegende Fehler behebt. Im Fokus steht die Sicherheitslücke MIE (MacBook Instruction Exploit), die Ende April entdeckt und Anfang Mai demonstriert wurde.
Unternehmen und IT-Administratoren berichten, dass das Update mehrere lästige Bugs ausmerzt. Dazu gehören ein „Schwarzer Bildschirm"-Fehler nach Software-Updates sowie unerwartete Neustarts durch Content-Filter-Erweiterungen. Auch die Stabilität von SMB-Verbindungen und die Smart-Card-Anmeldung wurden verbessert.
Für Desktop-Nutzer bringt macOS 26.5 eine praktische Neuerung: Die Einstellung „Beim Anschließen an die Stromversorgung starten" erlaubt es Mac mini, iMac und Mac Studio, nach einem Stromausfall automatisch hochzufahren. Das behebt ein häufig kritisiertes Problem – die ungünstig platzierten Power-Buttons kompakter Desktop-Modelle.
Intel als Fertigungspartner: Apples strategischer Schwenk
Die M5-Generation markiert einen Wendepunkt in Apples Lieferkette. Berichten zufolge arbeitet der Konzern nun auch mit Intel als Fertigungspartner zusammen, konkret über den 18A-P-Prozess. Grund dafür sind branchenweite Engpässe bei RAM- und NAND-Flash-Komponenten, die die Auslieferung der Sommer-Modelle verzögern könnten.
Der M5-Chip ist zudem das Herzstück von „Apple Intelligence", der KI-Suite des Unternehmens. Erste Tests im Mai 2026 zeigen: Die Schreibwerkzeuge und die Live-Übersetzung funktionieren gut – letztere mit einer Verzögerung von zwei bis drei Sekunden. Siri hingegen hinkt hinterher und zeigt noch keine nennenswerten KI-Fortschritte.
Ein Wermutstropfen für EU-Nutzer: Die Live-Übersetzungsfunktion wird aufgrund des Digital Markets Act (DMA) voraussichtlich erst im Dezember 2026 verfügbar sein. Apples KI-Tools benötigen mindestens einen M1-Chip (Mac) oder ein iPhone 15 Pro.
Reparierbarkeit: iFixit vergibt null Punkte für AirPods Pro 3
Während Apple technisch aufrüstet, bleibt die Reparierbarkeit ein wunder Punkt. Die Interessensvertretung iFixit verlieh den AirPods Pro 3 im Mai 2026 die Note null – die Akkus sind fest verklebt und lassen sich nicht austauschen. Auch im Mac-Bereich gibt es Probleme: Obwohl das 16-Zoll MacBook Pro nun über Akku-Zuglaschen verfügt, deaktivieren Drittanbieter-Display-Reparaturen weiterhin die True-Tone-Funktion.
Aktuelle Marktdaten vom 14. Mai zeigen erste Preisnachlässe für die M5 Pro MacBook Pro Modelle. Einige 16-Zoll-Konfigurationen verbilligten sich um rund 370 Euro auf etwa 2.870 Euro. Diese Rabatte deuten auf einen reifenden Markt hin – pünktlich vor der Desktop-Offensive im Sommer.
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Ausblick: WWDC 2026 und das Ende von Rosetta
Die Branche blickt gespannt auf die WWDC 2026, die am 8. Juni beginnt. Apple wird voraussichtlich macOS 27 vorstellen, das unter dem Codenamen „Liquid Glass" eine überarbeitete Oberfläche mit Fokus auf Stabilität bringen soll. Besonders interessant: Siri soll auf einem Google Gemini-Modell basieren und als eigenständige Chatbot-App funktionieren.
macOS 27 wird voraussichtlich den Support für alle verbliebenen Intel-Macs einstellen – nur noch M-Series-Hardware wäre kompatibel. Und mit macOS 28 im Jahr 2027 endet offiziell der Rosetta-Support. Die Ära der Intel-Kompatibilität neigt sich dann endgültig dem Ende zu.
Für die zweite Jahreshälfte 2026 wird zudem das erste große MacBook-Pro-Redesign seit 2021 erwartet, möglicherweise mit OLED-Touch-Displays und der Dynamic-Island-Schnittstelle. Doch zunächst liegt der Fokus auf den M5-Desktops – dem neuen iMac Ultra und den Mac Studio Modellen, die Apples Desktop-Leistungsspitze definieren werden.
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