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Apple Pay: iOS 27 bringt KI-Rechnungsteilung und digitale Ausweise

06.06.2026 - 13:19:49 | boerse-global.de

PayPal ermöglicht kontaktloses Bezahlen per NFC in der EU und integriert sich in Chinas WeChat-Pay-Netzwerk.

PayPal im Apple Wallet: NFC-Zahlungen und China-Expansion
Apple - Digital illustration showing an Apple Wallet icon and a PayPal logo connected by glowing lines, symbolizing integration and global reach. 06.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Während PayPal seinen Nutzern neue Zugänge zu Apples Ökosystem eröffnet, treibt der Zahlungsriese gleichzeitig die Expansion in Asien voran. Was bedeutet das für deutsche Verbraucher?

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PayPal im Apple Wallet: Der Stand der Dinge

Eine direkte Einbindung eines Standard-PayPal-Kontos in Apples Wallet-App ist auch im Juni 2026 nicht möglich. Der praktikabelste Weg für Nutzer bleibt die PayPal Business Debit Mastercard, die sich problemlos ins Wallet einfügen und dann mit Apple Pay nutzen lässt.

In der Europäischen Union hat sich die Lage jedoch grundlegend geändert. Dank der Öffnung der iPhone-NFC-Schnittstelle kann PayPal nun kontaktloses Bezahlen direkt über die eigene App anbieten. EU-Nutzer können die PayPal-App in den iOS-Einstellungen als Standard-Zahlungsmethode für NFC festlegen. Das ermöglicht Tap-to-Pay direkt aus der PayPal-App – ohne Umweg über das Apple Wallet.

Expansion nach China: PayPal wird Teil von WeChat Pay

Ein bedeutender Schritt gelang PayPal am 4. Juni 2026: US-Nutzer können jetzt über das WeChat-Pay-QR-Code-Netzwerk in China bezahlen. Die Partnerschaft zwischen TenPay Global und PayPal World vereinfacht Transaktionen für Reisende und internationale Geschäftsleute erheblich.

Um die Nutzung anzukurbeln, wurde eine befristete Gebührenbefreiung für Auslandskartentransaktionen eingeführt. Diese gilt voraussichtlich bis Ende 2026. Der Zeitpunkt ist klug gewählt: Im November 2026 findet das APEC-Treffen in Shenzhen statt – ein Großereignis, das Tausende internationale Besucher anziehen wird.

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iOS 27: Neue Funktionen fürs digitale Portemonnaie

Die Branche blickt gespannt auf die WWDC 2026, die am 8. Juni beginnt. Apple wird voraussichtlich iOS 27 vorstellen – mit zwei besonders interessanten Neuerungen:

  • „Create a Pass“: Nutzer können physische Mitglieds- und Veranstaltungskarten digitalisieren und direkt ins Wallet einfügen.
  • KI-gestützte Rechnungsteilung: Ein Scan der Quittung genügt, um Positionen Personen zuzuordnen. Steuern und Trinkgeld werden automatisch berechnet, die Zahlungsaufforderung folgt per iMessage oder Apple Cash.

Google Wallet zieht nach

Auch Google rüstet auf. Seit dem 4. Juni 2026 unterstützt Google Pay Direct Checkout für Airwallet-Händler, Adyen soll bald folgen. Das bedeutet: Im Google Wallet gespeicherte Zahlungsmittel sind direkt auf Händlerwebseiten nutzbar.

Parallel führt Google in Großbritannien und Polen die Secure Payment Authentication (SPA) mit biometrischer Verifizierung ein. Interne Tests zeigen eine um 50 Prozent verkürzte Authentifizierungszeit und eine um drei Prozent gestiegene Abschlussrate bei Transaktionen.

Digitale Ausweise und neue Sparprodukte

Digital Wallets entwickeln sich zu echten Alleskönnern. Google Wallet plant ab Sommer 2026 die Einführung digitaler Ausweise in mehreren EU-Staaten. Die Verifizierung erfolgt per Video-Selfie und Ausweis-Scan. Besonders clever: Eine Altersverifikation in Zusammenarbeit mit der Sparkasse nutzt Zero-Knowledge-Proofs, um persönliche Daten zu schützen.

Bei den Finanzprodukten gibt es eine kleine Korrektur: Der Zinssatz für das Apple Card Savings-Konto (angeboten über Goldman Sachs) sank im Juni 2026 von 3,5 auf 3,4 Prozent. Zum Start 2023 lag er bei 4,15 Prozent, der Höchststand wurde bei 4,5 Prozent erreicht.

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