Apple MacBook Pro: OLED-Touchscreen und Dynamic Island erwartet
Veröffentlicht am: 05.10.2026 um 23:27 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Apple bereitet offenbar eine umfassende Neugestaltung seiner professionellen Notebook-Reihe vor. Wie der Branchenexperte Mark Gurman am 4. Oktober 2026 in seinem Newsletter berichtete, soll das kommende Spitzenmodell mit OLED-Bildschirm ein deutlich leichteres Design erhalten.
Um das Gewicht spürbar zu verringern, habe der Konzern das Innere des Rechners grundlegend überarbeitet, Bauteile miniaturisiert und Komponenten neu arrangiert. Eine offizielle Präsentation könnte demnach noch im Oktober oder Anfang November 2026 erfolgen, ein Marktstart wird innerhalb des nächsten Monats bis November erwartet.
Umfassende Gewichtsreduktion im Innenleben
Obwohl konkrete Gewichtsangaben für das überarbeitete Notebook noch nicht bekannt sind, deuten die konstruktiven Änderungen auf spürbare Einsparungen hin. Das aktuelle 16-Zoll-Modell mit M5 Pro wiegt 2,14 Kilogramm, während die Ausführung mit M5 Max auf 2,15 Kilogramm beziehungsweise bis zu 4,8 Pfund kommt. Das 15-Zoll MacBook Air M5 wiegt dagegen 1,51 Kilogramm beziehungsweise 3,3 Pfund, womit der Abstand zum 16-Zoll-Pro-Modell derzeit bei rund 630 Gramm liegt.
Bei den 14-Zoll-Varianten wiegt die Basisausführung mit M5 rund 1,55 Kilogramm, während die M5-Pro- und M5-Max-Modelle bei 1,60 beziehungsweise 1,62 Kilogramm liegen.
Eine Reduzierung um mehr als 20 Prozent könnte das Pro-Modell in die Gewichtsklasse des MacBook Air rücken, wobei Werte von unter drei Pfund diskutiert werden. Trotz des dünneren Gehäuses soll das Gerät jedoch nicht ganz so leicht wie ein MacBook Air werden.
Da Apple voraussichtlich weiterhin auf die bestehenden M5-Pro- und M5-Max-Prozessoren setzt und M6-High-End-Chips zugunsten eines Anfang 2027 erwarteten M7-Starts übersprungen werden, erfolgt die Gewichtsreduktion primär über das Gehäuse, angepasste Kühlsysteme und neu angeordnete Komponenten.
Erstes Touch-Display und angepasste Software
Das Gerät, das intern unter den Kennungen K114 und K116 für die 14- und 16-Zoll-Ausführungen entwickelt wird, soll laut Branchenberichten wesentliche Neuerungen bieten. Neben einem Tandem-OLED-Bildschirm wird erstmals bei einem Mac-Modell eine Touchscreen-Funktionalität erwartet, die über eine On-Cell-Technologie realisiert werden könnte.
Das neue MacBook Pro soll deutlich leichter werden — doch ein dünneres Gehäuse wirft bei vielen die Frage auf, ob Akku, Kühlung und Anschlüsse darunter leiden. Unser kostenloser Kauf-Check ordnet ein, für wen sich der Umstieg lohnt und worauf Sie vor der Bestellung achten sollten. Kostenlosen Kauf-Check anfordern
Zudem soll eine Dynamic Island anstelle der bisherigen Display-Aussparung zum Einsatz kommen, begleitet von einem kleineren Webcam-Ausschnitt und einer möglichen Mobilfunkoption.
Getestet wird die Hardware bereits mit einer Betaversion von macOS 27.2, deren Veröffentlichung für Ende Oktober erwartet wird. Das Betriebssystem Golden Gate enthält entsprechende Schnittstellenanpassungen für Fingereingaben sowie die Einbindung der Dynamic Island um die Kamera. Tastatur und Trackpad sollen jedoch weiterhin die primäre Steuerung bilden, während die Touch-Eingabe als Ergänzung dient.
Marktstart und Reaktionen aus der Nutzerschaft
Der geplante Marktstart im Oktober oder November 2026 fällt in das 20. Jubiläumsjahr der Baureihe und markiert die erste grundlegende Gehäuseanpassung seit 2022. Genaue Konfigurationen und Maße stehen bislang nicht fest.
Rund 2.999 US-Dollar für das neue 14-Zoll-OLED-Modell sind eine Ansage — da will die Entscheidung gut überlegt sein. Dieser Leitfaden vergleicht M5 Pro und M5 Max für Profis und zeigt, welche Konfiguration Ihren Workflow wirklich trägt. Upgrade-Checkliste jetzt sichern
Preislich dürfte das neue 14-Zoll-OLED-Modell laut ersten Schätzungen bei rund 2.999 US-Dollar starten. Zum Vergleich: Das aktuelle MacBook Pro mit M5 Pro beginnt bei 2.499 US-Dollar in der 14-Zoll-Variante und bei 2.999 US-Dollar für die 16-Zoll-Ausführung.
In Online-Foren wie Reddit stößt die Ankündigung eines dünneren Designs nicht nur auf Zustimmung. Teile der Nutzerschaft äußern Bedenken hinsichtlich möglicher Einbußen bei der Kühlleistung, kleinerer Akkukapazitäten oder dem Verlust von Anschlüssen – in Erinnerung an frühere Neugestaltungen des Herstellers. Ob Apple trotz der Miniaturisierung alle Schnittstellen und die gewohnte Laufzeit beibehalten kann, bleibt bis zur offiziellen Vorstellung offen.
Mehr zum Thema bei Engadget: „The Upcoming Touchscreen OLED MacBook Pro Is Reportedly 'Significantly Lighter'“
