Apple, M7-Chip

Apple M7-Chip: Speicherbandbreite springt um 56 Prozent

Veröffentlicht: 14.07.2026 um 21:53 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Apple streicht leistungsstarke M6-Varianten und treibt die Entwicklung der KI-fokussierten M7-Chip-Generation voran.

Apple überspringt M6-Chips: Fokus auf KI-starke M7-Serie
Schlankes, modernes Apple MacBook Pro mit leuchtendem, komplexem Schaltkreisdesign auf dem Bildschirm, das KI-Prozessoren symbolisiert. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Apple krempelt seine Prozessor-Roadmap um. Der Konzern überspringt mehrere Varianten der M6-Serie, um schneller zur M7-Generation zu gelangen. Grund ist der wachsende Bedarf an KI-Leistung.

Während ein einfacher M6-Chip noch für Ende 2026 erwartet wird, sollen die leistungsstärkeren Versionen M6 Pro, M6 Max und M6 Ultra komplett gestrichen werden. Stattdessen fokussiert Apple seine Entwicklung auf die M7-Architektur. Das berichten Branchenkenner übereinstimmend.

Der Zeitplan für die neue Chip-Generation

Der Basis-M7 soll bereits in der ersten Jahreshälfte 2027 erscheinen. Die Varianten M7 Pro und M7 Max folgen in der zweiten Jahreshälfte. Das bedeutet eine rund 20-monatige Pause zwischen den aktuellen M5-Hochleistungschips und ihren M7-Nachfolgern. Der M7 Ultra ist für 2028 angekündigt.

Die technischen Daten versprechen einen gewaltigen Sprung. Der Basis-M7 soll eine Speicherbandbreite von 240 GB/s erreichen – ein Plus von 56 Prozent gegenüber dem M5. Der M7 Ultra könnte sogar bis zu 1,5 TB RAM unterstützen. Branchenbeobachter sehen darin eine ernsthafte Konkurrenz zu dedizierter KI-Hardware wie Nvidias Blackwell-Serie.

Das erste MacBook mit Touchscreen

Parallel zu den Chip-Änderungen plant Apple ein umfassendes Redesign des MacBook Pro. Für Ende 2026 oder Anfang 2027 erwarten Experten die ersten Modelle mit Touchscreen-Funktion – eine Premiere für die Mac-Reihe.

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Die neuen MacBook Pro Modelle – möglicherweise unter dem Namen MacBook Ultra – könnten folgende Features bieten:
* Tandem-OLED-Displays für bessere Helligkeit und Farbgenauigkeit
* Ein flacheres Gehäuse
* Integration der Dynamic Island
* Eine Kamera mit Punch-Hole-Design

Eine überraschende Wendung: Die neu gestalteten Modelle von Ende 2026 sollen mit M5 Pro und M5 Max Chips ausgeliefert werden, nicht mit der M6-Serie. Das unterstreicht die Strategie, die professionellen M6-Varianten zugunsten der KI-zentrierten M7-Entwicklung zu opfern.

Infrastruktur für die KI-Zukunft

Der Fokus auf die M7-Generation ist Teil einer größeren Offensive. Apple plant offenbar, den M7 Ultra ab 2029 als Grundlage für eigene KI-Server zu nutzen. Damit will der Konzern seine Abhängigkeit von externen Hardware-Anbietern für Cloud-basierte KI-Dienste reduzieren.

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Und die Entwicklung geht weiter: An der M8-Generation wird bereits gearbeitet. Sie soll auf einem 1,4-nm-Fertigungsprozess basieren und für 2028 erwartet werden.

Für die unmittelbare Zukunft plant Apple den M5 Ultra für das Mac Studio Ende 2026. Gleichzeitig soll das 14-Zoll MacBook Pro mit dem Basis-M6-Chip auf den Markt kommen.

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