Apple Intelligence: Sicherheitslücke mit 76% Erfolgsquote entdeckt
09.06.2026 - 00:43:53 | boerse-global.de
Der Konzern reagiert damit auf eine zunehmende Bedrohung durch manipulierte Webinhalte und Schwachstellen in KI-Systemen. Neben iOS 27 stand vor allem die Absicherung der hauseigenen KI-Funktionen im Fokus.
Prompt-Injection-Lücke mit 76 Prozent Erfolgsquote
Sicherheitsforscher hatten eine gefährliche Schwachstelle in „Apple Intelligence“ entdeckt. Eine sogenannte Prompt-Injection-Lücke ließ sich mit einer Erfolgsquote von 76 Prozent ausnutzen. Angreifer konnten die Anweisungen der künstlichen Intelligenz durch manipulierte Eingaben umgehen.
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Apple bestätigte gezielte Kampagnen gegen veraltete iOS-Versionen. Das Unternehmen schloss die Schwachstelle bereits mit den Versionen iOS 26.4 und macOS 26.4. Für ältere Geräte empfiehlt Apple dringend die Patches iOS 15.8.7 oder iOS 16.7.15 aus März 2026. Modelle mit iOS 13 oder 14 sollten auf iOS 15 migrieren.
Bereits iOS 26.3.1 brachte automatische Hintergrund-Updates für die WebKit-Engine. So kann der Browser schneller auf neue Bedrohungen reagieren.
Siri 2.0 setzt auf Google Gemini
Die Entwickler-Beta von iOS 27 führt Siri 2.0 ein. Für die zugrunde liegenden Modelle und die Cloud-Infrastruktur arbeitet Apple mit Google zusammen und nutzt dessen Gemini-Modelle. Branchenberichten zufolge kostet die Partnerschaft rund eine Milliarde Euro pro Jahr.
Die finale Version von iOS 27 erscheint voraussichtlich im September 2026. Zur Gerätekompatibilität gab es unterschiedliche Signale. Einige Analysen deuten auf ein Ende des Supports für iPhone 11 und iPhone SE (2. Gen.) hin. Andere Berichte gehen davon aus, dass iOS 27 auf allen Geräten läuft, die auch die Vorgängerversion unterstützen. Apple Intelligence bleibt jedoch den Modellen ab iPhone 15 Pro vorbehalten.
KI-gestützte Cyberkriminalität explodiert
Die Sicherheitsupdates kommen nicht zu früh. Branchenanalysten beobachten eine massive Zunahme von KI-generierten Phishing-Angriffen – ihr Anteil liegt mittlerweile bei über 80 Prozent. Die Schäden durch mobile Cyberkriminalität beliefen sich im ersten Quartal 2026 auf rund 442 Milliarden Euro.
Auch andere Tech-Konzerne meldeten Sicherheitsvorfälle. Meta gab bekannt, dass eine Schwachstelle in einem KI-Support-Tool die Übernahme von über 20.000 Instagram-Konten ermöglichte. Angreifer nutzten Prompt-Injection-Techniken, um Passwortrücksetzungen zu erzwingen und die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu umgehen.
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Google kündigte für Juni 2026 eine „Fake Call Detection“ für Android 12 und neuere Versionen an. Die Funktion soll Nutzer vor KI-gestützten Stimmenimitationen bei Betrugsanrufen schützen.
US-Regulierungsbehörden verschärfen Gangart
Der Supreme Court bestätigte am 4. Juni 2026 die Befugnis der FCC, Bußgelder für den Verkauf von Standortdaten zu verhängen. Betroffen sind unter anderem Verizon und T-Mobile. Parallel dazu schließen Anbieter Sicherheitslücken in der E-Mail-zu-SMS-Übertragung. Verizon kündigte an, diesen Dienst bis März 2027 komplett einzustellen.
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