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Apple Intelligence bremst: 850 Millionen iPhones zu schwach für KI

11.06.2026 - 05:36:54 | boerse-global.de

Nur 79 Prozent der iPhones nutzen iOS 26. Hohe RAM-Anforderungen für Apple Intelligence bremsen die Verbreitung und treiben Upgrade-Zyklus an.

iOS 26 Adoption enttäuscht: Hardware-Hürden für KI-Features
Apple - A close-up of a smartphone screen displaying a digital graph with a downward trend, symbolizing slow software adoption rates. 11.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Nur 79 Prozent aller aktiven iPhones laufen mit der aktuellen Version – der zweitschlechteste Wert seit 2015. Hauptgrund sind steigende Hardware-Anforderungen für die KI-Funktionen.

Schwächste Update-Bereitschaft seit Jahren

Apples letzte offizielle Statistik vom 7. Juni 2026 zeigt ein klares Bild: iOS 26 liegt mit 79 Prozent Adoption nur knapp über iOS 17 (77 Prozent) und deutlich unter iOS 18 (82 Prozent im Juni 2025). iOS 8 hatte damals sogar 84 Prozent erreicht.

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Auch bei neueren Geräten zeigt sich der Trend. Von den iPhones der letzten vier Jahre nutzen 86 Prozent iOS 26 – ein Rückgang gegenüber 88 Prozent bei iOS 18 vor einem Jahr. 14 Prozent der Nutzer verharren auf iOS 18, sieben Prozent auf noch älteren Versionen.

Die Tablet-Sparte verzeichnet ähnliche Zahlen. iPadOS 26 läuft auf 68 Prozent aller iPads, bei Geräten der letzten vier Jahre sind es 79 Prozent. Vor einem Jahr lag iPadOS 18 noch bei 71 beziehungsweise 81 Prozent. Immerhin: Seit Februar 2026 stieg die Nutzung von iOS 26 um 13 Prozent.

KI-Funktionen als Bremse

Die Zurückhaltung der Nutzer hat einen handfesten Grund. Eine Analyse der Investmentbank Morgan Stanley vom 9. Juni 2026 identifiziert ein massives Hardware-Problem für Apples KI-Ökosystem "Apple Intelligence".

Über 850 Millionen iPhones sind demnach nicht in der Lage, einfache KI-Abfragen auszuführen. Noch drastischer sieht es bei den erweiterten Siri-Funktionen aus: Mehr als 1,3 Milliarden Geräte bleiben außen vor. Der Grund: Die KI-Features benötigen 12 Gigabyte Arbeitsspeicher – eine Spezifikation, die nur das iPhone 15 Pro, das 15 Pro Max und die iPhone-16-Serie erfüllen.

Die Analysten sehen darin einen entscheidenden Treiber für den nächsten großen Upgrade-Zyklus. Wer die auf der WWDC 2026 vorgestellten KI-Funktionen nutzen will, kommt um ein neues Gerät kaum herum.

iOS 27: Neue Optik, alte Hürden

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Apple hat bereits den Nachfolger gestartet. Die Entwickler-Beta von iOS 27 erschien am 8. Juni 2026, eine öffentliche Beta folgt voraussichtlich im Juli. Die gute Nachricht: iOS 27 läuft auf allen Geräten, die auch iOS 26 unterstützen – bis zurück zum iPhone 11 und dem iPhone SE der dritten Generation.

Optisch setzt Apple auf Kontinuität. Das mit iOS 26 eingeführte "Liquid Glass"-Design – der größte Umbau seit iOS 7 – wird um einen Regler ergänzt, mit dem Nutzer die Transparenz der Oberflächeneffekte anpassen können.

Doch die Hardware-Trennung bleibt bestehen. Die stabilen Version von iOS 27 erscheint voraussichtlich Mitte September 2026. Während das System auch auf älteren A13-Chips läuft, bleiben die KI-Funktionen den Pro-Modellen vorbehalten: dem iPhone 15 Pro, der kommenden iPhone-17-Serie und voraussichtlich nur den High-End-Varianten mit 12 Gigabyte RAM.

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