Apple, Trade-In-Werte

Apple erhöht Trade-In-Werte: iPhone 16 Pro Max jetzt 695 Dollar

27.05.2026 - 17:03:30 | boerse-global.de

Apple erhöht Ankaufprämien für iPhones und iPads, senkt Preise in China und bietet M4-iPads zu Rekordtiefstpreisen an.

Apple erhöht Trade-In-Werte: iPhone 16 Pro Max jetzt 695 Dollar - Foto: über boerse-global.de
Apple erhöht Trade-In-Werte: iPhone 16 Pro Max jetzt 695 Dollar - Foto: über boerse-global.de

Der US-Konzern lockt mit höheren Trade-In-Werten und aggressiven Rabatten weltweit – ein strategischer Schachzug, um die Kauflaune anzukurbeln.

Apple hat seine Ankaufprämien in den USA deutlich angehoben. Wer sein altes Gerät eintauscht, erhält ab sofort mehr Geld – besonders für aktuelle iPhones, iPads und Macs. Zeitgleich senkt der Konzern in China und Vietnam die Preise für neue Modelle. Der Druck auf dem globalen Markt wächst.

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Höhere Werte für iPhones und iPads

Die neuen Trade-In-Werte zeigen eine klare Tendenz nach oben. Das iPhone 16 Pro Max wird nun mit 695 Dollar bewertet – zehn Dollar mehr als zuvor. Das iPhone 16 Pro steigt auf 560 Dollar, das iPhone 16 Plus auf 465 Dollar. Den größten Sprung macht das Standard-iPhone 16: von 435 auf 460 Dollar.

Auch Tablets und Uhren profitieren. Das iPad Pro klettert von 670 auf 690 Dollar, die Apple Watch Ultra 2 auf 305 Dollar. Doch nicht alle Geräte gewinnen an Wert. Die erste Apple Watch Ultra fiel von 215 auf 205 Dollar, das Mac Pro sogar von 2.090 auf 2.045 Dollar.

Interessant: Apple senkte zugleich die Werte für konkurrierende Android-Geräte. Das Samsung Galaxy S23 Ultra bringt nur noch 200 Dollar statt 230, das Google Pixel 8 Pro fällt auf 165 Dollar. Die Botschaft ist klar: Wer umsteigt, bekommt weniger – wer treu bleibt, wird belohnt.

Rabattschlacht in China

In China geht Apple in die Offensive. Seit Mitte Mai senkte der Konzern die Preise für die iPhone 17 Pro-Serie um umgerechnet rund 140 Euro. Mit Plattform-Rabatten sind bis zu 280 Euro drin. Der effektive Einstiegspreis für das Flaggschiff liegt damit bei etwa 965 Euro.

Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Das 618-Shopping-Festival steht bevor – Chinas Antwort auf den Black Friday. Die Konkurrenz schläft nicht: Huawei senkte seine Faltmodelle Mate X7 und Mate X6 um bis zu 3.000 Yuan (rund 390 Euro). Xiaomi mischt ebenfalls kräftig mit.

Die Taktik scheint zu wirken. Aus Fertigungszentren wie Zhengzhou berichten Händler von einem sprunghaften Anstieg der iPhone-Verkäufe um das Sechs- bis Siebenfache. Apples Geheimwaffe: die Lieferkette. Speicher- und Komponentenkosten liegen beim Konzern Schätzungen zufolge 30 bis 40 Prozent unter denen der Android-Konkurrenz.

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iPhone Air: Schön, aber nicht gefragt

Das iPhone Air mit seinem ultradünnen Gehäuse (5,6 Millimeter) und der einzelnen 48-Megapixel-Kamera kämpft mit der Preisakzeptanz. In Vietnam fiel der Preis für die 256-GB-Version um umgerechnet rund 370 Euro auf etwa 880 Euro. Noch größere Rabatte gibt es für die Modelle mit mehr Speicher.

Das Problem: Kunden bevorzugen die Pro-Modelle. Bessere Akkulaufzeit, stärkere Kameras und höhere Wiederverkaufswerte sprechen für die teureren Varianten. Das iPhone Air nutzt zwar den A19 Pro-Chip, hat aber einen kleineren Akku als das iPhone 17 Pro. Der ursprüngliche Premium-Preis ließ sich nicht halten.

Auch in Großbritannien zeigt sich das Bild. Sky Mobile senkte den Vertragspreis für das 256-GB-iPhone Air auf umgerechnet etwa 28 Euro monatlich – eine Ersparnis von rund 126 Euro über die Vertragslaufzeit. Amazon listet das Gerät inzwischen für umgerechnet rund 870 Euro, statt ursprünglich 1.160 Euro.

M4-iPad zum Rekordtief

Die neuen iPad Air Modelle mit M4-Chip erreichen historische Tiefststände. Zum Memorial Day fiel das 11-Zoll-Modell (128 GB, WLAN) auf 520 Dollar – 80 Dollar unter dem Einführungspreis. Die 13-Zoll-Variante mit 256 GB kostet 699 Dollar.

Der M4-Chip ist ein echter Sprung: 20 bis 30 Prozent schneller als der Vorgänger M3, dazu 12 Gigabyte Arbeitsspeicher. Die Tablets unterstützen zudem Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 – Technik, die in Deutschland erst langsam Einzug hält.

Die Apple Watch Ultra 2 gab es zum Feiertag für 549 Dollar – ein Rabatt von 250 Dollar. Das Gerät bietet ein Titan-Gehäuse und bis zu 36 Stunden Akkulaufzeit. Allerdings fehlt die Satelliten-Konnektivität, die für das kommende Ultra 3 erwartet wird.

Was bedeutet das für Kunden?

Die Strategie ist durchdacht: Höhere Trade-In-Werte senken die Einstiegshürde für Neugeräte. Wer sein iPhone 16 Pro Max eintauscht, spart effektiv 695 Dollar auf das nächste Modell. Das ist besonders relevant, wenn Apple im Herbst das iPhone 17 und neue M4-Macs bringt.

Bis die aktuellen Aktionen im Juni auslaufen, sollten Interessierte zuschlagen. Ob die Rabatte ausreichen, um die schwächelnde Nachfrage nach dem iPhone Air zu stabilisieren, bleibt abzuwarten. Fest steht: Noch nie war der Einstieg in Apples aktuelles Ökosystem so günstig wie heute.

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