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Apple erhöht Preise: MacBook Pro kostet jetzt 1.999 Euro

01.07.2026 - 08:23:11 | boerse-global.de

Apple hebt Preise für MacBooks, iPads und Mac Studio an. Grund ist eine durch KI-Rechenzentren verursachte Chip-Knappheit.

Apple erhöht Preise drastisch: Chip-Krise belastet Mac & iPad
Apple - Schlankes, modernes Laptop wie ein Apple MacBook Pro auf einem minimalistischen Schreibtisch mit abstrakten Leiterplattenmustern im Hintergrund. 01.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Der Technologieriese reagiert auf eine beispiellose Knappheit bei Speicherchips – und gibt die Mehrkosten an die Kunden weiter.

Apple hat die Preise für seine wichtigsten Hardware-Produktlinien deutlich angehoben. Betroffen sind 14 verschiedene Geräte aus den Mac-, iPad- und Home-Kategorien. Die Anpassungen traten am 25. Juni 2026 in den Handelssystemen in Kraft und wurden Anfang dieser Woche offiziell bestätigt. Grund ist eine massive Verknappung von Speicherchips, die durch den explosionsartigen Ausbau von KI-Rechenzentren ausgelöst wurde.

Preissprung bei fast allen Flaggschiffen

Das 14-Zoll MacBook Pro kostet nun 1.999 Euro – ein Aufschlag von 300 Euro gegenüber dem bisherigen Einstiegspreis. Auch das MacBook Air verteuerte sich um 200 Euro auf nun 1.299 Euro. Der Mac mini M4 startet jetzt bei 799 Euro.

Den heftigsten Preissprung verzeichnete das Mac Studio mit M3 Ultra: Hier stieg der Preis um satte 1.300 Euro auf nun 5.299 Euro. Auch im Tablet-Bereich wird tiefer in die Tasche gegriffen: Das iPad Pro kostet 200 Euro mehr und beginnt bei 1.199 Euro.

Die Erhöhungen sind kein rein US-Phänomen. In Singapur stieg der Preis für das 14-Zoll MacBook Pro um umgerechnet rund 340 Euro, in Vietnam berichten Kunden von Aufschlägen von bis zu 350 Euro für bestimmte M5 Pro-Konfigurationen.

KI-Boom verschärft Chip-Krise

Apple begründet die Preisanpassungen mit einem beispiellosen Anstieg der Komponentenkosten. Branchenanalysten sehen die Ursache in einer schweren Knappheit bei Speicherchips und Speichermodulen. Der Haupttreiber: KI-Rechenzentren, die weltweit enorme Mengen an Hochleistungs-RAM und Speicher verschlingen.

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Die Engpässe werden sich so schnell nicht entspannen. Der Zulieferer Micron rechnet mit anhaltenden Lieferproblemen bis mindestens 2027. Immerhin: Die Preise für iPhone und Apple Watch bleiben vorerst unverändert.

Restbestände und günstige Alternativen

Trotz der offiziellen Erhöhungen gibt es noch Schnäppchen. Einige Händler wie Amazon und Micro Center verkaufen Restbestände zu den alten Preisen – mit Rabatten zwischen 350 und 650 Euro. Das 14-Zoll MacBook Pro mit Basis-M5-Chip war zuletzt für 1.650 Euro zu haben, während High-End-M5-Max-Konfigurationen ebenfalls deutlich reduziert angeboten wurden.

Parallel dazu erweiterte Apple sein offizielles Refurbished-Angebot: Seit dem 30. Juni 2026 ist das iPhone 16e ab 419 Euro (128 GB) verfügbar. Die generalüberholten Geräte erhalten einen neuen Akku, ein neues Gehäuse und ein Jahr Garantie – eine preiswerte Alternative zur aktuellen Generation.

Ausblick: Touchscreen-MacBook in Sicht

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Während die aktuelle M5-Serie unter den Lieferketten-Problemen leidet, zeichnet sich bereits die nächste Generation ab. Branchenkenner erwarten Apples erstes MacBook Pro mit Touchscreen und OLED-Display für Ende 2026 oder Anfang 2027.

Diese Modelle sollen weiterhin auf M5 Pro- und M5 Max-Chips setzen. Die OLED-Panels decken voraussichtlich 95 Prozent des BT.2020-Farbraums ab – ein deutlicher Fortschritt für professionelle Bildbearbeitung. Noch weiter in die Zukunft blicken Tests von M7-basierten Versionen, die möglicherweise bereits Ende 2027 mit neuem Gehäuse und Dynamic Island erscheinen könnten.

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