Apple, Whoop-Konkurrenten

Apple entwickelt Whoop-Konkurrenten: Bildschirmloses Fitness-Band geplant

Veröffentlicht am: 23.09.2026 um 02:04 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple testet ein Stoffband mit Gesundheits-Sensoren, hat aber noch keinen Marktstart beschlossen. Frühestens 2028 wäre eine Einführung möglich.

Apple prüft bildschirmloses Fitnessband als Whoop-Konkurrenz
Nahaufnahme einer hochmodernen Stoffstruktur mit integrierten Sensoren in einer Laborumgebung. Illustration mit AI erstellt.

Apple entwickelt einem Bericht von Bloomberg zufolge Prototypen eines bildschirmlosen Health- und Fitness-Trackers, der direkt mit Geräten wie Whoop konkurrieren soll. Das berichtete macrumors.com unter Berufung auf Bloomberg.

Ein Stoffband statt Display

Laut theverge.com handelt es sich bei dem Prototyp um ein dünnes Stoffband, das am Handgelenk getragen wird und ein sensorbestücktes Rechenmodul enthält. Ausgestattet ist das Gerät mit Sensoren für Herzfrequenz und weitere Gesundheitswerte. Die erfassten Daten sollen über Health- und Fitness-Apps auf das iPhone übertragen werden, wie cultofmac.com berichtete.

Frühe Entwicklungsphase ohne Launch-Entscheidung

Nach Informationen von trustfinance.com befindet sich das Projekt intern noch in der Phase der "Technologie-Untersuchung". Über mehrere Monate hinweg habe Apple demnach verschiedene Ansätze exploriert und mehrere Prototypen gebaut – eine Entscheidung für einen tatsächlichen Marktstart sei jedoch bislang nicht gefallen. Ein Apple-Sprecher lehnte laut trustfinance.com einen Kommentar zu den Berichten ab.

Sollte das Projekt weiterverfolgt werden, wäre laut cultofmac.com frühestens 2028 mit einem Marktstart zu rechnen. Auch das Vision-Hardware-Team von Apple sei an der frühen Entwicklung beteiligt, wie cnyes.com berichtete.

Vorteile gegenüber der Apple Watch

Als mögliche Vorteile eines bildschirmlosen Trackers gegenüber der Apple Watch nennt cultofmac.com dessen geringere Größe, weniger Ablenkungspotenzial sowie eine deutlich längere Akkulaufzeit – Whoop-Bänder halten demnach über zwei Wochen durch, während die Apple Watch täglich geladen werden muss. Zudem könnte ein solches Gerät günstiger ausfallen als die Apple Watch, die derzeit ab 249 US-Dollar erhältlich ist.

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Innerhalb von Apple treiben laut 9to5mac.com Führungskräfte das Projekt voran, die auf einfachere Wearables nach Vorbild von Whoop und dem Oura Ring drängen. Zuständig für die Gesundheitsteams des Unternehmens ist demnach Eddy Cue, der diese Rolle seit Oktober 2025 innehat, nachdem Jeff Williams das Unternehmen verlassen hatte.

Reaktionen an den Märkten

Nach Bekanntwerden des Bloomberg-Berichts reagierte die Aktie des Konkurrenten Garmin zeitweise negativ: Sie fiel im Tagesverlauf um bis zu 2,5 Prozent, schloss den Handelstag jedoch mit einem Plus von 1,6 Prozent, wie 163.com berichtete. Die Apple-Aktie legte am selben Tag um rund 1 Prozent auf etwa 340 US-Dollar zu.

Einem Bericht von gate.com zufolge erreichte das Apple-Papier zudem ein Allzeithoch mit einem Plus von 0,7 Prozent, wozu neben den Tracker-Berichten auch das iPhone Duo und Fortschritte bei der Siri-KI beigetragen hätten; seit Jahresbeginn liegt die Aktie demnach um 25 Prozent im Plus.

Umkämpfter Wearable-Markt

Der Markt für einfache Fitness-Tracker ist bereits dicht besetzt. Laut ithinkdiff.com kostet eine Whoop-5.0-Mitgliedschaft zwischen 199 und 359 US-Dollar pro Jahr, Googles Fitbit Air ist seit Mai für 99,99 US-Dollar erhältlich, und Garmins Cirqa Smart Band kostet seit dem 24. Juli 199,99 US-Dollar bei einer Akkulaufzeit von bis zu zehn Tagen.

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Besonders dynamisch entwickelt sich der Anbieter Oura: Laut 9to5mac.com verkaufte das Unternehmen in den zwölf Monaten bis zum 30. Juni 3,6 Millionen Ringe, der Umsatz stieg in den neun Monaten bis zum 30. Juni um 74 Prozent auf 1,21 Milliarden US-Dollar.

Oura hat demnach in diesem Monat einen Börsengang in den USA beantragt. Auch Whoop, zuletzt mit einer Bewertung von über 10 Milliarden US-Dollar, erwägt laut 163.com einen Börsengang.

Getrennt von den Tracker-Plänen berichtete 163.com zudem über ein größeres Redesign der Apple Watch, das frühestens Ende 2027 erwartet wird – die Series 10 war demnach vor zwei Jahren dünner geworden, die Ultra-Variante blieb seit vier Jahren unverändert.

Parallel dazu wird laut macrumors.com eine neue Health-App bereits in iOS 27.2 getestet; die Apple Watch Series 12 biete bereits eine kontinuierliche Herzfrequenzmessung, während die Health-App Funktionen wie einen "Readiness Score" und eine Schätzung des biologischen Alters enthalte.

Mehr zum Thema bei MacRumors: „Apple Testing Prototypes of Whoop-Like Screenless Fitness Band“

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de | wissenschaft | 70160708 |