Apple, Zifferblätter

Apple bringt watchOS 26.5: Neue Zifferblätter und wichtige Bugfixes

12.05.2026 - 07:32:35 | boerse-global.de

Apple veröffentlicht watchOS 26.5 mit Pride-Zifferblatt und Fehlerkorrekturen. Für künftige Watch-Modelle ist kein Fingerabdrucksensor geplant.

Apple bringt watchOS 26.5: Neue Zifferblätter und wichtige Bugfixes - Foto: über boerse-global.de
Apple bringt watchOS 26.5: Neue Zifferblätter und wichtige Bugfixes - Foto: über boerse-global.de

Der iPhone-Konzern hat am Montag ein umfangreiches Software-Update veröffentlicht – und überrascht mit einer strategischen Entscheidung für künftige Wearables.

Apple hat seine Geräteflotte mit neuen Betriebssystem-Versionen versorgt. watchOS 26.5, macOS 26.5 und iOS 26.5 stehen seit dem 11. Mai zum Download bereit. Im Fokus steht das Update für die Apple Watch: Es bringt nicht nur frische Optik, sondern schließt auch lästige Fehlerquellen. Während die Software die aktuelle Generation stabilisiert, zeichnet sich für die kommende Watch-Generation ein bemerkenswerter Hardware-Kurswechsel ab.

Das Herzstück von watchOS 26.5 ist das „Pride Luminance“-Zifferblatt. Es bietet elf verschiedene Farbkombinationen und eine Palette von über 70 Einzelfarben. Nutzer können ihr Zifferblatt damit stark individualisieren. Kompatibel ist das Update mit Modellen vom Apple Watch Series 6 bis zur Ultra 3.

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Wichtiger noch: Apple hat mehrere hartnäckige Software-Probleme beseitigt. So funktioniert die SMS- und iMessage-Funktion bei Dual-SIM-Nutzern nun wieder zuverlässig. Auch ein Fehler, bei dem Audio-Alarme beim Training ausblieben, gehört der Vergangenheit an. Die Installation erfolgt über die Watch-App auf dem iPhone – das Wearable muss mindestens 50 Prozent Akku haben und am Ladegerät hängen.

Parallel dazu erweitert iOS 26.5 die Unterstützung für den RCS-Messaging-Standard. macOS 26.5 bringt zudem „Vorgeschlagene Orte“ in Apple Maps und eine monatliche Abo-Zahlungsoption im App Store.

Neues Pride-Zifferblatt und behobene Fehler

Eine überraschende Enthüllung betrifft die kommende Hardware-Generation. Branchenkreisen zufolge hat Apple entschieden, keinen Fingerabdrucksensor in die Apple Watch Series 12 und Ultra 4 zu integrieren. Zwar gab es Spekulationen um ein System namens „AppleMesa“ – doch die Pläne sind offenbar vom Tisch.

Der Verzicht hat zwei Gründe: Kosten und Akkuvolumen. Ein Touch-ID-Sensor in der Krone oder unter dem Display würde wertvollen Platz fressen. Stattdessen will Apple den Innenraum für größere Batterien nutzen. Das Ziel: die legendäre 18-Stunden-Akkulaufzeit deutlich übertreiben. Möglich machen sollen das effizientere LTPO-OLED-Displays und kleinere Chip-Strukturen für die neuen S-Serie-Prozessoren.

Das Design der Series 12 bleibt dem Vorgänger weitgehend treu. Ein größerer optischer Umbau ist frühestens 2028 zu erwarten. Statt neuer Biometrie könnte die Series 12 Funktionen wie Emergency SOS via Satellit von den Premium-Modellen übernehmen. Die Entsperrung erfolgt weiterhin per iPhone-Nähe oder Passcode.

Kein Touch ID für Watch Series 12 und Ultra 4

Die Update-Welle kommt zu einem Zeitpunkt erhöhter Wachsamkeit. Im Mai 2026 entdeckten Sicherheitsforscher die Kampagne „ClickFix“, die macOS-Nutzer mit gefälschten Festplatten-Reinigungsanleitungen ködert. Die Angreifer bringen Opfer dazu, schädliche Terminal-Befehle auszuführen, um Malware wie Macsync oder Shub Stealer zu installieren. Diese zielen auf iCloud-Daten und Krypto-Wallets ab.

Apple hat reagiert: Seit macOS 26.4 und nun auch in Version 26.5 warnt das System explizit, wenn Nutzer Befehle in das Terminal einfügen wollen. Zudem ermöglichen „Background Security Fixes“ schnelle Sicherheits-Patches ohne Neustart.

Wie dringend nötig solche Maßnahmen sind, zeigt eine Kaspersky-Studie vom Mai 2026. Demnach kann eine Nvidia RTX 5090 60 Prozent aller MD5-gehashten Passwörter in weniger als einer Stunde knacken. Mit 220 Milliarden Hashs pro Sekunde steigt der Druck auf Apple, Sicherheitsschlüssel wie die für FileVault besser zu schützen. macOS 26.5 erlaubt nun, FileVault-Wiederherstellungsschlüssel in der nativen Passwort-App zu speichern.

Sicherheits-Updates gegen neue Bedrohungen

Das aktuelle Update ist nur der Vorbote für die Worldwide Developers Conference am 8. Juni. Dort wird Apple voraussichtlich macOS 27 und watchOS 27 vorstellen. Das neue Design trägt den Codenamen „Liquid Glass 2.0“ und soll Inkonsistenzen bei Transparenz und Schatten beseitigen.

Der große Wurf: Siri wird zum KI-Chatbot. Gerüchten zufolge setzt Apple auf Google Gemini als Basis. Das passt zur Einschätzung von Nvidia-CEO Jensen Huang, der am 10. Mai an der Carnegie Mellon University von einer „Reindustrialisierung“ durch KI sprach.

Mit macOS 27 endet zudem eine Ära: Intel-Macs werden nicht mehr unterstützt. Apple optimiert dann ausschließlich für Apple Silicon. Das verspricht mehr Leistung und längere Akkulaufzeiten – kommt aber zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Die Preise für DRAM und NAND-Flash-Speicher sind im zweiten Quartal 2026 um 50 Prozent gestiegen. Beim Einstiegs-M4 Mac Mini zeigt sich das bereits: Er kostet jetzt 799 Euro.

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WWDC 2026: KI-Offensive und Abschied von Intel

Für den Rest des Jahres 2026 setzt Apple bei der Watch auf schrittweise Verbesserungen statt radikaler Neuerfindungen. Während Konkurrenten mit Venen-Scanning experimentieren, verfeinert Apple seine Gesundheitssensoren. Die Forschung an nicht-invasiver Blutzuckermessung läuft – doch die Technologie gilt als noch Jahre entfernt.

Die Series 12 und das „Apple Intelligence“-Paket in watchOS 27 stehen im Mittelpunkt. Stapelbare Akku-Designs, ähnlich wie beim kommenden iPhone 18, könnten die Ultra-Modelle zu mehrtägigen Begleitern machen. Ob die Hardware den Rechenhunger der neuen KI-Funktionen stillen kann, wird sich auf der WWDC zeigen.

Wearable-Strategie: Gesundheit und Akku statt Revolution

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