Apple bestätigt Display-Schäden beim faltbaren iPhone Duo
Veröffentlicht am: 26.10.2026 um 20:04 Uhr | dpa, AD HOC NEWSApples Umgang mit betroffenen Duo-Geräten
- Apple spricht von Problemen bei einer kleinen Anzahl faltbarer iPhone-Duo-Geräte.
- Das innere Display kann nach dem Auffalten brechen oder einen Streifen aus Pixelfehlern zeigen.
- Betroffene Kunden sollen sich an Apple wenden; defekte Geräte wurden nach Kundenberichten ersetzt.
Apple reagiert auf Display-Schäden beim iPhone Duo
Apple hat Probleme bei einer kleinen Anzahl des faltbaren iPhone Duo eingeräumt. Einige Nutzer berichteten zuvor, dass der innere Bildschirm nach dem Auffalten gebrochen sei oder einen Pixelfehlerstreifen angezeigt habe.
Fehler tritt meist früh auf
Nach Angaben des Unternehmens tritt der Fehler bei betroffenen Geräten meist sehr schnell auf. Apple betonte zugleich, dass nur sehr wenige Einheiten betroffen seien.
Die Reparatur-Experten von iFixit vermuten die Ursache eher im Faltmechanismus als im Display selbst. Das aus rund 100 Titan-Einzelteilen bestehende System strafft den aufgefalteten Bildschirm.
Faltmechanismus im Verdacht
Dass die Schäden offenbar meist an derselben Stelle auftreten, deutet aus Sicht von iFixit auf ein mögliches Problem mit einem bestimmten Element des Mechanismus hin. Auch bei früheren Falt-Smartphones anderer Hersteller gab es Schwierigkeiten mit den komplexen und fehleranfälligen Gelenken.
Apple verweist Kunden an den Support
Apple fordert betroffene Nutzer auf, sich an das Unternehmen zu wenden. Nach Kundenberichten wurden defekte Geräte ersetzt.
Das iPhone Duo kostet ab 2.299 Euro und ist damit das bislang teuerste iPhone. Aktuell ist es erst zum Januar lieferbar, nachdem erste Geräte unmittelbar nach dem Start der Vorbestellungen ausverkauft waren.
Das faltbare iPhone Duo tritt in einen Markt ein, in dem die Konstruktion des Scharniers und die Belastung des biegsamen Innendisplays zu den zentralen technischen Herausforderungen gehören. Ein inneres Display muss wiederholtes Auf- und Zuklappen aushalten und zugleich dünn genug bleiben, damit das Gerät geschlossen kompakt bleibt.
Für Apple ist die öffentliche Bestätigung besonders relevant, weil das Duo mit 2.299 Euro zu den teuersten iPhones gehört. Bei einem solchen Preis erwarten Käufer eine hohe Haltbarkeit; frühe Schäden können deshalb die Wahrnehmung des gesamten Produkts beeinflussen, auch wenn nach Unternehmensangaben nur eine kleine Zahl von Geräten betroffen ist.
Garantie und Reparatur im Fokus
Betroffene Kunden sollen sich an Apple wenden. Werden defekte Geräte ersetzt, reduziert das zunächst das unmittelbare Risiko für Käufer, lässt aber Fragen zu Ursache, Umfang und möglichen Verbesserungen der ersten Modellgeneration offen. Für Verbraucher sind neben der Kulanz des Herstellers auch Garantie- und Gewährleistungsansprüche sowie die Dauer eines Austauschs entscheidend.
Die begrenzte Verfügbarkeit bis Januar erhöht die Aufmerksamkeit zusätzlich: Das Gerät ist teuer, schwer kurzfristig nachzukaufen und war nach Beginn der Vorbestellungen schnell vergriffen. Ob die gemeldeten Schäden auf einzelne fehlerhafte Einheiten oder ein konstruktionsbezogenes Muster zurückgehen, dürfte sich erst mit weiteren Erfahrungswerten und Apples Umgang mit den betroffenen Geräten zeigen.
