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Amazon Quick: Desktop-App für macOS und Windows jetzt verfügbar

Veröffentlicht am: 11.09.2026 um 12:24 Uhr | Redaktion boerse-global.de

AWS stellt Amazon Quick allgemein bereit: Desktop-App, mobiler Activity-Feed, Cloud-Agenten und neue Tarifstufen unterstützen vernetztes Arbeiten.

AWS startet Amazon Quick für Unternehmen auf Desktop und Mobilgeräten
Ein minimalistisches, modernes Büro mit großen Fenstern und Blick auf eine städtische Skyline bei natürlichem Tageslicht. Illustration mit AI erstellt.

Amazon Web Services (AWS) hat die allgemeine Verfügbarkeit seiner Desktop-Anwendung Amazon Quick für die Betriebssysteme macOS und Windows bekannt gegeben. Die Anwendung, die ursprünglich im Oktober 2025 unter der Bezeichnung Amazon Quick Suite gestartet war, befand sich seit April 2026 in einer öffentlichen Preview-Phase. Mit dem nun erfolgten offiziellen Rollout steht das System einem breiten Unternehmenskundenkreis zur Verfügung.

Die Desktop-Applikation ist darauf ausgelegt, lokale Dateien und Anwendungen des Nutzers miteinander zu verknüpfen. Laut AWS lernt das System kontinuierlich aus den vorangegangenen Sitzungen, um Arbeitsabläufe zu optimieren.

Ein wesentliches Merkmal der Architektur ist, dass die zugehörigen Agenten direkt in der Cloud betrieben werden. Dies ermöglicht es, Aufgaben auch dann fortzuführen, wenn die Hardware des Nutzers, etwa ein Laptop, geschlossen ist. Angefangene Prozesse können so nahtlos auf anderen Geräten fortgesetzt werden.

Mobiler Activity-Feed und Funktionsumfang

Ergänzend zur Desktop-Variante wurde am 9. September 2026 ein kostenloser Activity-Feed für die mobilen Plattformen iOS und Android veröffentlicht. Dieses Tool bündelt Signale aus verschiedenen Quellen wie E-Mails, Kalendern, CRM-Systemen und Messaging-Diensten. Die Software sortiert diese Informationen nach ihrer jeweiligen Priorität.

Der Activity-Feed bietet den Anwendern zudem spezielle Filter, eine Catch-up-Ansicht für verpasste Ereignisse sowie ein tägliches Briefing, das dreimal pro Tag aktualisiert wird. Eine integrierte Suchfunktion erlaubt den Zugriff auf Daten der letzten sieben Tage. Chats und Ordnerstrukturen werden dabei über alle genutzten Endgeräte hinweg synchronisiert.

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Sicherheit und administrative Kontrolle

Hinsichtlich der Datensicherheit betont AWS, dass sämtliche Informationen in der gewohnten Umgebung des Kunden verbleiben. Für die notwendige Auditierung und Überwachung der Prozesse stehen die Dienste CloudWatch und CloudTrail zur Verfügung. Die Anwendung erfüllt internationale Standards wie HIPAA, FedRAMP, SOC 2 und ISO 27001.

Administratoren erhalten weitreichende Kontrollmöglichkeiten. Hierzu zählen Werkzeuge für das Mobile-Device-Management, die detaillierte Verwaltung von Nutzerrechten sowie die Integration von Microsoft Purview DLP zur Vermeidung von Datenverlusten.

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Preisstruktur und Integrationen

Das Preismodell für Amazon Quick ist in fünf Stufen unterteilt: free, Plus, Max, Professional und Enterprise. Die Professional-Variante wird mit 20 US-Dollar pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlungsweise veranschlagt, während die Enterprise-Stufe 40 US-Dollar pro Nutzer und Monat kostet.

Einzelpläne sind ab 20 US-Dollar erhältlich. Mit der allgemeinen Verfügbarkeit wurden zudem die inkludierten Agent-Stunden pro Monat angehoben: In der Professional-Stufe von 4 auf 8 Stunden und in der Enterprise-Stufe von 8 auf 18 Stunden.

Die Plattform verfügt über zahlreiche Konnektoren zu Drittanbietern. Zu den unterstützten Integrationen gehören unter anderem Salesforce, Slack, Zoom, HubSpot, Notion, Atlassian, Box, Canva und Shopify. Ebenso lassen sich Google Workspace, Microsoft Teams, Dropbox und Airtable anbinden.

Zu den Kunden, die das System bereits in der vorangegangenen Preview-Phase einsetzten, zählen Organisationen wie LabCorp und die PGA Tour. Southwest Airlines nutzt Amazon Quick laut Berichten für mehr als 70.000 Mitarbeiter.

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