Alzheimer-Früherkennung: pTau217-Bluttest ab Juli für 100 Euro
Veröffentlicht: 13.07.2026 um 17:43 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Wissenschaftler der Universität Ljubljana haben einen starken Zusammenhang zwischen Ernährung und Demenzrisiko nachgewiesen. Eine 15-Jahres-Studie im Fachjournal JAMA Network Open zeigt: Die MIND-Diät kann das Alzheimer-Risiko bei über 60-Jährigen um bis zu 35 Prozent senken. Über 1.800 Erwachsene nahmen an der Langzeituntersuchung teil.
Bluttest erkennt Alzheimer frühzeitig
Die Forschungsergebnisse kommen zu einem günstigen Zeitpunkt. Seit Juli 2026 ist in der EU ein pTau217-Bluttest verfügbar. Er erkennt Alzheimer mit über 90 Prozent Genauigkeit – und das für 100 bis 150 Euro. Parallel dazu deuten Studien aus dem Juni 2026 darauf hin, dass Diabetes-Medikamente wie SGLT2-Inhibitoren und GLP-1-Agonisten das Alzheimer-Risiko ebenfalls senken könnten.
Auch eine allgemein anti-entzündliche Ernährung wirkt. Sie reduziert das Risiko für kognitive Beeinträchtigungen um 21 bis 29 Prozent.
Genuss statt Zeitdruck
Doch es kommt nicht nur auf die Inhaltsstoffe an. Experten wie der Mediziner Andreas Michalsen betonen: Die Art des Essens ist genauso wichtig. Wer unter Zeitdruck oder im Stehen isst, mindert Genuss und Nährstoffverwertung. In hessischen Projekten wie in Gießen wird das Wohlgefühl beim Älterwerden thematisiert. Selbsterfahrungsexperimente zeigen: Langsames, bewusstes Essen fördert die Vitalität.
Blicke in Regionen mit vielen Hundertjährigen – etwa Sardinien – bestätigen: Ein aktiver, sozial eingebundener Lebensstil hält den Geist fit.
Seit Juli ist der pTau217-Bluttest für 100 bis 150 Euro verfügbar – er erkennt Alzheimer mit über 90% Genauigkeit. Doch was tun mit dem Ergebnis? Dieser Ratgeber zeigt Ihnen die 5 wichtigsten Schritte zur Früherkennung und wie Sie mit der MIND-Diät Ihr Risiko senken können. Jetzt kostenlosen Ratgeber anfordern
Flüssigkeit wird zur Lebensfrage
Steigende Temperaturen machen die Hydratation zur Herausforderung für Senioren. Bei extremer Hitze kann der Körper bis zu 15 Liter Schweiß pro Tag verlieren – vor allem Natrium. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) rät, die Trinkmenge zu verdoppeln oder zu verdreifachen und wasserreiche Lebensmittel zu essen.
Für die Allgemeinheit reicht eine ausgewogene Ernährung zur Deckung des Elektrolytbedarfs. Nur bei extremer körperlicher Belastung sind spezielle Elektrolytgetränke nötig. Ein Natriummangel kann im schlimmsten Fall zur Hyponatriämie führen.
Warum Abnehmen so schwer fällt
Die MIND-Diät senkt das Alzheimer-Risiko um bis zu 35% – das belegt eine 15-Jahres-Studie. Kombiniert mit dem neuen pTau217-Bluttest haben Sie die besten Karten für eine rechtzeitige Vorsorge. Unser Leitfaden erklärt Ihnen die Ernährungsumstellung Schritt für Schritt. MIND-Diät-Leitfaden jetzt sichern
Die Set-Point-Theorie erklärt, warum der Körper sein Sollgewicht hartnäckig verteidigt. Radikale Diäten lösen biologische Gegenregulationen aus: verstärktes Hungergefühl, verlangsamter Stoffwechsel. Nachhaltiger Gewichtsverlust wird so erschwert.
Um Fachkräfte für diese Herausforderungen zu rüsten, bietet die DGE im Herbst 2026 spezialisierte Fortbildungen an. Ein Online-Seminar zur Ernährungstherapie bei Demenz startet Mitte September. Auch kommunale Akteure in Augsburg und Würzburg greifen das Thema auf: Im Juli und September 2026 gibt es Vorträge zur mediterranen Ernährungspyramide und zum Wohlbefinden in den Wechseljahren.
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