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Always On VPN: Microsoft bestätigt Fehler bei IKEv2- und SSTP-Wechsel

Veröffentlicht am: 24.09.2026 um 20:32 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Eine feste Auswahl von SSTP oder IKEv2 dient als Zwischenlösung, während Microsoft an einer dauerhaften Korrektur arbeitet.

Microsoft bestätigt VPN-Ausfälle nach Windows-11-Sicherheitsupdates
Ein dunkler, minimalistischer Serverraum mit glänzendem Betonboden und schlichten, unbeleuchteten Serverschränken in kühlem blauen Licht. Illustration mit AI erstellt.

Microsoft hat die seit den September-Sicherheitsupdates für Windows 11 gemeldeten Verbindungsprobleme bei Always On VPN offiziell bestätigt und mit eigenen Mitteilungs-Kennungen versehen. Für die betroffenen Windows-11-Versionen vergab der Konzern die Service-IDs WI1477233 für Version 26H1, WI1477234 für 25H2 sowie WI1477235 für 24H2.

Fehlerhafte Protokollauswahl als Ursache

Auslöser der Störungen sind die am 8. September 2026 veröffentlichten Sicherheitsupdates KB5124012 für Windows 11 26H1 sowie KB5124008 für die Versionen 25H2 und 24H2. Wie Microsoft mittlerweile bestätigt hat, tritt der Fehler auf, wenn Always-On-VPN-Verbindungen automatisch zwischen den Protokollen IKEv2 und SSTP wählen sollen.

Betroffene Nutzer berichten, dass Verbindungen dauerhaft im Status „Wird verbunden“ hängen bleiben, wiederholt fehlschlagen oder die Fehlermeldung „Der angegebene Port wird bereits verwendet“ ausgeben.

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Auf das Problem hatte zuvor bereits eine von Microsoft-MVP Susan Bradley geteilte Servicewarnung hingewiesen, wonach die September-Updates den Zugriff auf Unternehmensnetzwerke per Always On VPN beeinträchtigen können. Mit der Vergabe der offiziellen Mitteilungs-IDs macht Microsoft die Störung nun auch in seinen eigenen Kommunikationskanälen für Administratoren nachvollziehbar und nachverfolgbar.

Betroffene Builds und Übergangslösung

KB5124008 hebt die Build-Nummern der betroffenen Systeme an: Version 24H2 wird damit auf Build 26100.9445 aktualisiert, Version 25H2 auf Build 26200.9445. Da bislang kein regulärer Patch zur Behebung des VPN-Fehlers vorliegt, empfiehlt Microsoft Administratoren als Übergangslösung, das jeweilige VPN-Profil fest auf ausschließlich SSTP oder ausschließlich IKEv2 einzustellen, statt die automatische Protokollauswahl zu verwenden. Diese Konfigurationsänderung soll die fehlerhafte Protokollumschaltung umgehen und Verbindungsabbrüche verhindern.

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Fix in Arbeit

Eine dauerhafte Korrektur des Fehlers befindet sich laut Microsoft in Arbeit, ein konkreter Zeitpunkt für die Veröffentlichung wurde bislang nicht genannt.

Für Unternehmen, die auf Always On VPN zur Anbindung mobiler oder dezentraler Arbeitsplätze an ihre internen Netzwerke angewiesen sind, dürfte die Empfehlung zur manuellen Protokollfestlegung bis zur endgültigen Fehlerbehebung die praktikabelste Lösung bleiben.

IT-Verantwortliche, die die betroffenen Updates KB5124012 oder KB5124008 bereits eingespielt haben, sollten ihre VPN-Profile entsprechend überprüfen und anpassen, um Ausfälle beim Zugriff auf Unternehmensressourcen zu vermeiden.

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