AirTag 2: Apple verdoppelt Reichweite und Apple-Watch-Steuerung
04.06.2026 - 12:40:33 | boerse-global.deDie zweite Generation des Apple-Trackers bietet eine um 50 Prozent höhere Reichweite und lässt sich erstmals direkt von der Apple Watch aus steuern.
Präziser und weiter: Die neuen Fähigkeiten des AirTag 2
Apple hat die zweite Generation seines Ortungsgeräts AirTag mit technischen Verbesserungen ausgestattet. Die Reichweite des neuen Modells liegt rund 1,5-mal höher als beim Vorgänger. Möglich macht das eine verbesserte Ultrabreitband-Technologie, die das Auffinden von Gegenständen in unterschiedlichen Umgebungen erleichtert.
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Seit dem 2. Juni 2026 unterstützt die Präzisionssuche für den AirTag 2 auch die Apple Watch Series 9 und die Apple Watch Ultra 2. Voraussetzung ist watchOS 26.2.1. Anders als beim Vorgänger können Nutzer die Einrichtung des neuen Trackers direkt über das Kontrollzentrum ihrer Uhr vornehmen – die Find My-App wird dafür nicht mehr zwingend benötigt.
Die Unterstützung für den neuen Tracker wurde bereits mit den Software-Versionen iOS 26.2 und iOS 26.2.1 eingeführt. Branchenbeobachter sehen in der größeren Reichweite vor allem Vorteile für den Einsatz als Haustier-Tracker. Für Halsbänder empfehlen sie das neue Modell gegenüber dem Vorgänger.
Updates für das gesamte Ökosystem
Apple lässt auch die Besitzer des ersten AirTag nicht im Stich. Am 3. Juni 2026 veröffentlichte das Unternehmen das Firmware-Update 3.0.49 für das Original-Modell, das allgemeine Fehlerbehebungen enthält. Zuvor hatte Version 3.0.45 die unerwünschten Verfolgungsgeräusche angepasst, um die Ortung per Präzisionssuche zu erleichtern. Update 2.0.36 wiederum hatte Probleme mit dem Beschleunigungssensor behoben.
Das iOS-Ökosystem durchläuft derzeit eine Phase rasanter Veränderungen. Am 2. Juni 2026 erschien iOS 26.5.1, das ein Problem mit dem kabelgebundenen Laden des iPhone Air und iPhone 17 behob. Weitere Updates im Version-26-Zyklus brachten unter anderem Ende-zu-Ende-verschlüsseltes RCS in der Beta-Phase, Live-Übersetzung für AirPods sowie dedizierte Unterstützung für die AirPods Max 2.
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Apples Strategie und der Wettbewerb
Die Markteinführung des AirTag 2 fällt in eine Zeit bedeutender Veränderungen bei Apple. Für September 2026 ist die Ernennung von John Ternus zum CEO geplant. Die Produkt-Roadmap für 2026 umfasst zudem ein iPhone Fold mit 7,8-Zoll-Display und ein iPhone 18 Pro mit Face ID unter dem Display. Während der AirTag 2 nun auf den Markt kommt, wurden andere Projekte wie die Apple Vision Air Berichten zufolge auf später im Jahrzehnt verschoben.
Der Markt für Ortungsgeräte bleibt hart umkämpft. Mehrere Drittanbieter nutzen Apples Find My-Netzwerk:
- MagTag Ultra Slim Tracker Card: Eine kreditkartengroße Ortungskarte mit nur 1,5 Millimetern Dicke. Der Preis liegt bei umgerechnet rund 22 Euro. Der Akku ist Qi-aufladbar und hält fünf Monate.
- UGreen FineTrack2: Ein Bluetooth-Tracker mit IP68-Zertifizierung und einer Akkulaufzeit von bis zu sieben Jahren.
- Shokz OpenDots 2: Neue Open-Ear-Kopfhörer, die sich in das Google Find Hub integrieren lassen – ein Zeichen für das Wachstum standortübergreifender Tracking-Netzwerke.
Die erste AirTag-Generation bleibt weiterhin im Handel erhältlich. Vierer-Packs wurden zuletzt bei großen europäischen Elektronikhändlern für 61 bis 72 Euro angeboten. Die Vorgängermodelle bieten IP67-Wasserschutz und verwenden handelsübliche CR2032-Batterien mit einer Lebensdauer von etwa einem Jahr.
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