Airfryer-Sicherheit, Brandschutzexperten

Airfryer-Sicherheit: Brandschutzexperten warnen vor typischen Risiken

Veröffentlicht: 11.07.2026 um 12:43 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Brandschutzexperten warnen vor Risiken bei Heißluftfritteusen. Backpapier und Fettablagerungen sind häufige Brandursachen.

Airfryer-Sicherheit: Brandgefahr durch Backpapier und Fett
Ein rauchender Airfryer-Korb in einer modernen Küche, der potenzielle Überhitzungsgefahren und Sicherheitsprobleme andeutet. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Doch die wachsende Beliebtheit bringt auch Gefahren mit sich. Brandschutzbehörden und Experten warnen vor typischen Risiken.

Wenn das Backpapier zur Brandgefahr wird

Brandschutzexperten sehen die Hauptursachen für Küchenbrände mit Airfryern in unsachgemäßer Nutzung, Fettansammlungen und Überhitzung. Ein konkreter Vorfall in Wiesbaden zeigt die Tücken: Loses Backpapier kann durch den Heißluftventilator aufgewirbelt werden und an die Heizelemente geraten. Die Folge: sofortige Brandentwicklung.

Die Lösung ist einfach: Fixieren Sie das Papier ausreichend oder nutzen Sie passgenaue Einlagen. Zudem raten Fachleute, die Geräte nie unbeaufsichtigt zu lassen und regelmäßig gründlich zu reinigen. Fettablagerungen sind extrem entzündlich. Auch ausreichend Abstand zur Wand ist essenziell – sonst droht Hitzestau.

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Neben der Sicherheit steht auch die Qualität der Zubereitung im Fokus. Ernährungswissenschaftler wie Uwe Knop empfehlen: Sprühen Sie Öl gezielt auf, statt es zu übergießen. Heizen Sie das Gerät kurz vor – etwa drei bis vier Minuten reichen. Und vor allem: Überladen Sie den Korb nicht. Nur so zirkuliert die heiße Luft gleichmäßig.

Der Markt reagiert mit spezialisierten Lösungen. Der Ninja Dualzone etwa hat zwei unabhängige Kammern für die gleichzeitige Zubereitung verschiedener Speisen. Tests zeigen: Hähnchen und Pommes garen bei 180 Grad in 15 Minuten. Hersteller wie Dreame setzen auf Glasbehälter und 3D-Heißluft-Technologie zwischen 60 und 200 Grad – ideal für den Meal-Prep-Trend.

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Rückrufe bei Küchengeräten

Die technische Zuverlässigkeit bleibt ein Thema. Aldi Nord rief im Juli einen aufladbaren Akku-Standmixer der Marke Ambiano zurück – wegen Brandgefahr durch den integrierten Akku. Das Gerät war seit Jahresbeginn im Verkauf.

Auch Lidl war betroffen: Ein 16-teiliges Gemüseschneider-Set (Nicer Dicer) wurde zurückgerufen. Ein Produktionsfehler am Scharnier kann dazu führen, dass sich Kunststoffteile lösen und in die Lebensmittel gelangen. Die Beispiele zeigen: Sicherheit umfasst nicht nur die Elektronik, sondern auch Material und Mechanik. Verbraucher können betroffene Produkte meist auch ohne Kassenbon in den Filialen abgeben.

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