Achtsamkeit: MBSR wirkt wie Antidepressiva bei Stressabbau
02.06.2026 - 01:30:16 | boerse-global.deAktuelle Studien belegen die Wirksamkeit, während neue Kursformate boomen.
Medizinische Wirksamkeit von MBSR
Forscher der Universitätskliniken Aarhus und der Johns Hopkins University bestätigen: Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (MBSR) kann die psychische Gesundheit stärken. Die Wirkung wird sogar mit der von Antidepressiva verglichen.
Wer die im Artikel beschriebenen positiven Effekte von Achtsamkeit selbst erleben möchte, findet in diesem Leitfaden den idealen Einstieg. Die Expertin Jasmin Rosenboom zeigt Ihnen, wie Sie mit minimalem Aufwand mehr Ruhe und Präsenz im Hier und Jetzt finden. Kostenloses PDF mit einfachen Achtsamkeitstipps sichern
Für messbare Erfolge empfehlen Experten täglich zehn bis 20 Minuten Praxis. Erste Fortschritte zeigen sich nach etwa sechs Monaten. Im Fokus steht auch das Training der Herzkohärenz – rhythmisches Atmen soll den Herzschlag harmonisieren und bei beruflichen Belastungen helfen.
Von Waldbaden bis Lama-Wanderung
Die Methodenvielfalt reicht von japanischen Traditionen bis zu modernen Naturerlebnissen. Shinrin Yoku – bekannt als Waldbaden – wird seit den 1980ern zur Gesundheitsprävention eingesetzt. Praktizierende wie Christina Walter aus Albstadt berichten von blutdrucksenkender Wirkung.
Yoga-Kurse boomen in Wiesbaden und Hamburg. Hatha- und Vinyasa-Yoga verbinden Asanas mit Konzentrationsübungen. Sogar meditative Lama-Wanderungen in Gelsenkirchen finden Anfang Juni statt – unkonventionelle Entschleunigung für Erwachsene.
Ob im Berufsleben oder im Privaten – oft funktionieren wir nur noch, statt den Moment wirklich zu genießen. Entdecken Sie in diesem kostenlosen E-Book, welche kleinen Übungen selbst in einen vollen Zeitplan passen und Stress sofort reduzieren können. Gratis-Ratgeber: Achtsamkeit im Alltag meistern
Resilienz in Pflege und Kultur
Besonders belastete Berufe entdecken die Achtsamkeit. Bei einer Fachveranstaltung Anfang Juni in der Schweiz diskutierten 140 Teilnehmer über „Neurobalance“. Referentin Dr. Barbara Studer betonte Schlaf, Bewegung und Achtsamkeit als Kernstrategien.
Die Nationalgalerie der Gegenwart in Berlin reagiert mit der „Stillen Stunde“. Im Juni wird die Besucherzahl bei Ausstellungen von Joseph Beuys und Shilpa Gupta bewusst begrenzt – für eine reizarme Kunsterfahrung.
Achtsamkeit in Popkultur und Philosophie
Die Serie „Achtsam morden“ startete Ende Mai ihre Fortsetzung. Tom Schilling spielt einen Mafioso, der mit Achtsamkeitsprinzipien seinen Alltag meistert – humorvoll und kriminell zugleich.
Philosoph Wolfram Eilenberger plädiert für eine Rückbesinnung auf die Urteilskraft. In der Unterscheidung zwischen Furcht und Angst sieht er Philosophie als Werkzeug zur Klarheit. Trotz KI-Aufstieg bleibe die Fähigkeit zur Reflexion und „radikalen Hoffnung“ entscheidend.
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